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Archiv für den Monat April 2012

Selbstgemachte Mandelmilch

Tataaaaa! Heute gibt es Mandelmilch. Ab sofort könnt Ihr, falls Ihr Mandelmilchtrinker seid oder auf der Suche nach einem neuen Abenteuer, Eure Milch selber machen.

Ich habe neulich für ein Rezept Mandelmilch benötigt. Also bin ich los gezogen, um welche zu kaufen. Im normalen Supermarkt gibt es die natürlich nicht. Dafür aber in Reformhäusern, beim italienischen Supermarkt oder im Naturkostmarkt.

Allerdings bin ich beim Preis von 3,99 € für einen Liter fast umgekippt. Vier Euro für einen Liter Milch? Ja, ich weiß, minus einen Cent. Mein lieber Herr Gesangsverein! Für das Geld kann ich viel Kuhmilch kaufen, auch wenn ich nicht weiß wieviel. Ich kaufe nämlich nie Kuhmilch, da ich keine trinke. Aber ich habe mal gehört, das der Preis bei ca. 50 ct liegt. Alternativ kann ich Herrn H. anrufen. Herr H. kennt alle Preise, insbesondere die von Nutella. Wirklich wahr!

Ich habe die Milch mitgenommen und war nun natürlich sehr aufgeregt, wie sie schmecken würde. Es muss ja quasi wie Kaviar sein. Die Milch unter den vielen Milchen sein (ja, Milche oder Milchen ist tatsächlich der Plural). Gut, also ehrlich gesagt kann man die diversen Milchsorten schlecht miteiander vergleich. Kuhmilch in allen möglichen Fettabstufungen, H-Milch (f-ü-r-c-h-t-e-r-l-i-c-h ; ich schmecke noch heute dieses Süße etwas, das man während der ersten Wochen nach Tschernobly trinken musste), Sojamilch, Hafermilch, Reismilch, Mandelmilch, Kokosmilch usw. Jede Milch ist anders, aber keine so teuer wie die Mandelmilch!

Zum Glück bin ich auf Georgia getroffen. Georgia ist eine amerikanische Autorin, Food blogger, Köchin und Jägerin! Sie ist blond und sehr hübsch. Ich glaube, das alle Jägerinnen blond und sehr hübsch sind. Ich kenne nämlich auch eine! Georgia hat ein paar verrückte oder sagen wir mal nicht alltägliche Gerichte. So kocht sie z. B. Eichhörnchen mit Eicheln. Hat jemand von Euch schon mal Eichhörnchen gegessen? Ich nicht. Aber deutsche Eichhörnchen sind auch so klein und winzig, dass man sie gar nicht essen könnte. Schließlich will man ja nicht wie ein Hund am Knochen nagen.

Georgia hat aber auch sehr praktische Rezepte, wie man zum Beispiel Mandelmilch selber herstellen kann.

Das ist ziemlich einfach. Man braucht Mandel (welche Überraschung), Wasser, Honig, Vanillia Extract, ein Passiertuch und etwas Geduld.

Die Mandel müssen zunächst für ca. sechs Stunden eingeweicht werden (hier zeigt sich also die Geduld). Anschließend kann man die Mandel schälen, wenn man dazu Lust hat. Schält man die Mandel, wird die Milch etwas heller.

Ist man im glücklichen Besitz eines Standmixers, füllt man diesen mit den (geschälten) Mandeln und Wasser. Man packe einen Deckel auf den Behälter und drückt den Power Knopf. Alternativ kann man es auch so wie ich machen und einen hohen Behälter mit Mandeln und Wasser befüllen. Dann rückt man mit dem Zauberstaub an, drückt auf den Turboknopf und veranstaltet eine riesen Schweinerei in der Küche. Glücklicherweise war die Küche nicht gerade frisch geputzt.

Wenn man lange genug püriert oder zerkleinert hat, füllt man die Flüssigkeit durch ein Passiertuch.

Ihr gießt die Flüssigkeit direkt durch das Passiertuch. Ein Löffel ist sehr hilfreich, da Ihr dann die maximale Flüssigkeit durch das Tuch pressen könnt.

Im Tuch bleibt dieses Mus zurück.

Tataaaaa (ich rufe sehr gerne tataaaaaa)! Fertig ist die Mandelmilch. Am besten stellt Ihr die Mandelmilch erst einmal für eine Stunde in den Kühlschrank. Kalt schmeckt sie am besten. Im Gegensatz zu herkömmlicher Mandelmilch, also die aus dem Supermarkt, ist diese weniger süß.

Wem die Milch nicht süß genug ist, gibt mehr Honig oder Zucker bei. Ihr könnte Eure Mandelmilch natürlich auch mit Kakao oder Erdbeeren pimpen.

Ich gehe mal die Küche putzen!

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Verfasst von - April 24, 2012 in gluten free / glutenfrei

 

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Streusel Espresso Muffins

Oh, was gibt es wohl besseres, als den Tag mit einem Muffin zu beginnen? Ich habe mich von der wundervollen Joy inspirieren lassen. Ich liebe Joy. Gut, ich kenne sie nicht persönlich, aber ich liebe sie dennoch. Sie hat einen Kater (der taucht regelmäßig in den Einträgen auf), lebt in der Nähe von L.A. und kann backen. Ich finde, das sind erst mal genug Gründe. Es klingt jetzt vielleicht etwas oberflächlich. Grundsätzlich liebe ich Menschen natürlich nicht wegen ihres Wohnorts oder so. Lest einfach den Blog von Joy und ihr werdet verstehen, warum man Joy lieben muss. Sie schreibt herzlich, offen, lustig – einfach so erfrischend und ehrlich!

Ich mag Muffins. Ich weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnt habe. Neben Cookies erscheinen sie mir perfekt fürs Frühstück. Kombiniert mit einem Becher Tee oder Latte kann der Tag ganz entspannt beginnen. Muffins machen gute Laune. Viel bessere Laune, als eine trockene Scheibe Brot. Oder Brot, das die Feuerwehr anrücken lässt.

Ich muss das kurz erzählen. Wie Ihr wisst, esse ich nicht so gerne Brot, außer es ist frisch gebacken und nennt sich Pizza- oder Rosmarinbrot. Jedenfalls dachte ich mir, dass ich einfach mal wieder selbst ein Brot backen könnte. Also habe ich fröhlich diverse Mehle miteinander vermengt und brav Xantan und Hefe hinzu gegeben. Hefe fördet den Teig aufzugehen. Was Xantan genau macht, weiß ich nicht. Aber es hört sich fancy an und wird viel in der amerikanischen glutenfreien Backküche verwendet. Vielleicht verwendet man Xantan und Hefe nicht zusammen. Ich habe nur einen Teelöffel hinzugegeben. Übrigens verwechsel ich gerne mal Tee- und Esslöffel miteinander. Aber das ist mir dieses Mal nicht passiert. Ehrlich!

Der Teig ist nur wenig aufgegangen, nicht so, wie ich es normalerweise gewohnt bin. Ich fand das aber nicht weiter schlimm. Die vielen Mehlsorten, mein Gott, vielleicht war es einfach zu viel für die Hefe. Ich habe also das Brot in den Ofen gestellt. Während ich Euch eigentlich von meiner Joy Hymne erzählen will, fällt mir ein, das ich meinen Teebeutel in meinem Tee vergessen habe. Ich schlender also in die Küche, werfe vorher noch mal einen Blick aus dem Fenster (ist ja spannend, wenn draußen viele hupen) und nehme in der Küche einen leicht verbrannten Geruch wahr.

Aus dem Ofen kann der Geruch eigentlich nicht kommen, denke ich mir. Das Brot ist gerade mal 20 Minuten oder so im Backofen. Ich habe natürlich nicht auf die Uhr geschaut, aber eine Stunde wird es noch drin sein. Ich öffne also die Backofentür und Rauch kommt mir entgegen. Ja, so ist das, wenn der Teig aus der Form läuft, man kann es auch überquillt nennen und auf dem Backofenboden verbrennt. Ich habe die Tür einfach schnell wieder zu geschmissen und gehofft, das keiner etwas bemerkt hat.

Zurück zu den Muffins. Durch den Espresso haben sie so einen gewissen Kick. Und sie sind auch nicht so langweilig, wie ein Apfel- oder Blaubeermuffin. Sie sind wirklich perfekt für den Start in den Tag oder den Nachmittagskaffee in der Sonne. Ihr solltet sie unbedingt probieren.

Ich gehe mal den Tee retten. Der Beutel schwimmt immer noch drin.

Basisrezept der Muffins, abgewandelt aus Béas Kochbuch, inspiriert von Joys Coffee Muffins

Streusel Espresso Muffins – ergibt 7 Stück

  • 60 g Butter – schmelzen
  • 2 Eier
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 EL Vanilla Extrakt
  • 50 g Haferflocken
  • 30 g Vollkornreismehl
  • 30 g Hirsemehl
  • 30 g Haselnussmehl (man nennt es auch gemahlene Haselnüsse)
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Soda (Natron)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Apfel – schälen und in ganz kleine, feine Stückchen schneiden
  • 1 großer EL Instant Espressopulver (oder 2 Sticks von )
  • 1 /2 TL heißes Wasser
Für die Streusel
  • 25 g Butter
  • 25 g Zucker
  • 50 g weißes Reismehl

Schritte

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen (alternativ gehen natürlich auch Silikonförmchen).

Die Butter schmelzen.

Die Eier mit dem Zucker sehr, sehr cremig rühren, bis sich die Masse mindestens verdoppelt hat. Den Vanilla Extrakt unterrühren.

In einer anderen Schüssel die Mehlsorten mit dem Salz, Soda und Backpulver gut vermischen. Den Mehlmix unter die Ei-Zuckermischung rühren. Die geschmolzene Butter einrühren. Die winzig kleinen Apfelstückchen unterheben.

Nun den Teig teilen. Ich habe dafür extra eine Waage genommen. Ja ja, ich war an dem Tag ausnahmsweise mal sehr präzise.

Den einen Teil des Teiges in die Förmchen füllen. Dabei die Förmchen maximal zur Hälfte füllen. Ich habe den Teig mit einem Eislöffel eingefüllt.

Den Espresso mit dem heißen Wasser verrühren. Achtung: wir wollen keinen Espresso trinken, sondern das braune Gold verbacken. Daher nehmt gerade so viel Wasser, bis sich das Pulver auflöst. Ansonsten wird der Teig zu flüssig.

Den Espresso nun unter den übrig gebliebenen Teig rühren. Jeweils einen Löffel (auch hier hat mir wieder die Eiskelle geholfen – oder wie heißt das Ding? ) auf den hellen Teig geben.

Nun die Streusel aus dem Mehl, Zucker und der Butter formen. Das geht am besten mit den Händen. Die Butter sollte kalt sein. Es dauert einen Augenblick, bis Ihr die Streusel gematscht habt. Aber glaubt mir, es lohnt sich.

Auf jeden Muffin vorsichtig ein paar Streusel geben. Den restlichen Streuselteig aufessen. Wer behauptet, dass roher Teig ungesund sei oder man gar Bauchschmerzen davon bekommen würde, kann den Teig auch im Kühlschrank für das nächste Backereignis aufbewahren. Ihr könnt den Teig sicherlich auch einfrieren, aber da ich keinen Gefrierschrank besitze, kann ich hier leider keine wertvollen Tipps geben.

Die Muffins für ca. 20 Minuten backen, bis sie golden sind (Stäbchenprobe). Achtung: überbackt die Muffins nicht. Sie trocknen sehr schnell aus beim Backen. Die Muffins nach ein paar Minuten aus der Form nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen. Sofort essen!

Adapted from Béa’s cookbook and inspired by Joy’s coffee muffins

Streusel Espresso Muffins 

makes 7 muffins (in my form)

  • 60 g butter, melted
  • 2 eggs
  • 80 g brown sugar
  • 1 tablespoon vanilla extract
  • 30 g brown rice flour
  • 30 g millet flour
  • 30 g hazelnut flour
  • 50 g rolled oats
  • pinch of sea salt
  • 1 teasppon baking powder
  • 1/2 teaspoon baking soda
  • 1 apple (peeled and cored)
  • 1 tablespoon (a really huge one) instant espresso powder with 1/2 tablespoon hot water (just add so much water until its mixed. You won’t drink it)

Streusel

  • 25 g cold butter
  • 25 g sugar
  • 50 g white rice flour

Preheat the oven to 180° C (350°F) and line a muffin pan with paper lines. You can also use silicone muffin molds.

Beat the eggs with the sugar until it has doubled in size. Add the vanilla and mix.

In a bowl, combine the flours, rolled oats, salt, baking powder and soda. Add to the batter.

Add also the butter to the batter.

Stir in the grated apple.

Divide half of the batter among muffins cup. Stir the espresso and water mixture into the remaining batter. Divide the batter between the cups.

To make the streusel combine the cold butter, sugar and flour in a bowl with your fingers until crumbly. Topping each muffin with streusel. Eat the rest of the streusel.

Bake the muffins 20 minutes, until golden and a wooden pick inserted into the center of a muffins comes out clean. Don’t overbake them!!!

Cool a couple of minutes (like 1-2 minutes, because I can’t wait) in the pan, remove the muffins and put it on a rack.

 

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Potato chips

Last eve I made potato chips. I’m sick with a cold. The only things I like when I’m sick are pizza, fries or crunchy food. I know I know. I should eat healthy food, vitamins and so on. But my doctor always said „if you are sick you should only eat things you like, kid“. My mom told me the same. So I just did what they told me.

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Verfasst von - April 15, 2012 in gluten free / glutenfrei, snack

 

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Rucola Culatello Pizza

It’s pizza time! Meine Pizzaleidenschaft will ich schon ganz lange mit Euch teilen.

Über Ostern war ich viel unterwegs, sodass ich keine Zeit für den Blog fand. Ich habe unter anderem einen Abstecher nach Kollmar gemacht.

Kollmar ist ein kleiner Ort an der Elbe. Er ist verschlafen, aber auch gut besucht. Er ist wunderschön, aber an manchen Stellen auch einfach nur hässlich (gut, welcher Ort hat keine kleinen Schandflecken). Kollmar bietet Ruhe, Ausgleich und Spaß.

In Kollmar kann man herrlich am Strand spazieren gehen, den Hunden beim Spielen zu schauen oder auf dem Deich Drachen steigen lassen. Ich hatte meinen Drachen leider vergessen, sodass mir dieses Mal keine Katze zum Spielen Gesellschaft geleistet hat. Kollmar wird nämlich von Katzen regiert. Ich habe noch nie so viele Katzen wie in Kollmar gesehen. Einmal stand ich auf dem Deich und wollte meinen Drachen steigen lassen, als sich plötzlich von hinten ein Katzenkind näherte. Den Drachen konnte ich dann natürlich nicht mehr wirklich steigen lassen, weil die Katze immer an der Drachenschnurr riss. Hahaha, das war ein Spaß und ein Chaos. Kollmar eben! Letzlich ist Kollmar ein wenig wie Pizza!

Und Pizza ist für mich

  • einfach
  • aufregend
  • vielfältig
  • exotisch
  • lecker
  • entspannend
  • genießen
Und so gab es am Abend dann tatsächlich Pizza. Ich werde sicherlich noch mit verschiedenen Varianten hier auftauchen, aber passend zum sonnigen Osterwetter eine ganz leichte Pizza ohne Käse und natürlich wie immer glutenfrei.

Zutaten

Teig – ergibt ein Backblech

  • 270 g glutenfreies Mehl (z. B. Brotmix B von Schär)
  • 2 TL Trockenhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Braunerzucker
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 10 ml Öl

Belag

  • 5 EL passierte Tomaten
  • Olivenöl
  • getrockneter Oregano
  • Cherrytomaten
  • Zucker
  • 80 g dünn geschnitter Culatello Schinken (alternativ Parma, Seranno)
  • Rucola

Schritte

Den Ofen auf 50° C vorheizen. Wasser zum Kochen bringen, in eine ofenfeste Schüssel kippen und auf den Boden des Ofens stellen. Den Ofen ausstellen.

Das Mehl mit der Hefe, dem Salz und dem Zucker in einer großes Schüssel gut mixen. Anschließend das lauwarme Wasser und Öl hinzugeben und verrühren, bis ein glatter, feuchter Teig entstanden ist.

Den Teig in der Schüssel in den Ofen stellen bis zu der Teig mindestens verdoppelt hat. Dies dauert ca. 30 Minuten.

In der Zwischenzeit die Tomaten in Hälften schneiden und mit etwas Zucker bestreuen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig ausrollen. Mit einer Gabel den Teig anstechen und anschließend mit Olivenöl beträufeln. Das Öl in den Teig einreiben und anschließend die passierten Tomaten drauf geben. Getrockneten Oregano auf den Teig streuen und die Pizza in den Ofen schieben. Bei 200°C ca. 15 Minuten backen.

Die Pizza aus dem Ofen nehmen und die Tomaten auf den Teig geben. Die Pizza weitere 10-15 Minuten backen oder bis sie gar ist. Die Pizza erneut aus dem Ofen nehmen.

Nun den Schinken auf die Pizza geben und ca. noch mal zwei bis drei Minuten weiter backen. Die Pizza aus dem Ofen nehmen, in Stücke schneiden und mit Rucola servieren.

 

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Kaiserschmarren

Regen, Sonne, Hagel! Mir gefällt das, insbesondere, wenn der Sonnenschein nicht zu kurz kommt. Bei diesem wechselhaften Wetter ist kaum jemand unterwegs, sodass man sich herrlich durch die Gegend treiben lassen kann.

Ich habe auch ein paar Hühner getroffen. Sie sahen glücklich, dick und zufrieden aus. Ich hätte zu gerne ein paar Eier mitgenommen und probiert. Denn ehrlich gesagt frage ich mich, ob man einen Unterschied zu den Super-Öko-Bio-Freiland-Eiern aus dem Supermarkt schmeckt. Die Hühner waren allerdings sehr unfreundlich und boten mir keine Eier an. Und ich wollte auch nicht in ihren Hühnerstall kriechen und nach ein paar Eiern suchen. Sicherlich wäre in diesem Moment der Hühnerbauer gekommen und hätte mich gefragt, was ich da machen würde.

Apropos Hühnerstall. Meine Oma sang früher immer „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, ja Motorrad, ja Motorrad…“. Ich hab mich immer gefreut, wenn meine Oma das Lied gesungen hat. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass meine Oma das auch glatt gemacht hätte, wenn sie nur ein Motorrad und Hühnerstall besesen hätte.

Nach dem langen Spaziergang gab es Kaiserschmarren. Es war der dritte Kaiserschmarren, den ich innerhalb der letzten drei Wochen zubereitet habe. Die ersten beiden fanden realtiv schnell den Weg in die Mülltonne.

Das Geheimnis liegt darin, den Eischnee nicht zu zerstören und die richtige Mehlmischung zu finden. Die ersten Male habe ich probiert, selber eine Mehlmischung zusammen zurühren. Was soll ich sagen? Es schmeckte nicht! Doch jetzt war ich wirklich zufrieden. Locker, leicht, perfekt!

Gaaaaaanz viel Puderzucker! Puderzucker ist überhaupt das Wichtigste beim Kaiserschmarren. Ich kann nicht verstehen, wie man geizig mit Puderzucker sein kann. Ja ja, ich kenne Menschen, die streuen einen winzigen Krümmel drauf und behaupten, das sei genug. Verrückt!

Und dann noch einen Schuss Vanillesoße! It’s so yummy!

Zutaten

  • 3 Eier (trennen)
  • 1 Prise Salz
  • 250 ml Sojamilch oder Milch Deiner Wahl
  • 40 g Zucker
  • 150 g glutenfreier Mehlmix
  • Butter
  • 3 EL getrockneter Beerenmix (z. B. Cranberry-Kirsch-Blaubeer, alternativ Rosinen)
  • Rum
  •  Puderzucker und Vanillesoße zum Servieren

Schritte

  • Den Beerenmix im Rum mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Dadurch werden sie schön weich und bekommen Aroma. Dieser Schritt ist übrigens opitonal. Wer keine Früchte / Rosinen im Kaiserschmarren mag, lässt sie einfach weg.
  • Die Eier trennen.
  • Das Eiweiß mit einer Prise Salz schön steif schlagen-
  • Das Eigelb mit dem Zucker sehr cremig rühren und dann die Milch hinzugeben.
  • Nach und nach das Mehl unterrühren.
  • Den Rum abgießen und die Beeren unter den dickflüssigen Teig rühren.
  • Nun den Eischnee unterheben.
  • In einer großen Pfanne 1-2 EL Butter zum Schmelzen bringen.
  • Den Teig* in die Pfanne geben und anbraten. Achtung: die Pfanne darf nicht zu heiß werden, da der Kaiserschmarren sonst schnell verbrennt.
  • Nach ca. 3 Minuten den Schmarren wenden. Er sollte goldgelb sein. Den Teig auseinander rupfen und ebenfalls noch mal 3 Minuten backen oder bis er gar ist.
  • Mit viel Puderzucker und Vanillesoße servieren. Alternativ kann man natürlich auch Eiscreme, Zwetschkenröster, Zucker, Apfelkompott oder einfach gar nichts dazu essen.

*Anmerkung: ich habe den Teig in zwei Schritten gebraten.

Ingredients 

  • 3 eggs, separated
  • Pinch salt
  • 250 ml soy milk (or milk of your choice)
  • 40 g sugar
  • 150 g gluten free flour
  • Butter
  • 3 tablespoons dried berries or raisins
  • Rum
  • Powdered sugar and vanilla sauce

Steps

  •  Put the berries or raisins in a little bowl or glass and cover them with rum. Let stand for 30 minutes.
  •  In a bowl, beat the egg yolks with the sugar. Beaten in the milk and gluten free flour.
  • Whip the egg whites firm with a pinch of salt. Beat the egg whites and gently fold into the egg and flour batter.
  • In a frying pan, melt some butter (1-2 tablespoons). Add half of the dough into the pan and bake it for three minutes or until golden. Turn the dough around and cut it with a fork. Also bake it for three minutes or until golden. Make sure that the pan isn’t too hot because otherwise the „Kaiserschmarren“ gets burned.
  • Serve with powdered sugar and vanilla sauce. You can also serve vanilla ice cream or apple sauce.


 
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Verfasst von - April 1, 2012 in gluten free / glutenfrei

 

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