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Archiv für den Monat August 2012

Pasta in Zucchinischälchen mit Rosé Champignons und Jalapeños in Weißwein-Dijon Soße

Ich mag nicht abwaschen, da es mir nicht sonderlich viel Spaß bringt. Es gibt Menschen, für die Geschirr spülen Meditation ist. Ich versuche jeden Abend beim Abwaschen zu meditieren, aber es gelingt mir einfach nicht. Also brauchte ich eine Lösung.

Folgende Ideen kamen mir in den Sinn:

a) Eine Spülmaschine kaufen.
b) Jemanden anstellen, der den Abwasch übernimmt
c) Sich bei anderen zum Essen einladen
d) Essen gehen
e) Einweggeschirr verwenden

Ich habe mich für Lösung e wie Einweggeschirr entschieden. Wie praktisch ist es bitte? Ja ja, jetzt kommen mir wieder die Umweltschützer und Weltretter. Ich höre sie schon Erderwärmung, Rettung des Regenwalds usw. rufen! Gott sei Dank habe ich mich für Geschirr entschieden, dass die Natur direkt liefert. Eine runde Zucchini!

Man entfernt des Fleisch der Zucchini und füllt am Ende sein Essen in die so gebaute Schale! Ist man fertig, kann man die Zucchini entweder entsorgen, erneut verwenden oder Zucchinisuppe machen. Den Abwasch umgeht man so wunderbar. Gut, bis auf das Besteck, die Töpfe und Pfannen. Keine Sorge, auch hier arbeite ich noch an einer Lösung!

Die Hauptrolle bei der Pasta spielt übrigens nicht, wie man meinen könne, die runde Zucchini oder die Champignons, nein, es sind die Jalapeños. Wie Euch sicherlich allen bekannt sein dürfte, befindet sich der Weltmarkt zurzeit in einer Jalapeños Krise! In einem großen, deutschen Supermarkt wurde ich vor einiger Zeit darüber aufgeklärt, dass es wegen der Krise weder eingelegte Jalapeños aus Gläsern noch frische Jalapeños mehr geben würde. Die Ware sei in so einem schlechtem Zustand, dass man sie umgehend zurück an die Hersteller schicken würde. Ja ja, die Krise. Man liest ja täglich in der Zeitung darüber.

Letzte Woche bin ich zu meinem türkischen Gemüsehändler gegangen und habe ihn ganz scheinheilig gefragt, woher er denn seine Ware beziehen würde. Ich konnte mir nämlich nicht vorstellen, dass er liebevoll all die Tomaten, Gurken und Pfirsiche in seinem Garten hinterm Haus anbauen würde. Ehrlich gesagt war ich natürlich nur daran interessiert, was ihm über die Krise bekannt sei. Ich hatte gehofft, dass er mir eine spannende Geschichte über die Jalapeños Mafia erzählen wird.

Ich „Woher beziehen Sie eigentlich Ihre Ware?“
Er „Vom Großmarkt?“
Ich “Ach gibt es dort eigentlich auch Jalapeños?”
Er nickend “Oh ja!”
Ich “Wie interessant. Aber es gibt doch gar keine.“
Er legte seinen Kopf schief, runzelte die Stirn und sagte „Ich kann zu nächste Woche welche besorge.“

Ich fand es unglaublich spannend und konnte kaum erwarten, dass das Wochenende vorbei ging. Man möge sich es mal vorstellen! Es gibt weit und breit keine Jalapeños mehr und er kann dennoch welche liefern???

Tatsächlich wartete am Anfang der Woche eine große Kiste Jalapeños auf mich. Der Türke war unglaublich stolz, dass er einen ganzen Karton hatte und strahlte über das gesamte Gesicht. Ich auch! Jalapeños Krise! Ha! Entweder steckt der Türke mit der Jalapeños Mafia unter einer Decke oder der Mann aus dem großen deutschen Supermarkt hat gelogen.

Jedenfalls bin ich mir sicher, dass ich die einzige Kundin sein werde, die Jalapeños kauft, weil der Rest der Bevölkerung sich immer noch mit den Gründen der Krise beschäftigen wird. So gibt es bei mir jetzt jeden Abend Jalapeños.

Übrigens habe ich das Gemüse und die Nudeln in einer leichten Weißweinsoße mit Dijonsenf geschwenkt. Ein cremiger Genuss! Wer mag, genießt ein Glas eiskalten Weißwein dazu.

Pasta mit Rosé Champignons in Weißwein-Dijon Soße

ergibt 2 Portionen

  • 200 g Spaghetti (z. B. glutenfrei von Schaer)
  • 25 g Butter / Margarine
  • 250 g Rosé Champignons
  • 1 runde Zucchini oder alternativ eine normale Zucchini
  • 1/2 – 1 TL Meersalz
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein geschnitten oder gepresst
  • 1 Jalapeño, in Ringe geschnitten
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1/4 TL Curry
  • 120 ml Sojasahne (z. B. Kochcreme von alpro soja) oder normale Sahne
  • 60 ml trockener Weißwein
  • 1 EL körniger Dijonsenf

1. Die Pilze putzen und in feine Scheiben schneiden.

2. Die Kerne (Innereien) der Zucchini mit einem Löffel entfernen. Bei einer runden Zucchini diese mit einem Löffel weiter aushöhlen, sodass feine Streifen entstehen. Das Fleisch der Zucchini auf ein Küchenkrepp legen.

3. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.

4. In einer Pfanne die Butter / Maragrine erhitzen und die Zwiebeln, den Knoblauch und die Jalapeños andünsten. Die Pilze und die Zucchini dazugeben, salzen und mit Oregano bestreuen. Den Curry hinzugeben.

5. In einem Topf die Sojasahne mit dem Weißwein und dem Senf aufkochen und gut verrühren.

6. Wenn die Spaghetti gar sind, diese abgießen, in den Topf zurück geben und in der Soße und den Pilzen schwenken. Sofort servieren.

P.S. Falls Ihr wegen der Krise keine frischen Jalapeños bekommt, lasst sie weg. Schmeckt das Gericht einfach mit frisch gemahlenen Pfeffer ab oder verwendet ein bis zwei getrocknete Chilischoten.

P.P.S. Ich glaube, ich muss den Türken noch mal fragen, ob er von der Krise noch nicht gehört hat. Oder steckt er mit den Jalapeños Mafia unter einer Decke?

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Pausenbrot mit Ziegenkäse, Ahornsirup und Gurke

Was gibt es Besseres, als kreativ belegte Brote? Ein einfaches Brot mit Butter und Salami kann manchmal ganz nett sein, mehr aber auch nicht. Überhaupt ist nett der Inbegriff von langweilig. Aus diesem Grund lautet das Motto: pimp your sandwich!

Meine Freundin V. kam immer mit den tollsten Broten in die Schule. Einmal hatte sie ein Brot mit Currycreme und Fleischwurst dabei. Man, war das lecker. Ich fand es immer total gut, von den Schulbroten der anderen Kinder abzubeißen. In der Grundschule haben wir auch sehr gerne unsere Stullen durchgetauscht. Denn merke, das Pausenbrot der anderen schmeckt grundsätzlich besser als das eigene. Auch wenn die Mama der Freundin ebenfalls beim Aldi oder Schlachter um die Ecke einkauft.

Inzwischen bin ich so verwöhnt, das mir ein Butterbrot mit Wurst nicht mehr reicht. Zumindest ein Klecks Senf oder ein paar Salatblätter müssen zwischen die Scheiben und schon ist jedes Brot gepimpt (und ich bin zufrieden). Ab dann darf man für meinen Begriff nebenbei bemerkt das Wort Sandwich benutzen. Ein Sandwich zeichnet sich für mich in der Deutschen Sprache nämlich dadurch aus, dass mindestens, wie eben beschrieben, etwas Salat, eine Crème oder Senf oder beides, den Käse oder die Wurst begleiten. Ansonsten hat man einfach nur eine Stulle! Und Stullen sind langweilig.

Heute habe ich ein wirklich einfaches Rezept. Nun ja, es als Rezept zu verkaufen, ist schon etwas unverschämt. Auf jeden Fall möchte ich Euch inspirieren, Eure Brote oder Brötchen zukünftig etwas ausgefallener zu belegen. Schließlich hat jeder von Euch ja irgendwann mal eine kleine Pause, in der er sich mit gutem Essen stärken muss. Wer Leckeres isst, hat mehr Energie und bessere Laune!

Ich habe mein Brot mit etwas Ziegenfrischkäse bestrichen und vorsichtig mit Ahornsirpu beträufelt. Der Ahornsirup stellt einen dezenten Kontrast zu dem Käse, den Frühlingszwiebeln und der Gruke da. Eleganz trifft auf Leichtigkeit! Da ich nur ganz wenig Sirup verwendet habe, wird das Brot auch nicht zu süß. Statt Ahornsirup könnt Ihr natürlich auch Honig nehmen, aber der war gerade mal wieder bei mir alle. Der frische Oregano rundet das Ganze perfekt ab!

Das Brot solltet Ihr nach Möglichkeit erst dann zubereiten, wenn Ihr es auch essen wollt. Ansonsten weicht es zu schnell durch und der Genuss von Frische und knackigen Gurken ist dahin.

Pausenbrot – Ziegenkäse mit Ahornsirup und Gurke

  1. Das Brot mit Ziegenfrischkäse bestreichen.
  2. Auf den Käse vorsichtig Paprikapulver streuen und mit 1 TL Ahornsirup beträufeln.
  3. Ein Stückchen Salatgurke klein schneiden (das Innere mit einem Teelöffel entfernen) und auf das Brot legen. Mit frischen Oreganoblättern dekorieren.

P.S. Darf ich einmal von Eurem Brot abbeißen?

 

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Wassermelonenbrause mit Minze

Passend zu den super heißen Tagen des letzten Wochenendes und den warmen Tagen davor, habe ich Wassermelonenbrause gemacht. Ich hätte das Rezept gerne schon viel eher mit Euch geteilt, aber nachdem sich mein iPad und dann auch noch Notebook verabschiedet hat, war ich aus der Welt des Internets erst einmal ausgeschlossen. Nun habe ich einen Ersatz gefunden, der mir zumindest das Schreiben, wenn auch nicht das Bearbeiten von Fotos ermöglicht.

Zurück zur Brause. Sagt überhaupt jemand außer mir noch Brause? Ich glaube, dass die meisten eher von Limonade sprechen, aber ich habe das Wort Brause gern. Mein Papa hat früher immer gesungen “Wir gehen jetzt nach Hause und trinken eine Brause”. Ich war natürlich jedes Mal fest davon überzeugt, dass es bei uns zu Hause auch tatsächlich eine Brause geben würde. Weit gefehlt! Brause gab es nur an Geburtstagen, im Urlaub oder zu Weihnachten. Somit war es zumindest etwas Besonderes, was ich aus heutiger Sicht gut finde. Als Kind hatte ich dafür jedoch wenig Verständnis.

Wie gut, dass ich mir Brause nun entweder kaufen oder noch viel besser, selber zu bereiten kann. Ich liebe Wassermelone! Es gibt für mich kein Obst, dass erfrischender ist. Sämtliche andere Melonenarten muss man mir übrigens nicht anbieten. Einer Honigmelone, am besten noch ummantelt mit Schinken, nein danke! Viel zu süß und überhaupt nicht erfrischend.

Wassermelone hingegen ist für mich der Inbegriff des Sommers. Ich erinnere mich noch genau an das Wassermeloneneis in Österreich, das wir als Kinder unbedingt essen wollten. Das Eis sah auf den Schautafeln unglaublich lecker aus. Es war ein Wassereis am Stiel. Die Melonenkerne waren aus Schokolade oder Crispy Crips. Ehrlich gesagt weiß ich es nicht mehr ganz genau. Es war auf jeden Fall optisch eine absolute Meisterleistung. Meine Cousinen und ich stürzten daher in jeden Laden und fragten nach dem Eis, das jedoch so gut wie kein Geschäft führte. Unsere Eltern waren sehr erleichtert, als wir Mitten in den Bergen an einem Rastplatz endlich einen Kiosk fanden, der das Eis verkaufte. Tja, was soll ich sagen? Es schmeckte fürchterlich. Klar, dass es sonst niemand verkauft hat. Wer will schon auf seiner Ware sitzen bleiben? Ich habe das Eis danach übrigens nie wieder auf irgendeiner Eskimo oder Schöller Eiskarte gesehen.

Mit der Wassermelonenbrause hingegen landet Ihr auf Euer nächsten Party auf jeden Fall einen Hit. Ihr könnt auch einfach noch einen Schuss Vodka hinzugeben und schon habt Ihr einen coolen Drink!

Übrigens ist Melonenbrause eines der schnellsten Drinks, die man mal eben nebenbei herstellen kann. Am längsten habe ich für das Zerkleinern der Melone benötigt. Man braucht nur eine Wassermelone, ein Messer, einen großen Messbecher oder Topf und einen Zauberstab. Und los geht es! Die pürierte Melone passiert man durch ein Passiertuch, damit man auch wirklich nur den Saft und nicht das Fruchtfleisch in seiner Brause hat. Da meine Wassermelone so süß war, habe ich auf die Zugabe von Zucker verzichtet und stattdessen noch den Saft zweier Zitronen hinzu gegeben.

Wassermelonenbrause mit Minze

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

  • 1 Wassermelone
  • Zitronensaft
  • Mineralwasser (mit viel Sprudel)
  • frische Minzblätter
  • Eiswürfel
  1. Die Kerne entfernen und die Melone in kleine Stückchen schneiden. Mit einem Zauberstab pürieren und die Masse durch ein Passiertuch geben.
  2. Den Melonensaft ggf. mit frisch gepresstem Zitronensaft abschmecken.
  3. Gläser mit Eiswürfel füllen. Melonensaft eingießen und mit Mineralwasser nach Geschmack auffüllen. Mit Minzblättern verzieren und genießen!

P.S. Wem der Melonensaft nicht süß genug ist, zuckert einfach ein bisschen nach.

P.P.S. Ich habe jetzt Wassermelonen Spülmittel. Wegen meines Melonenticks, Ihr wisst schon. Und außerdem ist es knall pink!

 
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Verfasst von - August 25, 2012 in gluten free / glutenfrei

 

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Streuselkuchen mit roten Pflaumen

Heute Morgen habe ich mich selber mit einem Langschläferfrühstück verwöhnt. Das Highlight war übrigens die Erdbeer Ingwermarmelade, die ich am Freitagmorgen auf meinem Schreibtisch vorgefunden habe. Sie schmeckt herrlich auf lauwarmen Baguette mit Butter, dazu ein wenig Käse und ein 5 Minuten Ei. Ich liebe es, Grüße aus anderen Küchen zu bekommen. Gibt es etwas Schöneres, als an andere zu denken und sie mit Selbstgemachten zu verwöhnen?

Zu einem entspannten und ruhigen Sonntag gehört auf jeden Fall auch ein Kuchen. Kuchen, der einen träumen lässt und den Sommer in sich trägt. Ein Kuchen, der gut schmeckt und dennoch gesund ist. Ein Kuchen, der schnell gezaubert ist ohne lange in der Küche zu stehen.

Es ist ein Kuchen, den man bäckt, wenn man zu viele Pflaumen hat und nicht weiß, was man mit ihnen machen soll. Es ist ein Restekuchen, wenn einem die Mehlsorten ausgehen und man nur noch zwei Eier im Hause hat. Es ist ein Kuchen, den man von Herzen gerne teilt oder heimlich alleine an einem sonnigen Platz genießt. Es ist auf jeden Fall ein Sommerkuchen, den man schnell aufessen sollte, solange die Sonne noch vom Himmel lacht.

Gesunder Kuchen? Nun ja, er enthält  Pflaumen, somit Obst und Viatmine, braunen Zucker (den halte ich für super gesund) und Buchweizenmehl. Buchweizen ist klasse, denn anders als der Name vermuten lässt, ist weder Weizen noch noch Getreide enthalten und somit auch kein Gluten. Buchweizen ist eine Pflanze, die zu den Knöterichgewächsen gehört. Ihr werden viele tolle Sachen nachgesagt, wie z. B. Power für Geist und Körper und Stärkung der Venen. Ich denke, ich sollte mir mein Rezpet patentieren lassen und  meinen Kuchen zukünftig als Medizin verkaufen. Dann werde ich vielleicht reich und kann den ganzen Tag am Strand, auf dem Spielplatz mit meinem Patenkind oder vor dem Fernseher abhängen.

Gut, das mit dem Fernsehen wird nichts, da ich ja gar keinen Fernseher besitze. Aber ich könnte faul auf dem Bett rum liegen oder fleißig in der Küche neue Rezepte ausprobieren. Ich esse einfach noch ein bisschen Kuchen, denn Ihr wisst ja, Buchweizen bringt das Gehirn in Schwung. Bestimmt kommt mir dann die passende Idee! Genießt den Sonntagabend und habt einen fantastischen Start in die neue Woche!

P.S. Liebe F., vielen Dank für den süßen Start in den Tag!

Rote Pflaumen mit Streuseln

  • 100 g Butter / Margarine
  • 80 g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 50 g Buchweizenmehl
  • 20 g Reismehl
  • 30 g Vollkornreismehl
  • 1/4 cup Milch der Wahl (z. B. Sojamilch)
  • 5 Rote Pflaumen
  • optional Sahne / Sojasahne zum Servieren

Streusel

  • 50 g Vollkornreismehl
  • 30 g Butter / Margarine
  • 25 g Zucker
  1. Den Ofen auf 170° C vorheizen und eine Backform (23 cm x 23 cm, alternativ eine Springform) mit Backpapier auslegen oder einfetten.
  2. Die Pflaumen kreuzweise mit einem Messer anritzen, in einen Topf geben und mit kochendem Wasser übergießen. Nach 60 Sekunden das Wasser abgießen und die Pflaumen mit eiskaltem Wasser abschrecken.
  3. Die Pflaumen enthäuten, halbieren und die Steine entfernen. Die Pflaumen dann in achtel schneiden und beiseite stellen.
  4. Die Butter mit den Eier und dem Zucker in einer Schüssel verrühren.
  5. Die Mehlsorten hinzugeben und so lange rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Milch unterrühren und den Teig in eine Backform geben.
  6. Die Pflaumeschiffchen vorsichtig in den Teig drücken.
  7. In einer Schüssel das Mehl mit der Butter und dem Zucker mit den Händen rasch zu Streuseln kneten und auf die Pflaumen streuen.
  8. Den Kuchen bei 170° C ca. 20 Minuten backen oder bis er gar ist (Stäbchenprobe).
  9. Den Kuchen 5 Minuten stehen lassen, aus der Form nehmen und auf einem Rost noch etwas auskühlen lassen.
  10. Lauwarm mit geschlagener Sahne genießen.
 

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peach jam with vanilla & cinnamon

I did something weird. I cooked my first jam! Well let’s say I made the first one which is eatable. I’m not sure what went wrong the last times but it was too sweet and too liquid. The funny part is that I don’t eat jam that much. The only reason is that there is no bread which I like. Well that’s also not true. I love bread but as I told you a couple of times ago I really hate gluten free German bread. Does it make sense at all? I’m not sure what’s wrong with German bakers but they suck. Sorry about that. If there is any baker out there who bakes tons of gluten free delicious bread please contact me!

I’m in love with peaches. It’s one of my favorite summer fruits. You know I’m not a fruit lover. Apples? Well maybe in a cake or apple sauce. Pineapples – not really. Oranges, not thank you! Peaches? Yes, here! Me, give me some peaches. Yes please!

I only know two persons who can make jam which I like and enjoy. It’s my mum who is the jam queen. And it’s my awesome friend E. who is my little jam princess.

Some years ago I visited E. in Boston. Let’s say I meet here more than some German friends. Boston it’s only a stone’s throw from here. No I’m not kidding. Anyway E. made this awesome peach jam which was so tasty. It was my favorite jam at all. The only problem was that I couldn’t take all the jars home not because of E. but of Delta. You know this fancy airline which tells you that you are only allowed to carry some pounds with you. Every morning I started with a bagel and some green ginger tea! So good, so healthy.

Many moons later I made my own peach jam which reminds me of a perfect and warm summer with a little welcome to winter. It’s so Boston, it’s so Cape Cod.

It’s a sweet jam with a hint of cinnamon. I’m not a cinnamon lover but in this combination it’s terrific. Did I ever tell you that I love vanilla? I think it’s an amazing spice. I cannot live without it. Vanilla makes this jam perfect.

peach jam with vanilla & cinnamon 

  • 1 kg peaches
  • 1 lemon / 20 ml fresh lemon juice
  • 2 cinnamon sticks
  • 1 vanilla bean scraped of its seeds, pod reserved
  • 500 g Gelierzucker 2:1 (not sure if you can buy it outside Germany / Europe)
  1. Wash the peaches. Make a crisscross slit at the bottom of the peaches. Remove the skin from the peaches by blanching for 30-60 seconds in boiling water, then removing and placing in ice cold water for 1 minute. Once skin is removed, remove the pits. Finely chop 1/4 of the peeled, pitted peaches. Put the rest of the peaches with the lemon juice into a food processor until chunky.
  2. Place peaches (mashed and pieces), cinnamon sticks, vanilla and Gelierzucker into a big pot. Set aside for 3 hours or longer.
  3. Bring to boil, stirring constantly for 4 minutes.
  4. Remove from the heat, remove vanilla bean and cinnamon sticks.
  5. Carefully pour the jam into the sterilized jars and cover.
  6. Let cool completely and place it in the refrigerator or a dark cool place.

Pfirsich Marmelade mit Vanille & Zimt 

  • 1 kg Pfirsiche, unvorbereitet gewogen, für ca. 900 g Fruchtfleisch
  • 1 Zitrone, gepresst, ergibt ca. 20 ml Saft
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Vanillestange
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  1. Die Pfirsiche waschen und die Haut kreuzweise einritzen. Für ca. 60 Sekunden in kochendes Wasser tauchen, bis sich die Haut leicht löst. Die Pfirsiche mit kaltem Wasser abschrecken und die Haut abzeihen.
  2. Die Früchte halbieren und die Steine entfernen. Ein Viertel der Früchte sehr klein würfeln, den Rest mit dem Zitronensaft pürieren.
  3. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und mit einem Messerrücken das Mark herausdrücken.
  4. Die Pfirsichwürfel mit dem Püree, den Zimtstagngen, dem Vanillemark, der Vanilleschote und dem Gelier Zucker in einem großen Kochtopf gut vermischen. Zugedeckt mindestens 3 Stunden oder länger ziehen lassen.
  5. Die Fruchtmasse unter Rühren zum Kochen bringen, bis es kräftig sprudelt. Sobald es sprudelt, 4 Minuten sprudelnd weiterkochen lassen, die Hitze nicht reduzieren und dabei kräftig weiter umrühren.
  6. Den Topf vom Herd nehmen, den Zimt und die Schote entfernen. Die heiße Masse sofort in heiß ausgespülte Gläser (ich habe zusätzliche alle Gläser mit etwas Rum ausgespühlt) füllen und mit Schraubdeckeln verschließen.
  7. Die Gläser vorsichtig an einen Ort stellen, an dem sie komplett auskühlen können. Die Marmelade im Kühlschrank oder einem dunklen, kühlen Ort lagern.
 
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Verfasst von - August 9, 2012 in gluten free / glutenfrei

 

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apricot cake

Meet my new favorite cake!

I know I have hundreds of favorite things but this one is really good. It’s a summer cake. Even if there is no summer in the North of Europe. Two weeks ago we had a couple of hot, hot days. It was awful because there are no air condition on the trains or at the office. Oh and don’t say anything about my apartment. It’s a beautiful and nice place. But when it gets hot it’s like a greenhouse. I mean really 86° F (30° C) at night it’s not what I like.

Anyway I wish I had made this cake when it was hot. This cake is so refreshing. It’s juicy and sweet. It’s a perfect summer cake.

And it’s gluten free! The good part is that you only need one gluten free flour which makes it simple. Especially if you normally don’t bake gluten free and just want to make it for your best gluten free friend. You don’t need a fancy gluten free flour mix – just rice flour and potato starch will do. Easy going!

You should eat the cake wherever you want. With your granny, at the park or in the tub.

My friend S. and I had a little picnic on the subway when we were on the way to the spa. That was cool. We enjoyed some gluten free cheese avocado sandwich and apricot cake for dessert. It was so much fun. We wished that we could have some champagne.

apricot cake  (gluten free)

  • 2 eggs
  • 100 g sugar
  • 120 g butter
  • 10 ml fresh lemon juice
  • 1 teaspoon vanilla extract
  • 100 g sweet rice flour
  • 30 g potato starch
  • 1 knife point xanthan gum
  • 1 teaspoon baking powder
  • 8 apricots, cut in half and de-seeded
  • confectioner’s sugar to serve
  1. Preheat the oven to 350 F and butter a spring form ( 23 cm) .
  2. Melt the butter and set aside.
  3. In a bowl mix the eggs and sugar and beat on high speed until the volume has tripled.
  4. Add the lemon juice, vanilla extract and butter continuing to beat until well incorporated.
  5. In a bowl mix the flour, starch, xanthan gum and baking powder well. Add it to the batter and fold it in.
  6. Spread the batter into the baking pan. Place the apricots on top, cut side down and bake for 25-35 minutes or until golden.
  7. Remove from the oven and let cool. Dust with confectioner’s sugar.

Marillenkuchen (Aprikosenkuchen glutenfrei)

  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 120 g Butter / Margarine, geschmolzen
  • 10 ml frisch gepressten Zitronensaft
  • 1 TL Vanillaextract
  • 100 g Reismehl
  • 30 g Kartoffelstärke
  • 1 Messerspitze Xanthan
  • 1 TL Backpulver
  • 8 Aprikosen
  • Puderzucker zum Servieren
  1. Den Ofen auf 180° C vorheizen und eine Springform ( 23 cm) mit Backpapier auslegen oder einfetten.
  2. Die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig rühren, bis sich das Volumen verdoppelt oder dreifacht hat.
  3. Den Vanilleextrakt, Zitronensaft und die geschmolzene Butter dazu geben und gut verrühren.
  4. Das Mehl mit der Stärke, dem Backpulver und dem Xanthan hinzugeben und gut verrühren.
  5. Den Teig in die Form geben.
  6. Die Aprikosen waschen, halbieren und die Steine entfernen. Die Aprikosen mit der geschnitten Seite vorsichtig in den Teig drücken.
  7. Den Kuchen bei 180° C ca. 25-35 Minuten backen oder bis er gar ist (Stäbchenprobe).
  8. Auf einem Rost auskühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestreuen.