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Archiv für den Monat Dezember 2013

Champagner Granatapfel Cocktail

Hey!

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Ich habe für Euch Champagner mit Granatapfelkernen gemixt. Okay, es ist Sekt, aber ich nenne immer alles Champagner, was sprudelt und prickelt. Ich mag das Wort einfach sehr gerne.

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Das ist übrigens die zweite Runde des Cocktails. Es war nämlich so. Ich hatte eigentlich nur eine Piccoloflasche gekauft, da ich nicht vorhatte, 0,75 l gegen Mittag ganz alleine zu trinken. Findet mal auf die Schnelle jemanden, der kurz zum Austrinken vorbeikommen kann. Ich frage mich, was die anderen Blogger mit ihren ganzen Cocktails machen. Ob sie die wohl alleine trinken?

Jedenfalls öffnete ich also die kleine Flasche, schüttele sie noch mal ordentlich, damit der Sekt auch schön aus der Flasche raus läuft und was sehe ich? Die Flasche hatte nur einen Schraubverschluss. Gott denke ich! Wie billig ist das denn? (Gut, der Sekt war auch wirklich billig). Ich habe mir dann überlegt, auf den Korken zu verzichten und richte also alles her.

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Die Aufnahmen waren mässig, weil es an dem Tag stark bedeckt war. Um es anders zu sagen, der Himmel glänzte in einem deprimierenden grau.

Der Cocktail übrigens auch. Er war zwar nicht grau, aber schmeckte deprimierend. Ich sage Euch, dass kommt davon, wenn man billig kauft. Geld sparen ist eben nicht immer alles.

Ich goss also den Cocktail in den Ausguss, warf einen Blick auf die Saftpackung und las:

„Granatapfel-Cranberry-Saft. Fuck! Du hast vergessen, die Granatapfelkerne in den Champagner zu geben!“

Ich war so auf die Flasche und das Sprudeln fixiert, dass ich tatsächlich die zweit wichtigste Zutat vergessen hatte, nämlich die Granatapfelkern.

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Also musste ich das Fotoshooting wiederholen. Das zweite Mal habe ich vernünftigen Sekt gekauft. Ich habe die Flasche wirklich gut geschüttelt, auch noch mal im geöffneten Zustand, aber bildet Euch bloß nicht ein, dass da überhaupt etwas raus sprudelte. Ganz, ganz wenig. Das nächste Mal hole ich mir einen Fußballer oder Formel 1 Fahrer ins Haus. Die haben da mehr Erfahrung. Ob es dafür wohl Trainingseinheiten gibt? Ich meine, ich habe noch nie jemanden auf ein Siegertreppchen stehen sehen, der eine Flasche Champagner nicht in eine sprudelnde Fontäne verwandelt hat. Es würde mich interessieren. Bitte findet es doch für mich raus, danke!

 

Ich würde es selber machen, aber ich muss noch rasch ein paar Leckereien für heute Abend zaubern. Ich wünsche Euch eine fantastische Silvesternacht, ganz egal wo und wie Ihr auf der Welt feiert. Habt Spaß, rutscht gut rein und bis im nächsten Jahr!

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Cheers!

Champagner Granatapfel Cocktail 

  • 1 Flasche Lieblings Sekt oder Champagner
  • 1 Granatapfel, den Apfel aufschneiden, die Kerne entnehmen und bereit halten
  • Granatapfelsaft

Die Gläser mit Sekt füllen, jeweils einen kleinen Schuss Granatapfelsaft hinzugeben und ein paar Kerne ins das Glas fallen lassen.

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Verfasst von - Dezember 31, 2013 in Drink, gluten free / glutenfrei, vegan

 

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Kein Jahresrückblick

Ich habe überlegt, ob ich auch einen Jahresrückblick erstellen soll. Bei Twitter und Instagram ist es dieses Jahr besonders populär, die schönsten Momente (lies: die Bilder und Tweets mit den meisten Aufrufen) in einem „Kurzfilm“ zusammenzufassen. Bei mir würde es absolut lächerlich wirken, da kaum einer auf meine Tweets reagiert. Bei den Instagram Fotos hätte ich immerhin schon ein paar Likes.

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Dann habe ich überlegt, ob ich auf meinem Blog, also hier, einen Jahresrückblick erstellen soll. Nach fünf Sekunden war klar: NEIN! Es ist viel zu viel Arbeit. Ich müsste mir ja noch mal alle Fotos anschauen, meine Liebsten zusammenstellen und jeweils noch irgendwas dazu zu schreiben. In einer ordentlichen Redaktion bereitet man so etwas natürlich parallel ab dem 1. Januar vor. Top Geschichten werden so aufbereitet, das    man gegen Jahresende nur noch die Bilder oder Beiträge zusammenschneiden muss. Das gibt es hier nicht.

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Und ehrlich gesagt nerven mich die Jahresrückblicke zunehmend an. Als Kind fand ich es noch ganz aufregend. Warum weiß ich eigentlich auch nicht. Aber heute mag ich das nicht. An Schlüsselerlebnisse wird man sich auch ohne die zahlreichen TV Moderatoren erinnern.

Die einzigen Jahresrückblicke, die ich mag, sind auf Blogs, die ich gerade neu entdeckt habe. Das ist nämlich total praktisch, da ich so schon mal einen Vorgeschmack auf all die tollen Beiträge bekomme, die es in dem Jahr gab. Gut, ich bräuchte den Jahresrückblick natürlich nicht wirklich, denn wenn ich einen Blog wirklich super toll finde, lese ich alle Beiträge rückwärts. Manchmal hinterlasse ich in ganz alten Artikeln auch noch Kommentare. Die Blogger müssen auch denken, dass ich nicht alle Tassen im Schrank hab, aber wenn ich doch so begeistert bin?

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Es gibt hier also keinen Jahresrückblick. Ich habe einfach nur für mich auf 2013 zurückgeblickt und festgestellt, dass es anstrengend war. Zumindest beruflich! Teilweise fühlte ich mich geradezu aufgefressen und hätte dem einen oder anderem wirklich gerne den Kopf abgehackt. Das hätte sicherlich sehr befreiend gewirkt, aber was hätte ich dann genau mit den kopflosen Kollegen gemacht?

Dafür hatte ich es privat um so schöner! Wundervolle Reisen, zahlreiche Strandmittage an der Elbe oder im Park, tolles Essen, Fürstabende auf dem Sofa, ein Kinobesuch nach, sagen wir mal knapp zehn Jahren (oder so) und natürlich meinen Blog. Es hat mir viel Freude bereitet, insbesondere der Dezember. Ich freue mich über Eure Besuche, Eure Kommentare und erst recht, wenn ich Euch mit meinen Rezepten, die in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen sind, inspirieren kann. Vielen Dank, dass Ihr mich durch das Jahr begleitet habt! Es war schön mit Euch.

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Ich hoffe sehr, dass Ihr die, vielleicht freien Tage, für Spaziergänge oder Faulenzen nutzen könnt. Ich habe nach Weihnachten, was für ein Marathon, die meiste Zeit im Bett gelegen und unglaublich viele Serien und Filme geschaut.

Am Samstag habe ich immerhin einen kleinen Spaziergang durch die Hafencity gemacht. Ich liebe die Elbe und den Hafen, beides wirkt trotz des Lärms, der dort irgendwie immer herrscht, beruhigend auf mich.

Ich wünsche Euch einen tollen Tag, genießt das fabelhafte Wetter (ich gehe übrigens immer davon aus, das wenn bei mir die Sonne scheint, sie es auch überall sonst macht) und lasst es Euch gut gehen!

Ich drück Euch ganz doll, bis bald! xoxo

 
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Verfasst von - Dezember 30, 2013 in my life

 

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KW 52 – Meine Woche in Bildern

Die letzte Woche des Jahres 2013 ist nun fast vorbei. Ich habe auch diese, wie so viele andere, für Euch in Bildern festgehalten. Der Wochenrückblick hat mir fast immer Spaß und Freude bereitet, sodass ich das Projekt wohl auch im nächsten Jahr fortsetzen werde.

Gute Vorsätze für 2014 habe ich keine! Das ist mir zu anstrengend. Entweder nimmt man sich etwas vor, was man sowieso machen wird oder man setzt sich irgendwas zum Ziel, was man eh nicht ausstehen kann. Das finde ich total albern.

Ich wünsche Euch auf jeden Fall einen guten Rutsch ins neue Jahr, möge Eure Träume und Wünsche in Erfüllung gehen. Und das Ihr mir alle Gesund bleibt!

Aber nun endlich der Wochenrückblick.

22:22 Uhr am 22. Ich musste einfach einen Screenshot machen.

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Spiegelung in der Pfütze.

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Zu, nicht auf!

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Mistelzweig über Eingang!

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Ich habe den Weihnachtsmann gesehen!!! Da kein Schnee lag, hat er sein Auto aus dem Schuppen geholt!

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Ich frage mich ernsthaft, wer die Nerven hat, einen Tag vor Heiligabend mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Verkehrschaos perfekt!

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Kirschen aus Deutschland zu dieser Jahreszeit? Ernsthaft? Ich habe eine kleine Handvoll gekauft, lecker waren sie!

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blauer Himmel über den strahlendweißen Thalia Theater

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hmmm, waren die Burger vorher nicht so gut?

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ich mag die Outfits, auch wenn ich sie selbst niemals tragen würde.

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Teamtime

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Open Me!

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Ein Glas voll himmlisch leckerer Chocolate Chip Cookies. Hahaha, ich habe den Leuten erzählt, dass sie super salzig seien. „Hmm, ja, oh ja, das ist sehr salzig“.

Schön, wenn die eigene Phantasie beflügelt. Denn in Wirklichkeit war nur eine Prise Meersalz dran. Aber so blieb mehr für mich. Hihihi!

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Regen, Regen, Regen und ganz selten mal ein wenig Sonne.

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Elbspaziergang

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ich weiß immer noch nicht, was ich von diesem Engel halten soll. Irgendwie zu viel des Guten?

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super Kitsch am Fahrrad ist dann doch schon wieder ziemlich cool

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Merry Christmas, fröhliche Weihnachten, god jul!

Ihr Lieben, es ist geschafft! Jeden Tag haben wir gemeinsam ein Türchen geöffnet.

Ich habe für den Inhalt gesorgt und Ihr durftet ihn dann lesen. Es hat mir Spaß gebracht, auch wenn ich zukünftig wieder weit aus weniger Artikel schreiben werde (glaube ich zumindest). Vielleicht melde ich mich dieses Jahr noch einmal, ansonsten sehen wir uns hier im neuen Jahr wieder.

Ich wünsche Euch jetzt erst einmal vom ganzen Herzen fröhliche Weihnachten! Feiert ausgelassen, voller Freude, genießt das gute Essen und schlürft leckere Cocktails, Brause oder Weine! Habt viel Spaß mit lieben Menschen um Euch herum!

Ich drücke Euch alle (das mache ich nämlich so schrecklich gerne) und wünsche Euch alles erdenklich Gute!

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Merry Christmas, god jul und fröhliche Weihnachten!

xoxo
Christine

P.S. Nicht das jemand jetzt auf die Idee kommt und denkt, dass ich den Apfel so hübsch bedruckt habe. Den habe ich heute neben einer Weihnachtsleberwurst im Supermarkt geschenkt bekommen!

 
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Verfasst von - Dezember 24, 2013 in my life

 

Entspannung im Gewächshaus?

Da mich am Sonntag der Stress einholte und meine Liste der Dinge, die ich gerne erledigen musste wollte, immer länger wurde, z. B. den Fußboden schrubben, habe ich mich kurzentschlossen auf den Weg ins Gewächshaus gemacht. Irgendwer hat sich weißes Acryl Spray gekauft und damit eine Christbaumkugel eingesprüht. Der blaue Fußboden ist jetzt weiß, nur falls es jemanden interessiert.

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Eigentlich wollte ich ja auch gerne in ein Schmetterlinghaus gehen, nachdem ich von der Ruhe, Entspannung und Energie gelesen habe, die es verbreitet. Aber gut, ein Gewächshaus tut es ja auch!

Dachte ich zumindest. Pah! Das Gewächshaus bei Planten un Blomen (das ist kein Rechtschreibfehler, es heißt wirklich un) in Hamburg hat auf jeden Fall schon mal bessere Tage gesehen. Eigentlich ist es ganz schön angelegt, aber nur eigentlich. Vielleicht liegt es auch daran, dass in meiner Erinnerung dort Tiere leben. Also keine Fische, sondern so richtige Tiere. Vielleicht verwechsle ich das aber auch.

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In der Eingangshalle gibt es eine Garderobe und Schließfächer, was ich wirklich gut finde. Da gerade ein Paar den Weg aus dem Gewächshaus fand und zielstrebig zum Schließfach ging, um Mütze, Schal und Jacke überzustreifen, kombinierte ich blitzschnell, dass es tropisch warm zugehen müsse. Ich sah mich schon weitere Schichten ausziehen, einen Kaffee trinkend unter einer Palme sitzen und den Gedanken nachhängend.

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Ich weiß nicht genau, woher ich diese paradische Idee hatte. Ich sag Euch eins. Es war schrecklich. Und zwar kalt. Also natürlich jetzt nicht so kalt wie draußen, aber definitiv kühler als ich es erwartet habe. Bänke, Tische oder Stühle gab es gar nicht und natürlich auch kein Café. Vermutlich würde auch niemand außer mir auf die Idee kommen, ein wenig im Gewächshaus zu verweilen.

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Ich fror schrecklich und bin im Eiltempo einmal den Rundgang lang galoppiert. Gut, dass es keine Tiere gab, denn die hätte ich glatt über den Haufen gerannt.

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Das nächste Mal gehe ich dann doch lieber ins Schmetterlinghaus und wenn ich dafür bis nach Stuttgart oder Kopenhagen fahren muss. Ist mir schnurz. Hauptsache Wärme und Entspannung.

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Ach ja und der Fußboden, der ist immer noch weiß. Hoffentlich weiß meine Freundin den Einsatz des Einsprühens zu schätzen. Sie bekommt übrigens nur diese Kugel. Das muss reichen. Schließlich muss ich ja noch den Fußboden putzen!

 
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Verfasst von - Dezember 23, 2013 in my life

 

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KW 51 – Meine Woche in Bildern

Und so sah meine letzte Woche aus.

Nano Lego. Wenn man fertig ist und alles richtig gemacht hat, hält man einen Koala in den Händen.

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Snacktime bei Campus! Ich mag die Lampen. Allerdings brauche ich dafür eine andere Wohnung.

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Vietnamesische Nudelsuppe und Reisnudeln mit Salat und Rind!

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Das nächste Jahr steht voll im Zeichen des Pferdes. Ein Gruß auf meinem Schreibtisch.

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Kurzer Stop auf dem Weihnachtsmarkt, um dann doch lieber ins Restaurant ums Eck zu gehen. Mädels und Jungs, es war schön mit Euch. Merry Christmas!

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Ihre Brüste! Irgendwie wirken die restlichen Körperteile merkwürdig.

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gefällter Baum! Ich habe mich drauf gestellt, dann knackt es und ich bin schnell weggelaufen.

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Sonnenuntergang! Die Tage werden jetzt wieder länger! High-five!

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Wenn man ganz genau hinschaut, kann man einen Regenbogen erkennen! Wünscht Euch was!

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Die Drei von der Brücke.

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blauer Himmel. Zumindest für 10 Minuten.

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Lieber Dramawolken am Himmel statt einer grauen Dauerwand.

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Ich wünsche Euch einen schönen Sonntagabend und hoffe, dass Ihr bereits alle in den Weihnachtsferien seid. Alles Liebe, xoxo

 
 

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Schokoladencrêpes (glutenfrei)

Morgen ist schon der 4. Advent. Ich habe nur eine Adventskerze, die sich immer schlechter anzünden lässt. Und die Christrose, die zu Dekozwecken daneben steht, lässt die Köpfchen hängen. Sie ist aber auch pflegeschwer. Erst war es ihr in der Küche zu kalt (dabei soll sie eigentlich draußen stehen). Dann habe ich sie ins Wohnzimmer gestellt, worauf sie den Hitzetod gestorben ist. Ich bin in Dekozwecken und was die Pflege von Christrosen angeht eine absolute Niete.

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Dafür habe ich eine tolle Idee, was Ihr Euren Kindern oder der Liebsten zum Frühstück servieren sollt! Schokoladencrêpes! Die sind wirklich sehr lecker und die Zutaten habt Ihr sicherlich auch daheim.

Am besten bereitet Ihr den Teig jetzt schon zu (als wenn irgendwer am Samstagabend diesen Post lesen wird), denn dann habt Ihr morgen früh überhaupt keinen Stress. Der Teig soll nämlich laut Rezept mindestens zwei Stunden ruhen.

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Ich mag mal arg bezweifeln, dass jemand Lust hat, früh morgens aufzustehen, um dann zwei Stunden Bügelwäsche zu beseitigen. Wenn ich zur Frühstückszeit wach werde, habe ich jedenfalls keine Lust mehr, 120 Minuten auf mein Essen zu warten. Bestimmt kann man die Ruhezeit auch verkürzen, aber ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob es sich negativ auf das Ergebnis auswirkt.

Ich habe bereits sehr viele Fuhren gebacken, um die Crêpes auch wirklich haudünn zu servieren. Irgendwann habe ich mir das Rezept dann noch mal genau durchgelesen (ich lese immer nur die Zutatenliste und davon auch nur die Hälfte). Da stand tatsächlich drin, das ein Crêpe ca. 1/4 cup entsprechend würde, was umgerechnet ca. 60 ml sind. Also habe ich ab dann tatsächlich die Menge abgewogen, da ich vorher immer schwungvoll den Teig in die Pfanne geschüttet habe. Das führte dazu, dass ich nur vier Crêpes statt acht auf dem Teller liegen hatte. Es ist schon erstaunlich was passiert, wenn man sich an das Rezept hält.

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Ich wünsche Euch, ob mit oder ohne Crêpes auf jeden Fall einen tollen, vierten Advent.

Schokoladencrêpes (glutenfrei)

  • 90 g Reismehl
  • 4 EL Speisestärke
  • 2 1/2 EL Kakao (kein Kaaba)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 300 ml Sojamilch
  • 1 TL Vanillaextrakt (kein Aroma)
  • Butter / Margarine zum Braten

In einer Schüssel das Mehl, das Salz, die Stärke und den Kakao gut vermischen. Ich habe die Zutaten vorher durch ein Sieb gemixt, damit es keine Klumpen gibt.  Nun die Eier hinzugeben, nach und nach die Milch und den Vanilleextrakt hinzugießen und währenddessen rühren. Die Masse so lange mixen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig abdecken und für zwei Stunden oder länger in den Kühlschrank stellen.

Das Rezept weist darauf hin, den Teig aus dem Kühlschrank zu nehmen und auf Zimmertemperatur zu bringen. Ich habe darauf verzichtet, weil ich nicht so lange warten kann. Zwei Stunden sind ja wohl schon lang genug.

In einer (Crêpe) Pfanne das Fett auf mittlerer Stufe erhitzen. Den Teig nach und nach (ca. 60 ml) in die Pfanne geben und jeweils 1-2 Minuten von jeder Seite braten.

Mit Staubzucker (Puderzucker), Zimt und Zucker, Marmelade, Nutella (für alle Schokofreaks) oder Früchten servieren.

Ergibt ca. 8-10 Crêpes.

Rezept abgewandelt aus dem Buch La Tartine Gorumade, Recipes for an inspired life

 

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