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Archiv für den Monat Januar 2013

Rotes Pesto mit Spaghetti

Der Smoothie und die Vanilla Crêpes haben mich auf den Weg der Besserung gebracht. Wie ich bereits sagte, machen sie gesund. Bösen Zungen würden jetzt behaupten, dass dies ausschließlich die Wirkung des Antibiotikums sei. Aber ich sage Euch, die haben keine Ahnung.

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Da ich keine Lust hatte, den ganzen Tag im Bett rum zu liegen, habe ich meine Bastelkiste und eine der Schreibtischschublade aufgeräumt.

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In der Kiste lag unteranderem auch ein Adressstempel, der sage und schreibe noch originalverpackt war. Ich besitze diesen seit ca. acht bis zehn Jahren. Lasst mich überlegen, ob es einen Grund für den nicht vorhandenen Einsatz gibt? Nein! Beinahe hätte ich den Stempel wieder weg gelegt. Dann habe ich mir jedoch überlegt, dass es absolut albern sei, ihn nicht zu nutzen. Auf was soll ich noch länger warten?

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Der Entwickler dieses Stempels hat seiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. So ist neben dem Stempel auch gleichzeitig ein Stempelkissen integriert. Klappt man es zusammen, kann man sich den Stempel an seine Brusttasche heften. Diese Funktion erschließt sich mir zwar nicht wirklich, da ich noch keinen Menschen mit einem Stempel durch die Gegend habe gehen sehen. Vielleicht liegt es nur daran, dass keiner so einen tollen Stempel hat.

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Vor dem ersten Gebrauch muss man die Buchstaben und Zahlen zu seiner Adresse zusammen setzen. Hört sich super einfach an!

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Ich klappe also den Stempel wie in der Anleitung beschrieben auf und fasse als erstes in das Stempelkissen! Also habe ich mir erst mal selbst ein paar Fingerabdrücke genommen und dann mühselig die winzigen Gummibuchstaben zusammen gesetzt. Meine Herrschaften, für Blinde und Grobmotorige ist dieser Stempel überhaupt nichts. Ich war damit bestimmt eine halbe Stunde beschäftig und habe währenddessen ausgerechnet, wie häufig ich in dieser Zeit meine Adresse per Hand auf Briefumschläge hätte schreiben können.

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Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Anschaffung dieses Stempels je gelohnt hat. Ehrlich gesagt darf ich bis ans Lebensende nicht mehr umziehen. Sollte ich jemals heiraten und zehn Kinder bekommen, müssen wir eben alle zusammen in der kleinen Wohnung hausen. Es nützt ja nichts!

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Am Ende war ich so müde und hungrig, dass ich mir erst mal Mittagessen gekocht habe. Rotes Pesto und Spaghetti!

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Neben getrockneten Tomaten kommen noch frische Cherrytomaten, Knoblauch, Pinienkerne, Chilischote für den leicht feurigen Geschmack und ein paar Fenchelsamen hinzu. Die Fenchelsamen geben dem Pesto einen aromatischen Geschmack und erinnern übrigens absolut nicht an das Gemüse selbst. Ich habe eine Freundin, der Fenchel nicht schmeckt. In dieser Kombination fand sie es jedoch köstlich. Probiert es also ruhig mit dem Fenchelsamen aus! Das Pesto kommt übrigens ganz ohne Parmesan oder Pecorino aus und eignet sich somit hervorragend für alle Veganer und Menschen mit einer Milchunverträglichkeit.

Rotes Pesto mit Spaghetti

  • getrocknete Tomaten aus dem Glas, eingelegt in Öl – gut abtropfen lassen
  • 6-8 Cherrytomaten, den Stil entfern und klein schneiden
  • 2 Knoblauchzehen, fein schneiden oder pressen
  • 40 g Pinienkerne, in der Pfanne ohne Öl anrösten
  • 20-25 ml Olivenöl
  • 1 Chilischote
  • 1 TL Fenchelsamen
  • (glutenfreie) Spaghetti nach Packungsbeilage kochen (ich nehme pro Person 100 g)
  • 1 Bund Ruccola zum Garnieren
  • geriebener Parmesan / Pecorino zum Garnieren (optional)

Das Pesto reicht für ca. 3-4 Personen.

  1. Alle Zutaten in einen hohen Behälter geben und mit einem Zauberstab fein pürieren, bis eine cremige Paste entsteht. Eventuell noch etwas Olivenöl hinzugeben.
  2. Die Spaghetti nach Packungsbeilage kochen und mit dem Pesto und Ruccola servieren.

P.S. Hoffentlich kann ich meinen Stempel bald mal einsetzen. Briefe schreibt man ja heutzutage kaum noch.

 

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Bananen Waldfrucht Smoothie & Vanilla Crêpes

Bananen Waldfrucht Smoothies sagt fiesen Erkältungen, Grippe und Fieber den Kampf an!

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Der Smoothie ist durch die gefrorenen Waldfrüchte sehr erfrischend und vor allen Dingen nicht zu süß. Eigentlich bin ich kein Fan von Orangensaft, aber in dieser Kombination schmeckt er hervorragend. Außerdem sorgt er dafür, dass der Smoothie nicht zu dickflüssig ist. Und die Banane? Nun ja! Bananen dürfen niemals in einem Smoothie fehlen, sonst ist es kein echter Smoothie.

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Und wenn Ihr noch ein wenig Zeit habt, dann macht Euch unbedingt ein paar Crêpes dazu. Sie enthalten vielleicht nicht ganz so viele Vitamine, aber sie schmecken so lecker. Und alles was gut schmeckt, sorgt dafür, dass Ihr gesund werdet oder bleibt! Versprochen!

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Bananen Waldfrucht Smoothie

  • 1 kleine Banane
  • 1 Orange, den Saft auspressen
  • 1 Tasse gefrorene Waldfrüchte

Alle Früchte mit dem Orangensaft in einem Standmixer pürieren und sofort in einem Glas servieren.

Alternativ: mit einem Zauberstab erst kleine Portionen der gefrorenen Früchte pürieren, dann die Banane und den Orangensaft hinzugeben und nochmals pürieren.

Das Rezept für Crêpes findet Ihr im Post Paris et Crêpes

 
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Verfasst von - Januar 29, 2013 in gluten free / glutenfrei, snack, vegan

 

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KW 4 – meine Woche in Bildern

Und so sah meine letzte Woche aus.

Mandelhörnchen und Soja Latte zum Frühstück

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Roadrunner auf einer LKW Plane.

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Butternuss Kürbis Suppe zum Mittagessen

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Meine Orchidee blüht endlich wieder! Wochenlang kein Wasser fand sie richtig klasse.

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Rosmarin für Flat Bread oder Brotchips

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Kürbis im Backofen rösten für Kürbiskorketten. Vielleicht habt Ihr mehr Glück als ich. Es war ein Desaster, dabei sahen die Fotos des Rezepts so vielversprechend aus.

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Ich mag Piktogramme!

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Coole Socken aus Neuseeland, warme Füße an kalten Winterabenden. Danke, Nadine!

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Butternuss Kürbis Suppe für einen allein

Ich habe mich so an die englische Bezeichnung des Butternuss Kürbis gewöhnt, dass ich immer nur von butternut squash spreche. Allerdings schätze ich es nicht sonderlich, englische Begriffe zu nutzen, wenn es diese auch im Deutschen gibt.

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Vor ein paar Jahren habe ich in Boston das erste Mal in meinem Leben Butternuss Kürbis gegessen. Wer anderes als Emily hat ihn so vorzüglich zubereitet? Seit dem ist der Butternuss Kürbis mein Lieblingskürbis.

Das heutige Rezept ist ideal für eine Person als Hauptgericht oder aber als Vorspeise für zwei Personen. Ich hatte noch einen halben Kürbis übrig und überlegte, was ich damit machen könnte.

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Dabei fiel mir ein, dass es immer wieder Menschen gibt, die für sich alleine kochen ablehnen. „Es lohnt ja nicht, nur für mich alleine zu kochen.“ Das Erwärmen einer Dosensuppe oder ein Wurstbrot reicht ihnen vollkommen.

Ich habe das noch nie verstanden. Warum lohnt es denn nicht, sich selbst zu verwöhnen? Es ist doch das Tollste, was man überhaupt machen kann. Essen sollte immer Genuss sein und Genuss ist wundervoll.

Die Suppe ist schnell gemacht. Alles klein schneiden, kochen lassen (währenddessen kann man etwas anderes machen), pürieren und dann genießen! Während die heiße Suppe Euren Körper erwärmt, könnt Ihr draußen dem Regen lauschen.

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P.S. Und ich sag dennoch weiterhin butternut squash! Happy sunday and take care!

Butternuss Kürbis Suppe

  • 1/2 Butternuss Kürbis (bei mir waren es 370 g), geschält und gewürfelt (Kerne entfernen)
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 kleine Zwiebeln, in feine Würfel geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst oder fein geschnitten
  • 2 getrocknete Chilischoten, fein gehackt oder im Mörser
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 TL scharfes Currypulver
  • 1/2 – 1 TL Meersalz
  • 250-300 ml Wasser
  • 100 ml Kokosmilch (gut schütteln, bevor die Packung geöffnet wird)
  • frische Korianderblätter (optional)
  1. In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Den Kürbis, Knoblauch, Ingwer, die Zwiebeln und Chilischoten für ca. 3 Minuten andünsten. Dabei gut umrühren und aufpassen, dass nichts anbräunt.
  2. Das Wasser, Salz und Currypulver hinzugeben. Gut verrühren und bei mittlere Hitze ca. 15-20 Minute n kochen oder bis der Kürbis weich ist.
  3. Das gesamte Gemüse mit dem Zauberstab pürieren. Die Kokosmilch einrühren und ggf. noch mit Salz abschmecken. Sollte die Suppe zu dickflüssig sein, einen kleinen Schuss kochendes Wasser hinzugeben.
  4. Wer mag, kann die Suppe mit Koriander und Brot servieren.
 

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KW 3 – Meine Woche in Bildern

Und so sah meine letzte Woche in Bildern aus. Rot überall, egal wohin ich ging.

Ein bisschen Farbe im grauen Alltag!

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Grün und rot mit etwas Schnee.

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Die rote Laterne – am liebsten hätte ich sie abmontiert.

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Und das rote Hollandrad hätte ich auch gerne!

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Eine einsame rote Boje auf der eiskalten und leeren Elbe.

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Yeah! Glutenfreie Himbeere Sojacreme Torte in der Konditorei Eichel!

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Blumentopf! Hmm, warum hängt er in der Luft?

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Ein vergessenes Schloss auf einer Brücke, natürlich in rot. Oder aber der Versuch einer neuen Liebesbrücke?

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Friert die Alster langsam wieder zu?

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House wine! Red! So delicious! Can some send me another bottle, please?

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Warten aufs Essen!

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Change und ein Spaziergang durch den ehemaligen Hamburger Freihafen

Als ich während den Jahren Fotos bei Instantgram durch blätterte (warum noch mal macht es so süchtig?), bin ich immer wieder auf One Little Word gestoßen. Dabei geht es darum, sich für das neue Jahr ein Wort auszusuchen, dass einen die nächsten zwölf Monate begleitet. Ich fand die Idee schön und suchte nach meinem Wort. Sofort poppte in meinem Kopf „Change“ auf.

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Change kann toll und aufregend sein. Manchmal jedoch wird man auch einfach über einen Wandel oder eine Veränderung informiert, die einen einfach vom Hocker haut. Grundsätzlich bedeutet Change einen Bruch mit dem Alten und Vertrauten. Kann das Neue besser sein?

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Neulich habe ich in eine Kolumne von Ildikó von Kürthy gelesen, der sich genau damit beschäftigt. Der Artikel handelt davon, dass die Autorin sich gerne an Dinge, Menschen, Tätigkeiten und Fernsehserien gewöhnt. Trennen sich Paare nach langen Jahren, fühlt sie sich in ihrem Wohlbefinden beeinträchtig. Als ihre Nachbarn ihre fünfzig Jahre alte Küche erneuern ließen, hatte sie das Gefühl, als wenn ein Teil ihrer Kindheit demontiert werden würde.

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Ich kann sagen, mir geht es nicht anders. Wer um Himmelswillen kommt auf die Idee, die blaue Tankstelle an der Ecke durch ein Rote zu ersetzen? Wieso gibt es den kleinen Zeitungsladen nicht mehr, in dem man auch Spielwaren und Süßigkeiten aus dem Glas kaufen konnte? Warum ändert der Hamburger Verkehrsverbund eigentlich die Nummern der Buslinien? Wer hat entschieden, das Treppenhaus meiner Eltern von gelb rot in grau weiß umzustreichen? Und warum verdammt noch mal wurde der Hamburger Freihafen aufgelöst? Ich meine, wirklich! Das tut doch nicht Not. Ich mochte diese Schilder „Freihafen“ und „Zoll“ so gerne. Immer wenn ich mitten in Hamburg im Freihafen stand, fühlte es sich ein bisschen wie Ausland an. Die Magie ist nun verschwunden.

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In dem Artikel erklärt die Psychologin Wlodarek, dass unser Gehirn Gewohnheiten liebt. „Alles, was automatisiert wird, braucht weniger Energie. Gewohnheiten machen das Leben einfacher. Wir müssen jedoch entschieden und überprüfen, welche davon gut und welche schlecht für uns sind. Denn einerseits bietet Routine Halt und Sicherheit. Andererseits kann sie auch sehr langweilig und allzu bequem werden.“

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Recht hat sie, die Psychologin. Dennoch hätte ich den Freihafen gerne behalten. Ich freue mich auf mein Wort, auch wenn nicht jede Veränderung leicht ist. Die erste Positive war diese Woche, dass ich nach dreihundert Jahren wieder einmal zum Sport gegangen bin. Das war aufregend, weil der Kurs alles andere als meinen Erwartungen entsprach. Statt Auspowerkurs wie erhofft, bin ich in einer esoterischen Entspannungsstunde gelandet.

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Vielleicht habt auch Ihr ein kleines Wort, dass Euch durch dieses Jahr begleiten wird. Wenn nicht, könnt Ihr Euch immer noch eins überlegen. Es ist schön, sich dieses immer wieder bewusst zu machen!

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Und so lange könnt Ihr durch die Fotos aus dem ehemaligen Hamburger Freihafen anschauen. Ich war letztes Wochenende dort! Schön war’s, auch ohne die Zollgrenzen.

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Think positive!

 
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Verfasst von - Januar 19, 2013 in Meine Woche in Bildern

 

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grilled cheese sandwich with pear and mustard

Yeah! It’s time for another sandwich.

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I don’t know but sometimes simples things are the best. I cannot call it a recipe. It’s just bread, mustard, pears and cheese. But it’s so delicious! Believe me.

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It works with your favorite bread and with your favorite Brie. Did you know that you can buy lactose free Brie? There is also Brie from sheep or goat milk. Awesome! I know.

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Anyway! I always thought that you need a panini press to make a grilled sandwich. I would like to have this kind of tool. I’m totally in love with these grilled marks. A bread or sandwich looks so much better.

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But before I get a panini press I need a new kitchen because I don’t have any space for fancy kitchen tools. If you don’t have a panini press either just use a cast-iron skillet, some foil and a heavy skillet. It works!

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Enjoy your grilled sandwich with some soda! Happy Tuesday!

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Grilled Cheese with pear and mustard

2 slices (gluten free) whole-grain bread
1-2 tsp whole-grain mustard
Brie, sliced
Pear, sliced and cored
Olive oil

Heat a cast-iron skillet over medium-low heat. Spread both slices of bread with mustard and top one slice with Brie and pear. Top with remaining slice and press together gently. Generously brush both sides of sandwich with oil.

Place sandwich in skillet and cover with a piece of foil. Place a half-filled teakettle or a heavy skillet on top to weight down and cook until bread is golden and cheese begins to melt, 1 to 2 minutes per side. Serve warm.

Recipe from whole living November 2012

 

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KW 2 / 2013 – Meine Woche in Bildern

So sah meine letzte Woche in Bildern aus:

Bohen-Avocado-Salat zum Mittagessen

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Ohne Worte

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Hello cat!

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Kaffee, Cookies und im neuen Kochbuch blättern

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Blauer Himmel in einer riesigen Pfütze am Nachmittag

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English Dinner im Sweet Virgina

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Einmal über die Köhlbrandbrücke fahren!

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Ein bisschen Winter

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Vitamine!

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Tor zum Schrebergarten – ich mag das warme Nachmittagslicht

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Schade, dass man Dich mit dem Auto nicht erreichen kann, Australien!

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Fahrt in den Sonnenuntergang

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Rezepte auf dem selbst gemachten Notizblock von Vera notieren.

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Verfasst von - Januar 14, 2013 in Meine Woche in Bildern

 

Marmorkuchen

Auf den ersten Blick sieht der Kuchen nicht aus wie ein Marmorkuchen. Auf den zweiten auch nicht. Aber wenn man sich viel Mühe gibt, kann man etwas Marmoriertes erkennen.

Nur, weil etwas nicht der Norm entspricht, muss nicht schlecht sein. Mein Daumennagel zum Beispiel sieht für einige auch nicht aus, wie der eines Mädchen (für alle, die sich ebenfalls fragten, wessen Daumen das Brot ins Ei tunkte, dem sei versichert, es ist meiner – ich habe quasi ein Selbstporträt gemacht). Jedenfalls lasse ich mir jetzt von all meinen Freundinnen immer ihre Daumennägel zeigen und vergleiche sie mit meinen. Meine Freundin Anja erklärte übrigens, dass man einen Männerdaumen immer an der Behaarung erkennen würde. Daraufhin schaute sich mein Vater sehr skeptisch seine Daumen an und sagte, dass er dort keine Haare hätte, sondern nur auf den Fingern. Tja, und nun? Ich weiß auch nicht. Lasst uns lieber über den Kuchen sprechen.

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Dabei fällt mir ein, dass Mr. Claudius den Kuchen für eine Stulle hielt. Vielleicht, weil er ein wenig aus der Ferne (2 m) wie Schwarzbrot aussieht.

Der Kuchen schmeckt auf jeden Fall nicht nach Schwarzbrot, sondern ist saftig und himmlisch lecker.

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Dabei sah es am Anfang nach einem Desaster aus. Als ich aus dem Büro heimkam, überlegte ich mir, etwas Sinnvolles zu machen, bevor ich zum Mädelsabend beim Italiener aufbrechen musste. Kuchen backen! Alternativ gab es so unattraktive Beschäftigungen wie Staubwischen, aufräumen oder bügeln. Und wer mag das schon?

Ich fing fröhlich an, die Eier mit dem Zucker zu verrühren und überlegte mir, dass ich ja schon mal die Butter schmelzen könnte. Ich steckte meine Nase in den fast leeren Kühlschrank – keine Butter weit und breit. Natürlich passiert so etwas immer nur mir. Statt wie alle anderen vernünftigen Köche und Bäcker, die Zutaten vorher ordentlich bereit zu legen, suche ich immer erst dann die passende Zutat, wenn es denn so weit ist.

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Ich lief also in den Supermarkt, kaufte die Butter und buk weiter. Von ein bisschen fehlender Butter lasse ich mich jedenfalls nicht entmutigen.

Der erste Dämpfer setze jedoch ein, als ich den Schokoladenteig auf den hellen Teig goss. Die Teige waren so flüssig, dass sich beide sofort miteinander vermischten. Das Linien ziehen mit einer Gabel war also überflüssig.

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Ich hatte mir überlegt, dass der Kuchen so ca. 30 Minuten backen müsste, max. 40 Minuten. Schließlich musste ich ja noch zum Italiener. Was soll ich sagen? Dieses verdammte Ding wurde einfach nicht gar. Nach 40 Minuten klebte immer noch Teig am Holzstäbchen. Genervt stellte ich den Kuchen auf das Rost und beschwerte mich bei Sonja über das miserable Ergebnis. Innen matschig, außen schon recht dunkel. Sonja hat natürlich immer rettende Ideen. Sie schlug vor, den Kuchen oder die Innereien des Kuchen mit Eierlikör zu essen.

Als ich am nächsten Morgen den Kuchen anschitt, war ich absolut überrascht. Er war fantastisch! Das Fazit: Ende gut, alles Gut!

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P.S. Christoph, beim nächsten Handporträt werde ich vorher zur Maniküre gehen und die Nägel lackieren.

Marmorkuchen (glutenfrei)

3 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
200 g Butter / Margarine, schmelzen
150 g Reismehl
50 g Buchweizenmehl
30 g Kartoffelmehl
1 1/2 TL Backpulver
Ca. 30-50 ml kochendes Wasser
3 EL Kakao

Den Backofen vorheizen und die Kastenform (ca. 23 cm) mit Butter einfetten oder Backpapier auslegen.

Die Eier und den Zucker, plus Vanillezucker cremig rühren.
Alle Mehlsorten plus Backpulver hinzugeben und verrühren. Nun die geschmolzene Butter einrühren und einen Schuss heißes Wasser dazu. Das Wasser gibt dem Teig genug Feuchtigkeit, mach ihn aber leider auch etwas flüssiger, was den Marmoeffekt beeinträchtigt.

Nun einen Teil des Teigs (ich habe das per Augenmaß gemacht) in die Form geben und dem restlichen Teig den Kakao beimengen, sehr gut verrühren.

Den Schokoladenteig auf den Hellen geben und dann bei ca. 180 C Ober- und Unterhitze ungefähr 40-60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen nicht überbacken, er trocknet noch nach.

In meinem Ofen war der Kuchen ca. 40 Minuten. Es klebte noch ein wenig Teig am Holzstab. Ich habe ihn noch fünf Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen und dann auf einem Küchenrost gestürzt.

 

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KW 1/2013 – meine Woche in Bildern

Die erste Kalenderwoche 2013 liegt nun hinter uns. Ich habe in Bildern dokumentiert, was ich erlebt habe. Es hat mir viel Spaß gebracht, Momente einzufangen, die man ansonsten im nächsten Augenblick vergessen würde. Statt klassischem Tagebuch nutze ich die Fotos, um mich an die kleinen Augenblicke zu erinnern.

Regentropfen

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Ein bisschen blauer Himmel zum Feierabend

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Links oder rechts?

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Masking Tape – ich weiß nicht wozu ich es brauche, aber ich brauche es!

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Noch einmal Lichter in einer leeren Stadt, bevor sie für fast ein Jahr verschwinden werden.

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Hamburg Walk of Fame

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Teepause im chachã

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Unterwegs im Wald – Bahnübergang, Zeitungen, Hufeisenabdrücke (sie bringen Glück) und Schienen

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Baumstumpf

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Pferdespaziergang

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Mein Baumstamm ist pink!

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Ein Ast im Wald

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Schokoladenkuchen für die Seele

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