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Archiv für den Monat Oktober 2012

Eek! The witch is coming

Trick or treat? Don’t forget Halloween is around the corner.

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I carved a circular opening from the button of the pumpkin, cleaned out the seeds, scraped inner pulp away, taped a pattern, rolling along the lines with a fancy wheel and sawed it.

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Yes of course I hold the saw incorrectly. That’s why it looks a bit damage.

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It was so much fun. I went outside with the witch, light it up and took some photos.

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Sorry no recipe today!

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2 Kommentare

Verfasst von - Oktober 30, 2012 in Uncategorized

 

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Das etwas andere Chili con Carne

Der Herbst neigt sich langsam dem Ende zu. Inzwischen wird es bereits am Nachmittag dunkel, die Bäume verlieren täglich Blätter und am Straßenrand reihen sich die Laubsäcke nur so aneinander. Langsam beginnt die dunkel Jahreszeit. Der Winter hat in einigen Teilen Europas bereits „hallo“ gesagt.

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Eintöpfe, heiße Suppen und Ofengerichte haben jetzt Hochsaison. Was gibt es Schöneres, als sich nach einem langen Spaziergang abends mit einem leckeren Gericht und einem Glas Rotwein zu verwöhnen?

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Zeit für Chili Con Carne. Eigentlich wollte ich einen Rindfleisch-Kürbis-Eintopf kochen. Aber irgendwer hat gestern Abend nach einer lustigen Geburtstagsfeier mit Snickers und Prosecco einen flachen, grünen Kürbis in den Einkaufswagen gelegt.

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Der Kürbis ist war vor allen Dingen eins, dekorativ. Inzwischen fehlt jedoch eine Spitze, die ich nach mühevoller Arbeit mit sämtlichen Küchengeräten vom Kürbis trennen konnte. Dafür habe ich auch nur 30 Minuten gebraucht.

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Nach einigen Recherchen im Internet habe ich beschlossen, dass es keinen Kürbiseintopf geben wird. Der Kürbis sollte nicht nur klein geschnitten werden, sondern auch geschält werden. Dafür fehlte mir jedoch das nötige Werkzeug.

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Da ich bereits das Fleisch im Topf geschmort habe, musste ich kurzerhand umplanen. Dabei ist ein ganz ungewöhnliches Chili raus gekommen. Das Fleisch habe ich mit Rotwein gelöscht und unter anderem mit Thymian bestreut. Die Kombination mit Bohnen, Möhren und Mais passt ganz hervorragend. Von der Beigabe einer Dose Tomaten habe ich bewusst abgesehen, da diese das Aroma der Gewürze und des Weins völlig übertüncht hätte. Es ist das perfekte Essen für einen Sonntagabend mit einem guten Buch oder einem spannenden Film.

Ihr könnt das Chili einfach so essen oder aber mit etwas Brot und Saurer Sahne servieren.

Chili con Carne

      400 g Rindfleisch (Schmorbraten)
      1/4 TL Natron
      1-2 EL Butter / Margarine
      Meersalz
      1 große Gemüsezwiebel, klein gewürfelt
      2 Knoblauchzehen, fein gehackt
      2 TL scharfes Paprikapulver
      2 Chilischoten
      200 ml trockener Rotwein
      3 Lobeerblätter
      1 TL Cumin
      1 TL Thymian
      2 Jalapeños
      200 g Möhren, geschält und in Scheiben geschnitten
      1 Dose Kidneybohnen
      1 Dose Mais

Das Rindfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Bei mittlere Hitze die Butter schmelzen Indie Zwiebeln für 2 Minuten anbraten. Das Fleisch hinzugeben und für weitere 3-5 Minuten braten, dabei immer wieder wenden, damit es nicht anbrennt. Mit dem Rotwein ablöschen und etwas mit Meersalz salzen (ca. 1/2 TL). Die Lorbeerblätter, den Knoblauch, die Chilischoten, den Thymian, Paprika und Cumin hinzugeben. Bei kleiner Hitze ca. 1,5 – 2 Stunden schmoren (hin und wieder einmal umrühren. Bei fehlender Flüssigkeit einen Schuss kochendes Wasser hinzugeben).

Die Möhren, Jalapeños und Kidneybohnen hinzugeben. Nochmals für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Dann den Mais hinzugeben, gut umrühren und ggf. noch mit Meersalz abschmecken.

In Schalen servieren.

Ergibt 2 Portionen oder 4 kleine als Vorspeise.

Hinweis zum Schärfegrad: mein Chili ist so mild gewesen, das selbst Kinder (gut, abgesehen vom Rotwein) es ohne Probleme hätten essen können. Vielleicht lag es daran, dass die Chilischoten absolut keine Schärfe hatten. Schmeckt das Chili während des Kochens ab und fügt ggf. weitere Schoten hinzu.

 

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Shakshuka and a weekend in Boston

When I was in Boston this May – just for the weekend – to celebrate Emily’s graduation from Harvard we went to a new bakery and café at Cambridge.

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It’s called Tatte. It’s the perfect place for a breakfast. I have to tell you that Emily even didn’t know that I was coming. I talked to her husband and told him about my surprise. So we made a plan. He wasn’t allowed to tell anyone about it except Emily’s sister and her parents because they were also in town.

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When I arrived in Boston in the evening I just had some dinner at P.F. Chang and went to bed early. I was so tiered because I was in Paris that week, just went home to change some cloths and flew to Boston.

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Anyway the next morning I went to Emily’s house. I was so nervous when I rang the bell. So Emily came downstairs and smiled to me. She opened the door, said „hi“ and at this moment she realzied that something doesn’t fit in the picture. She was shocked in a positive way. „Oh mein Gott, was machst Du denn hier? Oh mein Gott…“. Her face was priceless. I never ever saw anyone so surprised, full of joy and happy. It was indescribable.

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We all went together at Tatte to have an amazing breakfast. It was the perfect place. I like the furnishings so much. It was a perfect mix of old and new. Oh and they have some terrific brownies and iced tea! Choose whatever you want and it will be so yummy. Unfortunately they don’t serve gluten free bread but you will find some gluten free friendly meals.

I had some Shakshuka. It’s a traditional North African dish with eggs, pepper & tomato.

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Why I’m telling you this story now? I made some Shakshuka this morning which was delicious. It always reminds me of this short and beautiful weekend in Cambridge and Boston.

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Shakshuka is a perfect start for a weekend. It’s warm and light and it always reminds me of some good moments. Enjoy!

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Shakshuka {Eggs Poached in Spicy Tomato Sauce}

      400 ml tomato sauce
      6 cherry tomatoes
      1 small yellow bell pepper, diced into small chunks
      1 small red bell pepper, diced into small chunks
      1 cloves garlic, minced
      1 medium yellow onion, diced into medium chunks
      1 teaspoon harissa
      1/4 teaspoon paprika
      1 teaspoon honey
      2-4 eggs
      1 1/2 tablespoon olive oil
      sea salt and pepper to taste
      1 tablespoon chopped flat-leaf parsley
      (gluten free) bread, for serving

In a skillet, heat the olive oil over medium heat. When hot, add the harissa and cook for 2-3 minutes. Add the minced garlic, onion, paprika and bell peppers. Cook another 2 minutes and add the tomato sauce, honey and cherry tomatoes. Cook for 5 minutes and season with salt and pepper as necessary.

Crack eggs over sauce so that eggs are evenly distributed across sauce’s surface. Cook until yolks are just set, about 5 minutes.

Sprinkle with parsley and serve with bread for dipping.

Shakshuka {pochierte Eier in pikanter Tomatensoße}

      400 ml Tomatensauce
      6 Cherrytomaten
      1 kleine gelbe Paprika, in kleine Stücke gewürfelt
      1 kleine rote Paprika, in kleine Stücke gewürfelt
      1 mittlere Zwiebel, klein gewürfelt
      1 Knoblauchzehe, fein gehackt
      1 TL Harissa (scharfe Gewürzpaste, gibt es z. B. beim türkischen Gemüsehändler)
      1/4 TL Paprikapulver
      1 TL Honig
      Meersalz und Pfeffer zum Abschmecken
      2-4 Eier
      1 1/2 TL Olivenöl
      1 TL gehackte Petersilie (glatt)
      (glutenfreies) Brot zum Dippen

In einer Pfanne das Olivenöl bei mittlere Hitze erwärmen. Wenn das Öl heiß ist, das Harissa hinzugeben und ca. 2-3 Minuten anbraten. Anschließend die Zwiebeln, Paprika, Knoblauch und das Paprikapulver hinzugeben. Für weitere 2 Minuten andünsten. Nun die Tomatensauce mit dem Honig und den Tomaten hinzugeben. Gut umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für weitere 5 Minuten kochen.

Die Eier über der Pfanne zerschlagen und direkt in die Soße geben. Die Eier in der Soße kochen, bis das Eigelb langsam fest wird (ca. 5 Minuten).

Mit Petersilie bestreuen und mit Brot zum Dippen servieren.

 

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Mashed Avocado Sandwich und ein Sonnenuntergang in Wellfleet

Wenn man auf Reisen ist und nicht gerade mit dem Wohnmobil unterwegs ist oder ein Haus mit einer Küche hat, wird es schwierig, raffinierte Gerichte zu kreieren.

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Und das ist auch gut so! Denn schließlich ist man im Urlaub und möchte es sich einfach gut gehen lassen. Es sind die einfachen Dinge, die das Leben schön und Momente unvergessen machen.

Meine Freundin U. erzählte einmal von einer sehr langen Wanderung, die sie und ihr Mann unternommen haben. Zur Stärkung gab es eine Suppe aus der Dose. Ansonsten kein Fan von Dosensuppen, so schmeckte ihr diese Suppe doch so gut. Es ging nicht um das Essen an sich, sondern um den Moment, gemeinsam etwas zu genießen, sich gemeinsam mit etwas belohnen.

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So ging es mir auch. Ich sehnte mich nach etwas einfachen, etwas selbstgemachten. Es sollte nicht kompliziert sein, lange dauern oder gar den Kauf eines Campingkochers beinhalten. Aus irgendeinem Inn hatte ich mir in weiser Voraussicht Plastikbesteck eingesteckt. Als Teller diente eine Papiertüte, in der die Zutaten für das wohl simpelste Sandwich (nach dem Butterbrot) der Welt lagen. Brot, Avocado, Salz und ein paar Tomaten.

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Wellfleet ist der perfekte Ort für so ein Sandwich. Es liegt im oberen Teil von Cape Cod, hat einen kleinen Hafen, ein paar Geschäfte, Strände und besteht ansonsten nur aus Naturschutzgebiet. Im Ortskern gibt es einen abgefahren Hippie Supermarkt, einen Liquor Store, mehre Restaurants und eine Kirche.

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Der Hafen ist relativ klein. Es gibt ein paar Fischerboote, die täglich aufs Meer fahren und einige Freizeitboote. Am Kai stehen eine Handvoll Angler, die winzige Fische aus dem Wasser ziehen. Der eine Angler ist in einem ehemaligen Polizeiwagen vorgefahren (die Gitterstäbe sind noch im Auto) und trägt seine Haare zu einem Zopf gebunden.

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Ansonsten ist der Ort wie ausgestorben. Touristen? Fehlanzeige. Die Saison auf dem Cape neigt sich dem Ende zu, in Wellfleet haben bereits die meistens Inns und Restaurant geschlossen. Es ist eine angenehme Ruhe und Stille, die über diesem kleinen, etwas abgefahrenem Ort liegt.

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Es ist ein Ort für die einfachen Dinge im Leben. Wellfleet ist perfekt für ein kleinen Snack auf einem Steg im Hafen, die Füße baumelnd und den Blick in den Sonnenuntergang gerichtet.

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Mashed Avocado Sandwich

    1 Avocado
    1 Bagel (oder Brot in Scheiben Eurer Wahl ggf. glutenfrei)
    Meersalz*

Die Schale und den Kern der Avocado entfernen. Die Avocado auf einem Teller oder in einer Schüssel mit einer Gabel gut zerdrücken und mit Meersalz abschmecken.
Die Avocadocreme auf das Brot streichen und sofort essen.

Dazu passen hervorragend ein paar Cherry Tomaten.

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*Wer mehr Geschmack will: ich habe Meersalz mit getrocknetem Knoblauch verwendet. Es gab da im Supermarkt so eine coole Mühle, die ich natürlich sofort haben musste.

 
 

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Butternut Squash Burger

It’s burger time!

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Burger gehören für mich zum Wohlfühl Essen und eignen sich besonders an Tagen

  • die grau und verregnet sind
  • an denen man gestresst aus dem Büro oder der Uni kommt
  • schlecht drauf ist
  • besonders gut drauf ist
  • an denen man gemütlich abends einen Film schauen will

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Ich habe heute einen langen Herbstspaziergang gemacht und mich einmal so richtig durchpusten lassen. Eine dunkle Wolkenfront im Rücken, die Sonne im Gesicht. Ich lasse mich gerne durch die bunte Landschaft treiben und hebe hier und dort ein paar bunte Blätter auf. Ich liebe den Herbst.

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Es gibt Kürbise, es riecht draußen nach Feuer bzw. den ersten Kaminen, man kann endlich wieder Stiefel tragen, der Wein wird geerntet, buntes Laub bedeckt den Boden, die Sonne wirft am späten Nachmittag ganz weiches Licht auf strahlende Gesichter, die Luft ist so klar und abends ziehen die Kinder mit ihren Laternen durch die Straßen.

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Nach dem Spaziergang war ich ein wenig durchgefroren und beschloss, dass ein Burger genau das Richtige ist.

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Daher habe ich Euch heute vegetarische Burger gezaubert und glaubt mir, sie sind lecker. Da ich den Herbst so sehr liebe und die Kürbissaison nun endlich wieder da ist, habe ich zum Butternut Squash (dt. Kürbis) gegriffen.

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Der Butternut Squash und weiße Bohnen harmonieren wunderbar miteinander. Abgeschmeckt mit wenigen Gewürzen kann dieser vegetarische Burger mit jedem Hamburger oder Cheeseburger mithalten.

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Statt Käse habe ich einige Scheiben Avocado auf den Gemüsefladen gelegt. Die Avocado gibt dem Ganzen einen cremigen Touch. Auf Mayonnaise habe ich daher auch bewusst verzichtet und nur etwas Dijonsenf und Tomatenketchup verwendet.

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Zu den Burgern passen übrigens wunderbar eine Limonade und eine Minitüte Chips. Wem das zu ungesund ist, der trinkt einfach ein Wasser und isst einen grünen, knackigen Salat dazu.

Butternut Squash Burger

  • 250 g geschälter und klein gewürfelter Butternut Squash (Kürbis)
  • 1 Dose weiße Bohnen, abgegossen und gewaschen
  • 1 Ei, verquirrelt
  • 1 Knoblauchzehe, ganz fein gehackt, gepresst oder gerieben
  • 40 g Reismehl
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1/4 TL Cayennepfeffer
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1-2 Avocados
  • Ketchup und Dijon Senf
  • (glutenfreie) Burgerbrötchen, z. B. von Udi’s *

Ergibt mindestens vier große Burger

Den Kürbis in einem kleinen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und ca. 15 Minuten kochen oder bis er gar ist. Das Wasser abgießen und die Kürbisstücke in einer großen Schüssel mit einem Kartoffelstampfer zermatschen. Die Masse auskühlen lassen.

Die Bohnen zu dem Kürbis geben und ebenfalls mit dem Karoffelstampfer zerdrücken.

Nun die Gewürze, das Salz, den Knoblauch, das Ei und das Mehl hinzugeben und alles mit einer Gabel oder den Händen zu einer homogenen Masse verarbeiten. Den Teig für mindestens 20-30 Minuten kühl stellen.

Aus dem Teig mit den Händen kleine Fladen formen. Die Größe der Burger richtet sich ganz nach der Brötchengröße. Ich empfehle, flache Burger zu formen, da diese schneller garen.

Eine Pfanne mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Achtung, das Öl darf nicht zu heiß werden. Ich habe Stufe 3 von 6 gewählt.

Die Burger von jeder Seite ca. 5 Minuten braten. Darauf achten, dass sie nicht anbrennen und ggf. noch etwas Öl hinzugegeben.

In der Zwischenzeit die Avocado zerlegen und in Streifen schneiden. Die Brötchen nach Packungsbeilage zubereiten.

Die untere Brötchenhälfte jeweils mit ca. 1 TL Ketchup und Senf bestreichen. Dann den gebratenen Burger drauflegen, mit Avocado garnieren und die andere Brötchenhälfte oben drauf packen.

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*Udi’s: die glutenfreien Produkte von Udi’s sind sehr lecker und haben absolut nichts gemein mit den Broten und Gebäckstücken, die Ihr hier in Deutschland kaufen könnt. Es gibt Sandwichbrot, das soft und weich ist, es gibt Bagels, Hotdog Brötchen und Burger Brötchen uvm. Wenn Ihr gerade in Amerika seid oder demnächst dort hinreist, probiert es unbedingt aus. Ansonsten bittet Freunde, es Euch mitzubringen.

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Herbststimmung an einem Rastplatz irgendwo in Michigan

 

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Ein Tag in Michigan

Der Tag hat mit Nebelschwaden über den See begonnen. Außer dem Verkehr, der sich an einer stark befahrenen Straße rund um die Bucht bei Traverscity gegen halb sieben schlängelte, war es noch ganz ruhig. Die Möwen erwachten gerade aus ihrem Schlaf und hüpften träge herum.

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Nach einem Frühstück in einem lokalen Coffee Shop in Traverscity hat man die Qual der Wahl. Erst zu den Sleeping Bear Dunes und diese erklimmen, um sie anschließend wieder runter zu rennen? Den ganzen Tag Weingüter besuchen? Einfach ein bisschen durch die Gegend fahren? Oder doch lieber am Strand liegen?

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Der Mix macht’s! Auf den Weg zu den Dünen, kommt man vorbei an kleinen verschlafen Örtchen, in denen meist nicht mehr als zehn Häuser stehen. Alles wirkt so ruhig und verträumt.

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Nach dem Ausflug und der reichlichen Bewegung bei den Dünen braucht man erst einmal ein wenig Entspannung. Perfekt also für einen Besuch bei einem Weingut.

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Ehrlich gesagt hätte ich ja gerne alle Weingüter in der Nähe von Traverscity besucht. Das Problem ist bloß, dass man nicht alles probieren kann, weil sich die Autos hier ja noch nicht von alleine fahren. Ich habe auch niemanden gefunden, der sich gern bereit erklärt, mich stundenlang durch die Gegend zu fahren und auf die Verkostung der Trauben zu verzichten. Ja, blöd, ich weiß!

Daher stelle ich Euch heute (nur) zwei Weingüter vor, die unterschiedlicher nicht sein können.

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Trefft Black Star Farms und L. Mawby. Beide liegen in Leelanau Peninsula.

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Black Star Farm ist ein großes, elegantes Weingut. Es hat etwas funkelndes, majestätisches an sich, wie ein Hollywood Star. Ob es tatsächlich der Star unter allen Weingütern dieser Region ist, kann ich nicht sagen.

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Auf der Black Star Farm kann man neben einer Weinprobe auch übernachten, schlemmen oder die kleine Farm besuchen. Zufrieden plantschen die Enten im Wasser und die Schweine liegen faul in der Gegend rum. Ein elegantes und teures Inn bietet schöne Räume, teils mit Hot Tube oder Kamin. Wer das nötige Kleingeld hat, bleibt gerne ein paar Tage oder feiert seine Hochzeit hier.

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Natürlich habe ich an einer Weinprobe teilgenommen. Für 5 $ hat man die Möglichkeit, fünf Weine seiner Wahl, darunter auch Sekt, zu probieren. Wer sich in der Wahl schwer tut, probiert einfach fünf vorgeschlagene Weine. An einem riesigen Tresen drängeln sich die Besucher und bekommen in ihr Glas rasch den Wein eingegossen. Dazu erfährt man ein paar Details über den Wein.

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Ich habe mir meine fünf Weine selbst zusammengestellt. Überrascht und begeistert war ich von dem Riesling, während mich die restlichen Weine nicht überzeugen konnten. Normalerweise bin ich absolut kein Fan von Riesling, da mir dieser häufig zu trocken und zu viel Säure in sich trägt. Dieser Riesling aus Michigan überzeugte mich jedoch von seiner Leichtigkeit. Ich empfand ihn als cremig und sanft.

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Wem es bei Black Star Farm zu laut und voll ist, der fährt lieber zu L. Mawby. Dieses kleine Weingut liegt abseits der großen und starkbefahren Landstraße. Ruhig und friedlich liegt ein kleines Häuschen, umgeben von Wein vor einem. L. Mawby verarbeitet seinen Wein ausschließlich zu Sekt. Anders als bei Black Star ist die Verkostung von zwei Gläsern frei.

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Ashley stellt die Sorten und das Weingut voller Beigeisterung vor. Am liebsten würde man den ganzen Tag mit ihr abhängen, alle Sorten probieren und ihrem Leben hier in Michigan lauschen. Es bringt Spaß, Menschen zu erleben, die ihren Job lieben und so eine absolute Zufriedenheit ausstrahlen.

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Den Sekt kann man übrigens nur direkt vor Ort oder online kaufen. Die Flaschen sind limitiert, was dem Ganzen einen besonderen Charme verleiht. Ich bin von L. Mawby absolut begeistert. Solltet Ihr zufällig einmal in der Nähe sein, schaut unbedingt vorbei.

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Zum Abschluss des Tages bietet sich übrigens ein Schaufensterbummel in Traverscity an. Langsam legt sich die Dunkelheit über die Stadt. Die Verkehrszeichen baumeln leuchtend von Seilen auf die Kreuzung nieder und der Mond leuchtet hell über einem.

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Ein Kommentar

Verfasst von - Oktober 12, 2012 in travel / Reisen

 

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Chicken Wings in pikanter Nektarinensoße

Ich habe Hunger und darum gibt es jetzt Chicken Wings. Ich mag Chicken Wings gerne. Man kann herrlich an diesen Flügelchen rum knabbern und dabei sinnlosen Schrott im Fernsehen schauen. Glaubt mir, „Keeping Up with the Kardashians“ macht süchtig. Kennt Ihr das? Ihr wisst ganz genau, dass das, was Ihr Euch im Fernsehen anschaut, mit dem echten Leben nichts gemein hat, es absoluter Schwachsinn ist und Ihr nichts dabei lernt? Dennoch müsst Ihr diese Serie, ganz egal wie sie heißt, schauen? So ist es mit mir und den Kardashinas. Ich kann noch nicht mal den Namen aussprechen, aber ich schaue es trotzdem. Glücklicherweise habe ich im richtigen Leben keinen Fernseher, sodass ich hier im Urlaub definitiv eine Ausnahme machen kann.

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Zurück zu den Chicken Wings. Ich hielt die Zubereitung von Chicken Wings immer für schwierig, bis ich mich durch ein paar Rezepte geblättert habe und fest stellte, dass es wohl zu den einfachsten Gerichten im Leben gehört.

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Das Geheimnis liegt meiner Meinung nach in zwei Dingen. Erstens benötigt man frische und qualitativ hochwertige Hähnchenflüge und zweitens braucht man eine leckere Soße. Fertig!

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Während die Chicken Wings im Ofen gebacken wurden, habe ich eine Soße aus selbstgemachter Nektarinenmarmelade, Tabasco und Jalapeños gemacht. Die Nektarinen geben den Chicken Wings sowohl einen süßen als auch fruchtigen Beigeschmack, während der Tabasco und die Jalapeños für den würzigen Ausgleich sorgen. Keine Sorge, scharf sind sie nicht!

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Die gebackenen Chicken Wings werden kurz in der Soße gewendet und sofort serviert. Sucht Euch aus, ob Ihr die Chicken Wings pur, mit Gemüse, Salat, Pommes oder Chips essen wollt. Ich finde, dass so vieles zu Chicken Wings passt. Hauptsache, es schmeckt Euch!

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Chicken Wings

1 kg Chicken Wings (ca. 12 Stück)
Olivenöl
Salz

Den Backofen auf 200 C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die Chicken Wings abwaschen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen.
Die Chicken Wings mit Olivenöl einsprühen oder ganz dünn mit einem Pinsel einstreichen. Leicht mit Meersalz bestreuen.
Die Chicken Wings für 20-25 Minuten backen und dann wenden. Nochmals 20-25 Minuten backen.

Pikante Nektariensoße

75 g Butter / Margarine
5 EL Nektarinenmarmelade (am besten selbst gemacht)
2 TL Tabasco
1 Knoblauchzehe, gerieben oder sehr fein gehackt
1/2 TL gemahlenes Meersalz
2 Jalapeños, in feine Ringe geschnitten

In der Zwischenzeit kann man sich langsam mit der Zubereitung der Soße beschäftigen.
Das Fett in einem Topf zum Schmelzen bringen. Die Marmelade, Tabasco, Knoblauch, Salz und Jalapeños hinzugeben und gut verrühren. Die Soße für einige Minuten köcheln lassen.
Die Chicken Wings nacheinander kurz in der Soße wenden und auf einer vorgewärmten Platte sofort servieren.

Optional: grüner Salat und Potato Wedges.
Die Chicken Wings ergeben ein bis zwei Portionen.

P.S. Statt Nektarienmarmelade könnt Ihr auch eine andere Marmelade verwenden.

 

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