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Archiv für den Monat November 2012

Apfel Tarte mit Pistazien

Neulich haben mein Kollege und ich über Dominosteine gesprochen. Wir haben überlegt, wie aufwendig es wohl sein mag, Dominosteine selber herzustellen, glutenfreie wohlgemerkt.

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Die Lebkuchenschicht erschien uns nicht so schwierig, was daran lag, dass wir uns einfach nicht damit beschäftigt haben, wie man Lebkuchen überhaupt herstellt.

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Während sich Christoph eher Gedanken über die Marzipanschicht machte, dachte ich laut über die, sagen wir mal, Geleeschicht nach. Wir haben dann eifrig darüber diskutiert, aus was dieser Glibber wohl besteht.

Da zufälligerweise eine Packung glutenfreier Dominosteine auf meinem Schreibtisch lag, habe ich einfach mal drauf gelugt. So so, Apfelgelee. Ha! Das ist ja einfach! Apfelgelee!

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Ich habe mir ein Buch aus der Bücherei geliehen, dass in möglichst ungenauen Schritten erklärt, wie man Apfelgelee kocht. Ich hätte auch einfach ein Buch für Gartenarbeit ausleihen können, das wäre sicherlich genau so hilfreich gewesen. Das Ergebnis war, dass ich am Ende eine klebende Küche, aber kaum Fruchtsaft hatte, den ich zum Kochen des Gelees benötigt hätte.

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Pah, wer braucht schon Dominosteine, dachte ich mir. Ich war wirklich böse und habe meine Wut an den restlichen Äpfeln ausgelassen.

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Herausgekommen ist eine wundervolle Apfeltarte, die Ihr unbedingt nachmachen solltet, wenn

1. Euer Papa Geburtstag hat
2. Ihr Prinzessinnenbesuch erwartet
3. Ihr einen Kuchen zu Thanksgiving bei Eurer amerikanischen Tante mitbringen sollt
4. Ihr Apfelkuchen jeder Art liebt
5. Ihr vollkommen genervt von der Herstellung von Dominosteinen seid

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Mischt aus einer Zitrone, ein wenig Zucker und dem Vanillemark eine Soße zusammen.

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Schält die Äpfel, entfernt das Kerngehäuse und schneidet einen großen Teil der Äpfel in dünne Scheiben. Gießt nun die Zitronensaftmischung über die Äpfel. Aus den restlichen Äpfeln kocht Ihr mit der ausgekratzten Schote Apfelmus.

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Rollt den kalten Mürbeteig aus und legt den Teig in eine Tarteform. Stecht mehrmals mit der Gabel in den Teig, damit sich beim Backen keine Luftblasen bilden können.

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Streicht eine dünne Schicht Apfelmus auf den Teig.

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Fächert die Äpfel im Kreis auf der Tarte und bestreut sie mit gehackten Pistazien. Nehmt dazu bereits geschälte, die nicht gesalzen sind.

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Backt die Tarte ca. 20-25 Minuten, lasst sie kurz auskühlen und genießt sie dann! Teilen unerwünscht willkommen!

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Apfel Tarte mit Pistazien

      200 g glutenfreier Mehlmix (Schär Mix C – Kuchen und Kekse)
      100 g Butter / Margarine, kalt in kleine Stücke geschnitten
      80 g Zucker
      1 Ei

Das Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde bilden. Die Butter, den Zucker und das Ei hinzugeben. Alle Zutaten rasch mit den Händen verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischehaltefolie einschlagen und für 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Der Teig reicht für eine 23 cm Tarteform und zwei / drei 12 cm Tarteformen.

      5 Äpfel, z. B. Elstar, Äpfel schälen, halbieren und dann das Kerngehäuse entfernen
      75 ml Wasser
      1 Zitrone, auspressen
      1 Vanilleschote
      1 EL brauner Zucker
      2 EL Pistazien, fein gehackt (Achtung, keine gesalzenen)

Den Backofen auf 180 C vorheizen.

Die Vanilleschote mit einem Messer aufschlitzen und das Mark herauskratzen.

Den ausgepressten Zitronensaft mit dem Zucker und dem Vanillemark verrühren und beiseite stellen.

In einem Topf drei Apfelhälften mit dem Wasser und der ausgekratzten Vanilleschote bei mittlere Hitze mit geschlossenem Deckel zum Kochen bringen. Für ca. 15 Minuten köcheln lassen oder bis das gesamte Wasser verkocht ist (die Äpfel müssen quasi am Boden kleben, dürfen aber nicht angebrannt sein). Die Äpfel mit einem Zauberstab zu einem ganz feinen, stückchenfreien Mus pürieren.

Die restlichen Apfelhälften in sehr dünne Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Den Zitronenguss über die Äpfel gießen und gut mit den Händen verrühren.

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen, auf Backpapier ca. 5-6 mm dünn ausrollen und die umgedrehte Tarteform (∅ 23 cm) in den Teig stechen. Überstehenden Teig und Backpapier entfernen. Den Teig mit dem Backpapier auf den Boden der Tarteform geben. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Nun den Teig mit dem Apfelmus bestreichen (max. 2-3 mm dick). Die Apfelscheiben kreisförmig auf die Apfelmusschicht legen und mit den gehackten Pistazien bestreuen.

Bei 180 C je nach Backofen ca. 20-25 Minuten Backen (Stäbchenprobe).

Mit Kokossahne, Schlagsahne oder Vanilleeis genießen.

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Cremiges Blumenkohlsüppchen

Bücher!

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Sobald ich ein spannendes Buch in der Hand habe, kann ich dieses unter keinen Umständen mehr weg legen. Essen? Aber nur, wenn es sein muss. Einen Film schauen, telefonieren oder gar von jemanden angesprochen werden? Unmöglich!

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Ich habe mir am Sonntag das neue Buch von Helene Tursten „Im Schutz der Schatten“ gekauft. Als ich gestern Nachmittag mit den ersten Seiten begonnen habe, konnte ich es erst am späten Abend wieder aus der Hand legen. Mit dem Fazit, das ich nun ein neues Buch benötige.

„Im Schutz der Schatten“ handelt von rivalisierenden Banden, die ihr Unwesen in Göteborg treiben. Erst wird ein Mann mit Benzin übergossen und angezündet, dann explodiert eine Autobombe vor einem Restaurant. Es ist das Restaurant des Ehemanns von Kriminalinspektorin Irene Huss. Alles nur ein Zufall?

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Bevor ich noch mehr verrate, lasst uns lieber über die Suppe sprechen. Die Suppe ist überraschend leicht und erinnert eher an einen Vorboten des Frühlings, als an einen schweren, tristen, grauen und verregneten Novembertag. Ihr benötigt weder Sahne noch Milch, kein Mehl oder Stärke. All das macht der Blumenkohl für Euch!

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Ihr braucht nur ein bisschen Zeit, die Ihr jedoch nach Herzenswunsch mit lesen, schlafen, faulenzen, surfen, online shoppen oder anderem füllen könnt. Die Suppe basiert auf einer kräftigen, selbst gekochten Gemüsebrühe, in welcher der Blumenkohl später gekocht und püriert wird. Dadurch entwickelt die Suppe so ein wundervolles Aroma!

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Ihr könnt die Suppe mit frischen Kräutern garnieren. Genießt die Suppe mit frischem Baguette oder Nachos.

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Cremiges Blumenkohlsüppchen

        1 Blumenkohl

 

        1 mittlere Zwiebel, klein gehackt

 

        1 Knoblauchzehe, grob zerhackt

 

        1/2 TL Chilipulver

 

        1 EL Butter / Margarine *

 

        Meersalz zum Abschmecken

 

        3 Cups selbstgemachte Gemüsebrühe

 

      1 Cup Wasser

* Für die vegane / milchfreie Variante bitte Margarine oder alternativ Pflanzenöl verwenden.
1 Cup ~ 250 ml

Für die Gemüsebrühe

        1 großes Bund Suppengrün, waschen und klein schneiden

 

        1 große Gemüsezwiebel, klein gehackt

 

        3 Knoblauchzehen, klein gehackt

 

        2 frische Chilischoten

 

        1 Lorbeerblatt

 

        1/2 TL Meersalz

 

        2 l Wasser

 

      1 EL Olivenöl

In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Das klein geschnittene Suppengrün hinzugeben und für ca. 3 Minuten andünsten. Dabei immer wieder umrühren.
Das Wasser und die restlichen Zutaten hinzugeben und bei mittlere Hitze mindestens 1,5 Stunden kochen lassen.
Anschließend das Suppengrün, Lorbeerblatt usw. mit einer Schöpfkelle aus dem Topf nehmen, sodass nur die klare Brühe übrig bleibt.

Den Blumenkohl von Strunk und Blättern befreien und grob zerkleinern.
In einem großen Topf die Butter / Margarine zum Schmelzen bringen und die Zwiebel andünsten (ca. 2 Minuten). Die Gemüsebrühe, den Knoblauch und den Blumenkohl hinzugeben. Für ca. 20 Minuten oder bis der Kohl gar ist, kochen.
Vom Herd nehmen und mit einem Zauberstab ganz fein pürieren. Währenddessen das Wasser hinzugeben und nochmals pürieren. Das Chili hinzugeben und mit Salz abschmecken. Nochmals umrühren und die Suppe noch einmal kurz erwärmen.

In Schüsseln oder tiefen Tellern servieren.

 

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