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Archiv für den Monat Juli 2013

Beeren Pie mit Sternen

Langsam beginnen die Reisevorbereitungen. Absolut ungewöhnlich für mich, da ich normalerweise mein Flugticket erst drei Tage vor Abflug kaufe. Man weiß ja nie! Vielleicht will ich auf einmal nicht mehr nach Timbuktu und sitze dann mit diesem dämlichen Ticket in der Hand. Innerhalb Europas kann man allerdings keine kurzfristigen Trips planen, da dies dann unverschämt teuer wird. Flugticket nach Amerika? Ach, kauf es doch am Abflugtag. Macht keinen Unterschied.

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Um Geld zu sparen, habe ich dieses Mal knapp drei Wochen im voraus gebucht. Jaaa, ich alter Sparfuchs!

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Während ich genüsslich ein Stück Pie esse, mache ich eine Checkliste, was ich noch so erledigen muss und denke über das Mieten eines Autos nach.

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Wusstet Ihr, dass mich das Mieten des kleinsten Kleinwagen für drei Tage so viel wie ein schicker Mittelklassewagen für eine Woche in den USA kostet? In den Kleinwagen passen gerade ich und meine Kamera. Für Koffer, Beifahrer oder anderes ist da überhaupt kein Platz. Wirklich große Autos kann man nicht mieten, weil vermutlich niemand dafür Geld hat. Eine fünfköpfige Familie fährt dann einfach in mehreren Autos hintereinander her.

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Ich werde einfach so Gurte mitnehmen und alles aufs Dach schnallen. Das ist total praktisch, denn dann kann der Beifahrer Späher spielen. So wie früher bei den Piraten und immer sagen, ob die Strecke frei ist oder ob es irgendwas zu entern gibt.

Checkliste

  • Mückenschutz kaufen
  • Urlaubslektüre raus suchen
  • Speicherkarten für die Kamera leeren (sonst kann ich am Ende kein einziges Foto machen)
  • Grundsätze auf Finnisch üben „Missä on vessa?“
  • Spannriehmen kaufen

Ich buche dann mal das Auto und werde berichten, wie die Fahrt so lief.

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Beeren Pie mit Sternen

für den Teig

  • 120 g Reismehl
  • 60 g Buchweizenmehl
  • 4 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 90 g kalte Margarine / Butter in kleine Stückchen geschnitten
  • 1 1/2 Xantan Gum
  • 3 EL eiskaltes Wasser

Alle Zutaten bis auf das Wasser mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem Teig kneten. Das dauert bestimmt fünf Minuten. Am Ende das eiskalte Wasser hinzugeben und den Teig mit den Händen zu einer Kugel formen. Den Teig mindestens für 1 Stunde oder über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung

  • 500 g Erdbeeren
  • 200 g Blaubeeren
  • 50 g Himbeeren
  • 150 g Zucker
  • 3 EL Kartoffelstärke

Die küchenfertigen Beeren mit dem Zucker und der Stärke gut vermischen.

  1. Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Den Teig ca. 0,5 cm ausrollen und in eine Tarteform (ca. ∅ 23 cm) damit auslegen. Den Teig am Rand der Form hochziehen und mit einer Gabel Löcher in den Boden pieksen. Solltet Ihr Teig übrig haben, könnt Ihr diesen z. B. zu Sternen ausstechen.
  3. Die Fruchtmischung auf in die Tarteform geben und ggf. mit den ausgestochenen Sternen belegen.
  4. Je nach Ofen ca. 35-45 Minuten backen. Die Früchte sollten blubbern und die Sterne goldbraun sein.
  5. Den Pie erkalten lassen und ggf. mit Eis oder Vanillesoße servieren.
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KW 30 – Meine Woche in Bildern

Die letzte Woche habe ich quasi an der Elbe verbracht, bis natürlich auf die paar Stunden, die man täglich ins Büro gehen muss.

Und so sah sie aus:

Soja Latte in der Pause – zumindest stand es drauf, schmeckte aber nicht danach.

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Natürlich kann er seinen Kinderwagen alleine schieben! Und bitte nicht, ich wiederhole NICHT, helfen!

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Endlich kommt die Flut. Perfekt, um in den Wellen die Füße abzukühlen.

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Nein, das ist nicht das Eis aus dem letzten Beitrag. Ich sitze bloß auf der selben Bank. Sojaschoko und Mango – viel zu süß für so einen heißen Sommertag!

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Die AIDA läuft aus und keinen interessiert’s! Kurz danach oder war es doch davor „Das Traumschiff“!

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Der Bagger macht Töne wenn man die Knöpfe drückt. Ich mag Knöpfe drücken!

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Ich glaube kaum, dass man bei Regen noch viel sieht. Die Scheibenwischer sehen winzig aus.

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Pusteblume!

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Mein Lieblingsblick!

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Kuchen backen!

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Ich frage mich, was die Menschen im Jahr 9001 so machen werden. Ehrlich gesagt fehlt mir die Vorstellungskraft.

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Feierabend mit Justus Jonas und Peter Shaw – und kein Verständnis für das Zurechtsrücken des Weinglases. Ja hallo, wie soll ich denn sonst ein Foto machen?

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Ich setze mich einfach in den Bus. Denn der fährt direkt nach Kalifornien – glaub ich!

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Pie mit Früchten vom Markt! Das Rezept kommt demnächst!

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Ein Kommentar

Verfasst von - Juli 29, 2013 in Meine Woche in Bildern

 

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Scrambled blueberry pancakes

Scrambled blueberry pancakes! So lecker und so einfach!

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Als ich gestern auf dem Markt war, liefen mir Menschen mit großen Himbeerpaletten entgegen. Hmm, dachte ich mir. Wird der Marktverkäufer seine Ware nicht los oder haben die zufällig alle ihre besten Freunden angerufen und schmeißen eine riesige Himbeerparty?

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Den Stand mit dem unfreundlich, pöbelnden Marktverkäufer hatte ich schnell gefunden. Eigentlich boykottiere ich solche Menschen, weil sie mich einfach nur nerven. Er war noch nicht mal lustig, sondern wirkte einfach nur plump und laut! Allerdings hatte er die beste Ware und Preise, was er wohl auch wusste. Wer wollte, konnte eine Kiste Himbeeren für 8,- Euro mitnehmen, aber dann hätte ich erst mal fünf Freunde anrufen müssen, die wiederum fünf Freunde anrufen, die dann alle zum Himbeeressen kommen. Oder ich hätte ich mich von morgens bis abends mit den unterschiedlichsten Himbeervariationen für die nächsten Tage ernähren können. So prickelnd finde ich Himbeeren dann doch nicht, weil ich immer die kleinen Kernchen zwischen den Zähnen habe.

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Also habe ich das schlechste Geschäft überhaupt gemacht und einfach unterschiedliche Beerensorten in kleinen Mengen gekauft. Das hat mich auch 8,- Euro gekostet, aber immerhin habe ich nun mehr Auswahl.

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Eigentlich wollte ich ja Pancakes machen, die sich perfekt und rund auf dem Teller stapeln und mit Ahornsirup überzogen sind. Aber leider weiß ich nicht, wie man das macht. Ich habe mir schon ein hundert Videos angeschaut, leider ohne Erfolg. Beim Wenden sind die Pancakes in der Mitte durchgebrochen, was daran lag, das ich zu ungedudlig war. Die Pancakes waren nämlich noch nicht durchgebacken. Gut, wer will schon ständig Perfektion um sich herum ertragen? Niemand!

Ob Ihr die Pancakes nun rund und ansehnlich backt oder aber coole Fetzen in der Pfanne habt, lecker ist beides.

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Ich wünsche Euch einen erholsamen Sonntag und hoffe, dass Ihr Euch irgendwo zwischendurch einmal abkühlen könnt!

scramble blueberry pancakes – nach dem Rezept von

  • 2 Eier, trennen
  • 140 ml Mandelmilch
  • 75 g Buchweizenmehl
  • 45 g Reismehl
  • 150 g frische Blaubeeren
  • Fett zum Braten
  • Puderzucker zum Bestäuben
  1. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen.
  2. In einer Schüssel die Eigelb mit der Milch verrühren. Die Mehlsorten dazu geben und zu einem glatten Teig rühren.
  3. Das Eischnee vorsichtig unter den Teig rühren und die Blaubeeren unterheben.
  4. Eine große Pfanne mit Fett (Margarine / Butter) erhitzen. So viel Teig in die Pfanne geben, bis der Boden bedeckt ist. Wenige Minuten braten, dann wenden und mit einer Gabel in Stücke reißen. So lange weiter braten, bis die Teigstücke goldbraun sind. Den Vorgang wiederholen, bis der gesamte Teig gebraten ist (ich habe es in zwei Schritten gemacht).Auf einem Teller mit Puderzucker und Früchten servieren.
 

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Die letzten Wochen in Bildern

Viel zu schnell sind die letzten Wochen vergangen. Arbeiten, arbeiten, jammernde Kollegen ertragen (da gibt es wirklich coole Geschichten, die mich allerdings als unglaubwürdig erscheinen lassen würden, weil sie so absurd sind), von lustigen und freundlichen Kollegen umgeben sein und dann endlich Sommer. Und der, also der Sommer, gefällt mir wirklich gut!

Zeit für den Elbstrand, Eis essen gehen, Kindergeburtstag auf dem Spielplatz feiern, einfach mal nach Sylt fahren und so viel mehr.

Zum Bloggen hatte ich keine Lust und dann auch irgendwie ein sehr schlechtes Gewissen mit jedem weiteren Tag, der ohne neuen Beitrag verging. Nun habe ich mich entschlossen, einfach die letzten Wochen zu zeigen, ohne genaue Wocheneingrenzung. Und bald gibt es dann auch wieder Rezepte und Geschichten aus dem Leben. Bis dahin könnt Ihr quasi täglich ein Foto anschauen oder mir erzählen, was Euch am Sommer eigentlich am besten gefällt.

Und so sahen sie aus, die letzten vier Wochen:

Piratensattel – brauche ich für mein neus Fahrrad auch!

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Nach dem Strand ist vor dem Kiosk!

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Die Elbe hat selbst auf Miss Troublemaker eine beruhigende Wirkung.

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Ich würde die Katze gerne live treffen, um ihre Nupsis zu drücken.

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Der letzte Regen ist schon lange her. Glück fürs Kind, das seinen Schuh verloren hat.

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Ersatzfahrzeug – falls das Wohnmobil mal liegen bleibt

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Der Zeitungsjunge erholt sich sicherlich unter einem Baum und schleckt Eis.

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Dieser Hund hat mich während der Busfahrt wahnsinnig gemacht. Er hat permanent gezittert und gehechelt, was bei dem Frauchen, das ewig plapperte auch kein Wunder war.

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auf dem Heimweg

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meine neue Freundin – Nupsis drücken habe ich mich aber nicht getraut

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pinke Streusel auf Sojaschoko mit Zitronensorbet – so yummy

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Straßenlaterne im Abendlicht

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Einmal Austern

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hello Snowhite! What’s up?

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Elbphilharmonie im Gegenlicht

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Wozu eigentlich noch wegfahren, wenn der Badespaß direkt vor der Haustür ist?

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noch mehr Eis und Streusel

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Street Art

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eine der merkwürdigsten Brücken Hamburgs. Irgendwie neu, irgendwie alt, irgendwie schäbig, irgendwie dreckig, irgendwie cool! Und drum herum sehr schräge Leute, wie der Penner, der vom Zuhälter im roten Cabrio nach Billbrook gefahren werden wollte. Ja, warum denn nicht?

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Ich stehe gerade und bin nicht betrunken.

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Happy Birthday Yasmina (das ist übrigens blaue Glitzeruhu mit der ich eigentlich ihren Namen aufs Paket schreiben wollte. Hä ja, ich bin nicht so talentiert, wie all die anderen bastelwütigen Blogger im Universum. So hatten auch alle viel mehr davon. Meine Wohnung, meine Finger,ihre Finger, die Kleidung, der Spielplatz, ihre Mama – überall die Glitzeruhu!)

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Das unruhigste Bild der Woche – warum räumt mir auch keiner die Schilder davon, wenn ein Bus abgeschleppt wird. Und überhaupt, was sollen die ganzen Schilder da?

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Healthy breakfast!

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Über dieses Schild habe ich mehrere Tage nachgedacht. Central Park?! Wirklich? Ich weiß jetzt schon, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden können, da ich sofort New Yorks Central Park assoziere. Lohsepark ist vielleicht auch nicht gerade der Knaller, aber Central Park???

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