RSS

Archiv für den Monat Januar 2014

Aloo Gobi – scharfes Blumenkohl-Kartoffel-Curry

Aloo Gobi oder Blumenkohl-Kartoffel-Curry zählt definitiv zu einem meiner Lieblingsessen. Ich habe das Gericht mindestens schon fünf Mal für den Blog gekocht und unzählige Male mehr einfach nur zum Abendessen.

20140126-ZAJ_3887Aloo Gobi

Curry ist im allgemeinen eines der Gerichte, die zwar super lecker sind, aber meist nicht sonderlich appetitlich aussehen. Allerdings dachte ich mir, dass Ihr Euch vielleicht auf mein Urteil verlasst, wenn ich Euch sage, das es wirklich köstlich ist. Zugegebenermaßen sollte man der indischen Küche generell aufgeschlossen sein.

20140126-ZAJ_3895Aloo Gobi

Das letzte Mal, als ich Aloo Gobi beim Inder hier in Hamburg bestellte, war ich arg enttäuscht. Es war salzig! Ich meine, so richtig salzig. Scharf würde ich ja verstehen, aber salzig?

Jedenfalls habe ich beschlossen, dass ich Aloo Gobi fortan lieber selber koche. Es ist super simple. Einzig und allein die Gewürze sind etwas exotisch, weshalb ich den Kauf tatsächlich nur empfehle, wenn man gerne indisch isst und Freude am Kochen hat.

20140126-ZAJ_3890Aloo Gobi

Anders als in der Thai Küche ist Aloo Gobi ein trockenes Curry. Das bedeutet, dass es mit wenig Flüssigkeit gekocht wird. Ich war anfangs absolut skeptisch und habe daher unglaublich viele Rezepte gelesen. Anfangs hielt ich es für Übersetzungsfehler meinerseits, da ich ausschließlich auf englischsprachigen Seiten surfte, da ich die Rezepte hier für authentischer als bei Mein Kochclub hielt. Aber was soll ich sagen, es funktioniert.

20140126-ZAJ_3892Aloo Gobi

Das Curry wärmt insbesondere an kalten Wintertagen wunderbar und bietet einen herrlichen Kontrast zu dem grauen Winterhimmel. Und wenn man nicht aufpasst, hat man auch gleich noch eine gelbe Küche und gelbe Fingernägel. Kurkuma lautet das Zauberwort, das alles gelb erleuchten lässt. Hübsch, oder? Ich gehe dann mal die Küche putzen und wünsche Euch einen tollen Wochenstart.

Aloo Gobi – Blumenkohl-Kartoffel-Curry mit Basmatireis

  • 1 mittlere Blumenkohl (ca. 400 g), putzen und in kleine Rosetten zurecht schneiden
  • 7 kleine Kartoffeln, geschält und in kleine Würfel geschnitten
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 EL frisch geriebener Ingwer (entspricht ungefähr einem 2 cm langen Stück)
  • 6 Cherrytomaten
  • 1 Jalapeno
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 TL gemahlener Cumin
  • 1/2 TL  gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL Kurkuma (Achtung: das färbt sehr stark – am besten mit einem Metalllöffel direkt in den Topf geben)
  • ca. 150 ml heißes Wasser
  • 1 EL Olivenöl / vegane Butter
  • Meersalz zum Abschmecken
  • frischer Koriander zum Bestreuen
  • optional: 1 Tasse TK Erbsen
  • 1/2 Tasse Basmati Reis nach Anleitung kochen
  1. In einem großen Topf das Fett herhitzen und zunächst die Gewürze (Kreuzkümmelsamen, gemahlenen Ingwer, Kurkuma und Cumin) einrühren.
  2. Anschließend die Zwiebel, Kartoffeln, Tomaten, Jalpeno und geriebenen frischen Ingwer hinzugeben und gut mit den Gewürzen vermischen. Sobald das Fett aufgesogen ist, einen Schuss heißen Wasser (ca. 50 ml) hinzugeben, kurz umrühren und den Deckel auf den Topf geben. Ca. 7-10 Minuten bei mittlere Hitze köcheln lassen. Hin und wieder umrühren. Sollte die Masse ansetzen, 50 ml Wasser hinzugeben.
  3. In der Zwischenzeit den Reis nach Packungsbeilage kochen.
  4. Nun die kleine Blumenkohlrosen und den Knoblauch unter die Masse rühren (es sollten wirklich nur die Rosen, ohne die langen, dicken Stiele sein).
  5. weitere 7-10 Minuten köcheln lassen, bis der Blumenkohl noch bissfest ist. Die Kochzeit variiert je nach Größe der Blumenkohlröschen. Ggf. noch mal etwas Wasser (50 ml) hinzugeben. Optional: kurz vor Ende ein Tasse Tiefkühlerbsen hinzugeben.
  6. Das Curry mit frischem Koriander und Reis servieren.
Werbeanzeigen
 

Schlagwörter:

Meine Woche in Bildern – KW 4

Und so sah meine letzte Woche aus.

Sonnenaufgang am Samstagmorgen.

20140125-ZAJ_3831KW4

Polizeiband – es handelt sich hierbei wohl um einen Scherz. Falls nicht, frage ich mich ernsthaft, um was für eine Art Tatort es sich hier handelt.

20140126-ZAJ_3878KW4

Minieiszapfen am Schlafzimmerfenster.

20140126-ZAJ_3879KW4

Die Übertöpfe habe ich total vergessen. Falls jemand gefrorenes Regenwasser braucht, ich habe welches.

20140126-IMG_0530KW4

Peace! Auch mit wenig Schnee lässt es sich zumindest ein wenig Spaß haben.

20140126-ZAJ_3875KW4

Selbst den Pflanzen ist es bei -12°C etwas zu kalt.

20140126-ZAJ_3869KW4

blasser Winterhimmel

20140126-ZAJ_3870KW4

der tiefe Sonnenstand im Winter wirft um die Mittagszeit lange Schatten. Ehrlich gesagt mag ich das Winterlicht nicht sonderlich gerne.

20140126-ZAJ_3872KW4

Scheinbar sind diese Beeren nicht sonderlich schmackhaft. Dabei sehen sie doch so hübsch aus.

20140126-ZAJ_3867KW4

Beschlagene Scheiben einer Bildergalerie.

20140126-ZAJ_3865KW4

Die Scheiben in meinem Treppenhaus sind vereist. Da lache noch mal jemand über die Bauweise der Amerikaner. So viel besser ist es hier ja wohl auch nicht.

20140125-ZAJ_3832KW4

Fasst könnte man meinen, das jemand gerade in den Fleet pinkelt.

20140125-ZAJ_3864KW4

Wärmendes Blumenkohl-Kartoffel-Curry!

20140126-IMG_0536KW4

Ein Paradies für alle Teeliebhaber. Leider ist es ziemlich kalt in dem Geschäft.

20140125-IMG_0524KW4

Aufgepasst! Hamburg liegt in Österreich.

20140120-IMG_0496KW4

 
2 Kommentare

Verfasst von - Januar 26, 2014 in Meine Woche in Bildern

 

Meine Woche in Bildern – KW 3

Und so sah meine letzte Woche aus.

Kaum gibt es ein wenig Sonne, wird schon ein Schirmchen aufgespannt.

20140118-ZAJ_3744KW3

Grau und verregnet, so war es die meiste Zeit. Selbst die Beeren liefern ein trostloses Bild.

20140116-IMG_0483KW3

Ich frage mich, was der Waldi Aufregendes gefunden hat.

20140118-ZAJ_3742KW3

Gefüllte Aubergine – so lecker

20140118-ZAJ_3796KW3

Land unter

20140118-ZAJ_3754KW3

Töpferwerkstatt im Garten

20140118-ZAJ_3750KW3

555! Im Thailändischen steht die 555 übrigens für LOL (Laughing out Loud – lautes Lachen). Die Zahl 5 wird nämlich wie ha ausgesprochen. Was Ihr hier nicht alles lernt!

20140118-IMG_0490KW3

Das Rad fazsiniert mich. Ich überlege immer noch, an was es mich erinnert. Vielleicht an ein altes Dreirad oder aber so einen Rasenmäher, der nur per Hand betrieben wird (also ohne Strom oder Diesel).

20140118-ZAJ_3748KW3

Zebrastreifen! Ich mag den Mann mit Hut, auch wenn das Piktogramm veraltet ist. Aber mal ehrlich, mir ist es so was von Schnuppe, ob da nun ein dicker Mann mit Hut abgebildet ist oder ob ein geschlechtloses Männchen über die Streifen rennt!

20140118-ZAJ_3745KW3 

Weihnachtsbäume zählen scheinbar weder zu Schutt, Unrat noch Gartenabfällen.

20140118-ZAJ_3743KW3

Was gibt es Schöneres, als in den Sonnenuntergang zu laufen.

20140114-IMG_0467KW3

Ich bin mir nicht sicher, ob sich Schlauboote momentan besonders gut verkaufen.

20140114-IMG_0470KW3

die drei mit dem Trekker.

20140116-IMG_0482KW3

Dicke Regenwolken und ein wenig Sonne

 20140117-IMG_0486KW3

Den Schuhe brauchte jemand wohl nicht mehr.

20140117-IMG_0488KW3

 
Ein Kommentar

Verfasst von - Januar 20, 2014 in Meine Woche in Bildern

 

Gefüllte Aubergine mit Kichererbsen, Quinoa und Tahini Soße

Januar, ich mag Dich einfach nicht. So sehr ich mich auch bemühe, wir beide werden einfach nicht warm miteinander. Jeden Morgen starre ich auf den Kalender, sehe das gleiche Foto und denke enttäuscht „Mist, immer noch Januar!“. Mir kommt es vor, als wenn der erste Monat des Jahres mehr Tage hat, als die restlichen elf. Das ist natürlich Quatsch.

20140118-ZAJ_3793Gefüllte Aubergine

Die grauen, dunklen Januartage bringen mich fast um den Verstand. Ich bin lustlos, müde und gelangweilt.

Ständig nieselt oder regnet es, Sonnenstunden sind rar.

20140118-ZAJ_3763Gefüllte Aubergine

Umso wichtiger sind mir schöne, gemütliche Abende mit Freunden, lange Spaziergänge wenn die Sonne sich dann mal blicken lässt und ausgewogenes Essen.

20140118-ZAJ_3769Gefüllte Aubergine

Mein Favorit ist momentan gefüllte Aubergine mit Kichererbsen und Quinoa. Eigentlich mag ich keine Aubergine, weil sie so eine merkwürdige Konsistenz und unbeschreiblichen Geschmack hat. Dabei finde ich sie rein äußerlich wunderschön. Dieses tiefe lila spricht mich immer wieder an. Meine bisherigen Versuche, Auberginen raffiniert und köstlichen zu zubereiten, sind bisher immer misslungen.

20140118-ZAJ_3787Gefüllte Aubergine

Als ich kürzlich durch Zufall auf den Blog von AndreaDishing up the Dirt“ gestossen bin, war ich von der Vielfalt der veganen Gerichte absolut begeistert! Während in vegetarischen Gerichten immer der Käse ein Gericht toppt, letztlich der Geschmacksträger ist und das Gemüse meist blass erscheinen lässt, sind in veganen Gerichten die Gewürze und die Kombination der unterschiedlichen Gemüsesorten die Stars! Ich liebe Käse, vertrage diesen aber leider so gut wie gar nicht mehr, sodass ich über jede vegane Inspiration dankbar bin.

20140118-ZAJ_3805Gefüllte Aubergine

Glaubt mir, dieses Gericht ist so toll! Es sättigt ungemein ohne das man sich dabei vollgestopft oder schwer fühlt. Die Soße, die über die gefüllte, warme Aubergine geträufelt wird, sorgt für eine absolute Geschmacksexplosion! Mit einem Glas Rotwein im Kerzenschein ist es das perfekte Abendessen gegen verregnete und graue Tage.

20140118-ZAJ_3791Gefüllte Aubergine

Happy Saturday!

Gefüllte Aubergine mit Kichererbsen, Quinoa und Tahini Soße

Rezept leicht abgewandelt von Dishing up the Dirt

  • 1 große Aubergine
  • Olivenöl
  • 60 g Quinoa
  • 1 Dose Kichererbsen, gut gewaschen und abgetropft
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 4-6 kleine Cocktailtomaten
  • Chiliflocken
  • Meersalz und Pfeffer
  • glatte Petersilie
  1. Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech bereit stellen.
  2. Die Aubergine von dem Strunk befreien und längs halbieren. Mit einem Esslöffel das Fruchtfleisch rauskratzen und beiseite legen. Es läuft sofort braun an, was allerdings nicht den Geschmack beeinträchtigt. Die Auberginenhälften leicht mit Meersalz und frisch gemahlenen Pfeffer bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Auberginenhälften mit der Schnittseite auf das Backblech legen und ca. 15-25 Minuten backen lassen, bis sie weich sind und braun sind. Achtung: gut im Auge behalten, da sie auch schnell verbrennen können.
  3. In der Zwischenzeit das Quinao nach Packungsbeilage kochen.
  4. Eine Pfanne mit Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln glasig anbraten. Nach und nach das geschnittene Fruchtfleisch der Aubergine, den Knoblauch und die Kichererbsen hinzugeben. Ein paar Chiliflocken (ca. 1/2 TL) drüber streuen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor Ende die Tomaten hinzugeben.
  5. Die gebackenen Auberginenhälften mit der Quinoamischung füllen, viel Petersilie drüben streuen und mit der Tahinisoße beträufeln.

Tahini Soße

  • 1/4 cup Tahini (ist eine Paste aus gemahlenen Sesamkörnern und gibt es z. B. beim türkischen Gemüsehändler oder auf dem Wochenmarkt)
  • 2 EL frischer Zitronensaft  oder Limonensaft
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1/4 Wasser
  • Meersalz und Chiliflocken zum Abschmecken

Alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben und solange mixen, bis eine helle Soße entsteht.

 

Schlagwörter:

KW 2 – Meine Woche in Bildern

Und so sah meine letzte Woche aus.

Ranunkeln gegen graue Montage.

20140106-ZAJ_3539KW2

Kein Platz mehr im Glascontainer.

20140105-ZAJ_3535KW2

Wisst Ihr eigentlich, wie anstrengend es ist, Cranberrys zu halbieren? Die Amerikaner haben dafür extra einen Küchengerät. So etwas wie ein Kirschkerneinsteiner, bloß eben zum Zerkleinern von Cranberrys.

20140105-ZAJ_3508KW2 2014

Spiegelung im iPad.

20140112-IMG_0456KW2

Okay, wieso steht zweimal die Hausnummer und dreimal der Buchstabe a dran? a-a???

20140112-IMG_0453KW2

Ich mag diese Holzdinger auf der Brücke zum Fähranleger.

20140112-ZAJ_3715KW2

Motorradspiegel

20140112-ZAJ_3707KW2

Ein Blick ins Café Johanna. Leider hat es sonntags geschlossen.

20140112-ZAJ_3705KW2

Kunst auf einem Verteilerkasten! Dieses blaue Gekrickel nervt mich allerdings.

20140112-ZAJ_3695KW2

Diese Katze befindet sich gerade auf Vogeljagd und hatte leider keine Zeit, sich mit mir zu beschäftigen. Ich habe auch noch Schuld, dass sie ihre Beute verloren hat (irgendso ein riesiger Vogel, ich glaube es war eine Taube).

20140112-ZAJ_3696KW2

Wir stellten uns neulich im Büro die Frage, in welche Richtung Bismarck schaut. Nach Westen!

20140112-ZAJ_3694KW2

Eule an Baum. Ich weiß immer noch nicht, was ich von dieser Strickkultur halten soll.

20140112-ZAJ_3691KW2

Zum ersten Mal einen geheimen Zugang zum Unterwerk der U-Bahn gesehen. Gut, so geheim ist es wohl doch nicht.

20140112-ZAJ_3690KW2

Einfach mal Tourist spielen. Oder aber eine Wimmelbuchaufnahme in Hamburg. Schaut nur, was man alles auf dem Bild sehen kann. Seht Ihr das Fahrrad?

20140112-ZAJ_3684KW2

Irgendwer hat seinen Kaffeebecher auf der Parkbank vergessen.

20140112-ZAJ_3683KW2

Auf dem Weg nach Süden. Wenn ich über Städte fliege, schaue ich immer aus dem Fenster.

20140112-ZAJ_3681KW2

Mit Papa mal kurz Brötchen kaufen fahren.

20140112-ZAJ_3680KW2

Kaffeezubereitung am Morgen.

20140112-ZAJ_3676KW2

Beim Abnehmen des T-Shirts ist der Bügel gebrochen.

20140112-ZAJ_3674KW2

… und auf einmal kletterte der Teig aus der Schüssel. Brotteig fürs Angrillen.

20140111-ZAJ_3666KW2

Ich habe keine Ahnung von Motorrädern, aber dieses Ding finde ich unglaublich chic.

20140112-ZAJ_3706KW2

Coconut Loaf und Kaffee zum Frühstück – lecker war’s

20140112-ZAJ_3673KW2

Meine Amaryllis blüht endlich. Danke, Mama!

20140105-ZAJ_3530KW2

 
2 Kommentare

Verfasst von - Januar 12, 2014 in Meine Woche in Bildern

 

Cranberry & Pistazien Kuchen

Und, wie läuft das neue Jahr so bei Euch? Ich habe festgestellt, dass sich eigentlich nichts geändert. Gut, war jetzt auch nicht anders zu erwarten.

Die Sonne geht immer noch morgens auf, es ist die meiste Zeit dunkel, verregnet oder grau, in der Mittagspause diskutieren wir immer noch über die absurdesten Dinge und die Zeit rennt auch im neuen Jahr einfach nur so dahin.

20140106-ZAJ_3665Cranberry Bread

 

Da ich keine guten Vorsätze hatte, die ich schweißtreibend hätte umsetzen müssen, kann ich mich also entspannt zurücklehnen.

20140106-ZAJ_3542Cranberry Bread

Statt wie alle anderen ins Sportstudio zu rennen, habe ich mich mit Kuchen backen beschäftigt. Und das gleich zweimal! Vor einigen Wochen hatte ich das Rezept bei Aran gesehen und war so verliebt! Cranberrys und Pistazien? Hmmm!

 

Außerdem war die Zutatenliste recht kurz, was bei glutenfreiem Gebäck auf Grund der verschiedenen Mehlsorten (die leider notwendig sind) nicht immer selbstverständlich ist.

20140106-ZAJ_3551Cranberry Bread 

Inspiriert von Arans wunderschöner Backform wollte ich den Kuchen unbedingt in einer Gugelhupfform backen. Natürlich weiß ich, dass ich überhaupt keinen Kuchen in so einer Form backen kann, weil die Hälfte des Teigs IMMER kleben bleibt. Ja ja Justus, ich fette die Form ein!

Auch so wunderbare Tricks wie das Bestreuen mit Grieß helfen bei mir nicht. Ich habe auch schon mehrere Formen ausprobiert, es ist immer ein Desaster. Dabei finde ich Gugelhupfkuchen unglaublich chic!

20140106-ZAJ_3640Cranberry Bread

Beim ersten Versuch habe ich statt Pistazien Schokolinsen verwendet. Das lag daran, dass ich den Kuchen zum Kaffeeklatsch mitbringen wollte und einer der Gäste eine Teilnussallergie hat (Mandeln gehen, nur falls jemand das Rezept aufmerksam bis zum Ende liest).

Die Idee war in zweierlei Hinsicht nicht sonderlich brilliant!

20140106-ZAJ_3546Cranberry Bread

Nicht nur, dass die Schokolinsen schlecht schmeckten, nein, sie haben sich am Boden der Form abgesetzt, was dazu führte, dass die hübschen Kuppeln leider in der Form blieben. Der Kuchen hatte doch leichte Ähnlichkeiten mit einer zerklüfteten Gebirgslandschaft.

Zusätzlich habe ich die Menge der Cranberrys einfach mal reduziert, weil ich zu faul war, 1,5 Cups zu halbieren. Das war im Hinblick auf die viel zu süße Schokolade eine sehr schlechte Idee.

Ach ja, und auf die Zitronenschale habe ich auch verzichtet, weil mir das ebenfalls zu viel Arbeit gewesen ist. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Entschluss, dass ich den Kuchen nicht wirklich nachgebacken habe. Geschmeckt hat er!

20140106-ZAJ_3653Cranberry Bread

Dennoch war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Zu süß, zu wenig fruchtig und vor allen Dingen zu unfotogen!

Also habe ich den Kuchen nochmals gebacken und mich dieses Mal fast haargenau ans Rezept gehalten. Das Ergebnis: wundervoll! Der Kuchen ist saftig, leicht und nicht zu süß. Das nächste Mal würde ich allerdings doch wieder weniger Beeren nehmen, da es mir ein wenig zu fruchtig war. 

Ich habe mich mit einem Stück Kuchen und einer Tasse zurück gelehnt und mich in Urlaubserinnerungen schwelgen lassen. Denn sowohl optisch als auch geschmacklich erinnerte er mich an einen leichten Sommertag!

20140106-ZAJ_3650Cranberry Bread

Ich wünsche Euch einen fantastischen Donnerstagabend! Lasst es Euch gut gehen (ich bin bereits den ganzen Tag so etwas von überrascht, dass Donnerstag ist, dass ich jedes Mal vor Freude in die Hände klatsche. Scheinbar habe ich ein Kurzzeitgedächtnis, dass sich immer zurück auf Dienstag stellt).

Cranberry & Pistachio Bread

Das Originalrezept findet Ihr bei Terrain. Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt und in Gramm umgerechnet. Das Öl habe ich tatsächlich in Gramm abgewogen.

  • 160 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Vanilleschote
  • 180 g Apfelmus (aus 2 Äpfel, geschält, entkernt)
  • 110 g Sonnenblumenöl
  • 120 g Reismehl
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 30 g Tapiocastärke, alternativ Maisstärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Pistazien, gehackt
  • 160 g frische Cranberries, die Beeren halbieren (ich würde 100 g Beeren empfehlen)

Die Vanilleschote auskratzen und das Mark in eine große Schüssel geben.

In einem kleinen Topf die geschälten und entkernten Äpfel mit der ausgekratzten Vanilleschote und etwas Wasser (Boden muss leicht bedeckt sein, ca. 2 EL Wasser) zum Kochen bringen. Ca. 10 Minuten kochen lassen oder bis die Stücke so weich sind, das man sie pürieren kann. Sollten die Äpfel sehr viel Flüssigkeit abgegeben haben, diese vorher abgießen.

Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform (z. B. Kastenform, 23 cm lang) mit Backpapier auslegen oder mit Fett ausfetten.

Die Eier, das Öl und den Zucker zu dem Vanillemark geben und sehr cremig rühren.

In einer anderen Schüssel das Reismehl mit den gemahlenen Mandeln, der Stärke, dem Salz und Backpulver gut verrühren.

Die Mehlmischung in die Ei-Zuckermischung rühren. Am Schluss die Pistazien und Cranberrys unter die Teigmasse geben.

Bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen lassen (ggf. Stäbchenprobe machen). Den Kuchen erst in der Form etwas auskühlen lassen und anschließend auf einem Rost komplett erkalten lassen.

 

Schlagwörter:

KW 1 – Meine Woche in Bildern

Die erste Woche im neuen Jahr ist super schnell vergangen. Ein paar Tage der ersten Kalenderwoche 2014 lagen noch im alten Jahr, was ich irgendwie komisch finde.

Und so sahen die letzten sieben Tage aus!

Mehr Schaum als beim Granatapfel Cocktail, aber keine schöne Flasche.

20131229-ZAJ_3249KW1 2014

Peppen graue Regentage auf. Allerdings habe ich so viele Übertöpfe, dass ich keine gekauft habe.

20131231-IMG_0346KW1 2014

Berliner! Die vermisse ich tatsächlich schmerzlich! Aber nur die mit Guss und roter Marmelade.

20131231-IMG_0345KW1 2014

Sonnenaufgang – ich mag den rot blauen Himmel so gerne

20131231-ZAJ_3329KW1 2014

wie genau hat man die Buchstaben so schön ausgeschnitten und an der Wand befestigt?

20131230-ZAJ_3264KW1 2014

To Do Liste schreiben (Foto im Foto von Franzi – eine Burger King Filiale irgendwo in Mexiko)

20131231-ZAJ_3330KW1 2014

 

Ein pinkes Glitzerschwein! Ich liebe es! Danke Sonny!

20140101-ZAJ_3379KW1 2014

Kurz vorm Jahreswechsel

20140101-ZAJ_3333KW1 2014

Glücksklee

20140101-ZAJ_3382KW1 2014

So viel lecker aussehendes Brot! Ich liebe Bäckereien, auch wenn es nichts für mich gibt.

20140104-IMG_0432KW1 2014

Gefunden! Wie viel Geld wohl jährlich weltweit verloren geht? Was ich mit den 50 Cent anfange, weiß ich noch nicht. Vielleicht ein halbes Rubbellos kaufen.

20140104-IMG_0425KW1 2014

In dem Stadthaus will ich einziehen.

20140104-IMG_0424KW1 2014

Frühstück!

20140104-IMG_0422KW1 2014

Sonnenuntergang und eine lange Schlange ins Parkhaus

20140103-IMG_0420KW1 2014

Spiegelung im glanzvoll geputzten Haltestellenschild.

20140104-ZAJ_3506KW1 2014

Vorraum einer Damentoilette

20140104-ZAJ_3480KW1 2014

In der Straße sind die Laternen nicht ausgegangen. Wenn es nach den Job des Laternenanzünders geben würde, wäre das natürlich nicht passiert!

20140104-ZAJ_3473KW1 2014

Spieglung in einer Pfütze

20140104-ZAJ_3472KW1 2014

Spielkarten in einer Bank

20140104-ZAJ_3471KW1 2014

Der Flieger – die Kiste hätte ich gerne mitgenommen, aber ich wusste nicht, was ich damit machen sollte.

20140104-ZAJ_3469KW1 2014

bunte Ranunkeln, einer meiner Lieblingsblumen

20131230-ZAJ_3266KW1 2014

Der knallgelbe Weihnachtsstern hat mich absolut fasziniert

 20131230-ZAJ_3263KW1 2014

Tiefstehende Wintersonne

20131230-ZAJ_3262KW1 2014