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Archiv der Kategorie: cakes, cookies & muffins

Schwedischer Mandelkuchen und warum es am Valentinstag kein Herz für Euch gab

Eigentlich wollte ich Euch zum Valentinstag einen Schokoladenkuchen in Herzform backen. Oder eine Obsttorte in Herzform. Oder irgendwas anderes in Herzform. Ich habe nämlich eine Herzbackform, die schon ganz alt ist. Meine Mutter hat sehr selten darin Kuchen gebacken, weil angeblich der Teig immer so fies in der Form kleben blieb. Pah, ich glaube, sie fand das Herz einfach nur doof.

20140215-ZAJ_4137schwedischer Mandelkuchen

Jedenfalls war der Valentinstag plötzlich da. Also ich wusste schon, dass er immer am 14. Februar jeden Jahres stattfindet – gell Olaf, nicht dienstags, auch wenn es ValenTINSTAG heißt, aber ich war zu beschäftigt mit anderen Dingen.

Dabei habe ich extra super pünktlich Feierabend gemacht, damit ich Euch am Freitag noch mit etwas Süßem beglücken konnte. Statt direkt Heim zu fahren, bin ich aber erst mal ein wenig bummeln gegangen und habe es mir gut gehen lassen. Irgendwann dachte ich mir, dass die Blogs eh schon überfüllt sind mit Schokoladencremes, Erdbeereis und Baisetörtchen. Da muss ich nicht auch noch mit einem Herzdingsda um die Ecke sausen, bei dem die Hälfte der Leserzahl aus Prinzip gegen den kommerziell gestalteten Valentinstag gewittert hätten.

20140215-ZAJ_4151schwedischer Mandelkuchen

Also, kein Valentinstagbeitrag auf meinem Blog. Stattdessen habe ich Sushi in der Stadt gegessen. Ganz alleine, da ich niemanden kenne, der so spontan Zeit hatte. Natürlich war ich im Restaurant nicht alleine, sondern mit mir sehr viele andere Geschäftsleute und vielleicht ein paar Touristen.

Ich mag keine Sushi Restaurants, die mit all you can eat werben. Ich möchte nur das bezahlen, was ich auch wirklich esse, dafür allerdings in allerbeste Qualität. Statt dem typischen Sushiband, das an seinen Gästen vorbeirattert, gibt es hier eine Kühltruhe in der abgepackte kleine Sushihäppchen liegen. In der offenen Küche gibt eine Maschine, welche die kleinen Sushi Dinger einzeln oder in zweier Paketen in Zellophanfolie einwickelt. Was für eine praktische Erfindung, die garantiert  nur  von einem Japaner kommen kann! Jedenfalls nimmt man sich die Sushi aus der Kühltheke, die man gerne essen möchte. Das finde ich total toll, da ich bei den abgepackten Versionen meist etwas nicht mag oder nicht vertrage (dieses Krebsersatzfleisch ist wirklich eines der überflüssigsten Lebensmittel, die es gibt). Mit den Paketen in der Hand steht man in einer Schlange an, bezahlt dann und gibt die Sushi ab. Im Austausch erhält man eine Nummer, nimmt irgendwo im Laden platz und wartet darauf, dass einem das Sushi gebracht wird. Natürlich wickeln die netten Damen das Sushi dann für einen aus, legen es auf ein Holzbrett (es heißt bestimmt anders, aber ich kleiner Bauer drücke mich gerne platt aus) und servieren es dann mit einer Schale Grünen Pulvertee. Ich finde das wirklich ganz liebreizend.

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Wenn man alleine ist, kann man sich die Wartezeit mit dem Schauen eines Japans Videos vertreiben, in dem hübsche Landschaften, eine lange Brücke und hin und wieder auch Menschen, die zum Beispiel tanzen, gezeigt werden. Der Film läuft mit japanischen Untertitel und im Hintergrund plätschert japanische Musik. Ich kann kein Japanisch und denke mir daher meinen eigenen Untertitel aus. Ich finde Filme mit Untertiteln in der Landessprache irgendwie merkwürdig. Aber vielleicht sind die Japaner so wissbegierig, dass sie unbedingt möglichst viel Informationen aufsaugen möchten, auch wenn sie nur ein daher plätscherndes Video schauen.

Nach der kleinen Sushi Stärkung war ich übrigens noch guter Dinge, es pünktlich nach Hause zu schaffen, zu backen und dann das Ganze schnell noch zu fotografieren.

Aber dann, dann fand ich mich auf einmal in der Buchhandlung mit dem neuen Buch von Zucker Zimt und Liebe wieder. Natürlich hätte ich das Buch einfach kaufen können, um es ausgiebig daheim zu bestaunen. Da ich aber bereits in vielen Buchhandlungen in den letzten Wochen gewesen bin und keine das Buch vorrätig hatte, musste ich es an Ort und Stelle durchblättern! Solltet Ihr kein Fan von Kochbüchern sein, stellt Euch einfach vor, dass Ihr die neuste Ausgabe vom Automagazin, Insekten der Tundra oder aber Malen nach Zahlen in den Händen haltet.

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Das Buch von Jeanny ist wirklich zauberhaft geworden. Hochwertig gebunden mit wunderschönen Aufnahmen ihrer zuckersüßen Gebäckstücke! Auch wenn es sich hierbei um kein gluten- und milchfreies Backbuch handelt, kann man sich dennoch wunderbar inspirieren lassen und die Rezepte eben ein wenig umwandeln. Geschmacklich tut es, behaupte zumindest ich, dem ganzen keinen Abbruch.

Ich habe mich beim Durchlesen des Rezepts sofort in den schwedischer Mandelkuchen verliebt, der, wie Jeanny schreibt, der einfachste Kuchen sei, den sie überhaupt kenne. Einfach ist er und vor allen Dingen geht es schnell. Aufwendige Cremetorten oder mit Fondant überzogen sind ja nichts für mich. Ich habe wenig Geduld und essen mag es dann auch keiner.

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Dieser Kuchen ist auf jeden Fall wundervoll. Ein bisschen Zitronen, ein bisschen Vanille und ein wenig Mandel. Eine perfekte Kombination. Kuchen aus reinem Mandelmehl sind mir übrigens immer viel zu süß und wuchtig. Bei dieser Variante stimmt einfach alles.

Backt ihn am besten gleich nach, damit Ihr Euch am Wochenende mit einigen Stücken verwöhnen könnt. Lasst es Euch gut gehen!

Schwedischer Mandelkuchen (gluten- und milchfrei)

leicht abgewandelt aus dem Buch Zucker, Zimt und Liebe: Jeannys süße Rezepte

  • 115 g geschmolzene Butter / vegane Margarine
  • 180 g Zucker
  • Abrieb von 1 unbehandelten Zitrone
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • ausgekratztes Mark einer Vanilleschote
  • 90 g Reismehl
  • 30 g Tapiokastärke (oder andere Stärke)
  • 1 Handvoll Mandelblättchen
  • 2 EL Zucker zum Bestreuen

Form: 1 Springform 20 cm oder eine ofenfeste Auflaufform

  1. Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen
  2. Zucker und Zitronenabrieb mit den Händen vermengen (riecht so gut!)
  3. Die Eier hinzugeben, schaumig rühren, Vanillemark und Salz hinzugeben.
  4. Das Mehl und die Stärke in den Teig rühren, anschließend die flüssige Butter hinzugeben.
  5. Den Teig in eine Form geben, Mandeln drauf legen und mit Zucker bestreuen.
  6. Den Kuchen ca. 25-30 Minuten je nach Form und Ofen backen lassen (Stäbchenprobe).
  7. Den Kuchen auskühlen lassen und dann mit jedem Bissen genießen.
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Cranberry & Pistazien Kuchen

Und, wie läuft das neue Jahr so bei Euch? Ich habe festgestellt, dass sich eigentlich nichts geändert. Gut, war jetzt auch nicht anders zu erwarten.

Die Sonne geht immer noch morgens auf, es ist die meiste Zeit dunkel, verregnet oder grau, in der Mittagspause diskutieren wir immer noch über die absurdesten Dinge und die Zeit rennt auch im neuen Jahr einfach nur so dahin.

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Da ich keine guten Vorsätze hatte, die ich schweißtreibend hätte umsetzen müssen, kann ich mich also entspannt zurücklehnen.

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Statt wie alle anderen ins Sportstudio zu rennen, habe ich mich mit Kuchen backen beschäftigt. Und das gleich zweimal! Vor einigen Wochen hatte ich das Rezept bei Aran gesehen und war so verliebt! Cranberrys und Pistazien? Hmmm!

 

Außerdem war die Zutatenliste recht kurz, was bei glutenfreiem Gebäck auf Grund der verschiedenen Mehlsorten (die leider notwendig sind) nicht immer selbstverständlich ist.

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Inspiriert von Arans wunderschöner Backform wollte ich den Kuchen unbedingt in einer Gugelhupfform backen. Natürlich weiß ich, dass ich überhaupt keinen Kuchen in so einer Form backen kann, weil die Hälfte des Teigs IMMER kleben bleibt. Ja ja Justus, ich fette die Form ein!

Auch so wunderbare Tricks wie das Bestreuen mit Grieß helfen bei mir nicht. Ich habe auch schon mehrere Formen ausprobiert, es ist immer ein Desaster. Dabei finde ich Gugelhupfkuchen unglaublich chic!

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Beim ersten Versuch habe ich statt Pistazien Schokolinsen verwendet. Das lag daran, dass ich den Kuchen zum Kaffeeklatsch mitbringen wollte und einer der Gäste eine Teilnussallergie hat (Mandeln gehen, nur falls jemand das Rezept aufmerksam bis zum Ende liest).

Die Idee war in zweierlei Hinsicht nicht sonderlich brilliant!

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Nicht nur, dass die Schokolinsen schlecht schmeckten, nein, sie haben sich am Boden der Form abgesetzt, was dazu führte, dass die hübschen Kuppeln leider in der Form blieben. Der Kuchen hatte doch leichte Ähnlichkeiten mit einer zerklüfteten Gebirgslandschaft.

Zusätzlich habe ich die Menge der Cranberrys einfach mal reduziert, weil ich zu faul war, 1,5 Cups zu halbieren. Das war im Hinblick auf die viel zu süße Schokolade eine sehr schlechte Idee.

Ach ja, und auf die Zitronenschale habe ich auch verzichtet, weil mir das ebenfalls zu viel Arbeit gewesen ist. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Entschluss, dass ich den Kuchen nicht wirklich nachgebacken habe. Geschmeckt hat er!

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Dennoch war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Zu süß, zu wenig fruchtig und vor allen Dingen zu unfotogen!

Also habe ich den Kuchen nochmals gebacken und mich dieses Mal fast haargenau ans Rezept gehalten. Das Ergebnis: wundervoll! Der Kuchen ist saftig, leicht und nicht zu süß. Das nächste Mal würde ich allerdings doch wieder weniger Beeren nehmen, da es mir ein wenig zu fruchtig war. 

Ich habe mich mit einem Stück Kuchen und einer Tasse zurück gelehnt und mich in Urlaubserinnerungen schwelgen lassen. Denn sowohl optisch als auch geschmacklich erinnerte er mich an einen leichten Sommertag!

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Ich wünsche Euch einen fantastischen Donnerstagabend! Lasst es Euch gut gehen (ich bin bereits den ganzen Tag so etwas von überrascht, dass Donnerstag ist, dass ich jedes Mal vor Freude in die Hände klatsche. Scheinbar habe ich ein Kurzzeitgedächtnis, dass sich immer zurück auf Dienstag stellt).

Cranberry & Pistachio Bread

Das Originalrezept findet Ihr bei Terrain. Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt und in Gramm umgerechnet. Das Öl habe ich tatsächlich in Gramm abgewogen.

  • 160 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Vanilleschote
  • 180 g Apfelmus (aus 2 Äpfel, geschält, entkernt)
  • 110 g Sonnenblumenöl
  • 120 g Reismehl
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 30 g Tapiocastärke, alternativ Maisstärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Pistazien, gehackt
  • 160 g frische Cranberries, die Beeren halbieren (ich würde 100 g Beeren empfehlen)

Die Vanilleschote auskratzen und das Mark in eine große Schüssel geben.

In einem kleinen Topf die geschälten und entkernten Äpfel mit der ausgekratzten Vanilleschote und etwas Wasser (Boden muss leicht bedeckt sein, ca. 2 EL Wasser) zum Kochen bringen. Ca. 10 Minuten kochen lassen oder bis die Stücke so weich sind, das man sie pürieren kann. Sollten die Äpfel sehr viel Flüssigkeit abgegeben haben, diese vorher abgießen.

Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform (z. B. Kastenform, 23 cm lang) mit Backpapier auslegen oder mit Fett ausfetten.

Die Eier, das Öl und den Zucker zu dem Vanillemark geben und sehr cremig rühren.

In einer anderen Schüssel das Reismehl mit den gemahlenen Mandeln, der Stärke, dem Salz und Backpulver gut verrühren.

Die Mehlmischung in die Ei-Zuckermischung rühren. Am Schluss die Pistazien und Cranberrys unter die Teigmasse geben.

Bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen lassen (ggf. Stäbchenprobe machen). Den Kuchen erst in der Form etwas auskühlen lassen und anschließend auf einem Rost komplett erkalten lassen.

 

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Himmlisch leckere Engelsaugen

Engelsaugen! Ich dachte immer, die Kekse würden Liebesaugen heißen. Aber ehrlich gesagt finde ich beide Namen bekloppt. Denn ich habe weder einen Engel noch einen Verliebten jemals mit roten Augen gesehen. Nur Zombies haben rote Augen!

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Allerdings isst man Zombiekekse wohl nur zu Halloween und nicht und in der Weihnachtszeit.

Der treffendste Name wäre wohl  Daumen- oder Marmeladenkekse. Man drückt nämlich, wenn man praktisch veranlagt ist, mit dem Daumen so Mulden in den Teig und gefüllt diese dann mit Gelee.

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Natürlich klingt Engelsaugen viel filigraner als Daumenkekse. Daumenkekse verkaufen sich marketingtechnisch sicherlich nicht gut, auch wenn sie noch so lecker sind.

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Ich habe im Internet ein wenig recherchiert und mir diverse, nicht glutenfreie Rezepte durchgelesen. Irgendwie waren sie alle recht unterschiedlich, sodass ich eigentlich gar nicht weiß, wie Engelsaugen wohl wirklich schmecken. Sind sie nun aus Mürbeteig oder nicht? Soll man die Marmelade oder das Gelee nun leicht erwärmen, damit es sich besser in die Kekse füllen lässt? Ich habe beides ausprobiert. Erwärmtes Gelee in die Kekse geben oder direkt aus dem Gefrierbeutel in die Mulden füllen.

Die Gefrierbeutelvariante geht nicht nur schneller, sondern ist auch viel einfacher zu handhaben. Und vor allen Dingen richtet man damit keine große Sauerei in der Küche an.

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Ich habe für einen Mürbeteig entschieden, allerdings dieses Mal auf eine Fertigmehlmischung, wie z. B. von Schär verzichtet. Mich störte bei den letzten Mürbeteigplätzchen der hohe Anteil an Kartoffelstärke, den man irgendwie raus schmeckte.

Ich kann absolut verstehen, wenn jemand aus Zeitmangel oder geringer Lust am Backen zu Fertigmischungen greift. Inzwischen bin ich jedoch mit dem von mir gemixten Mürbeteig, zumindest für diese Engelsaugen, absolut zufrieden. So viel länger dauert das Mischen nicht, aber man muss natürlich alle Zutaten daheim haben .

Ich habe anders als in klassischen Mürbeteigrezepten sehr wenig Zucker beigemengt. Zum einen mag ich es nicht, wenn etwas zu süß ist, zum anderen geben die gemahlenen Mandeln und insbesondere die Marmelade schon sehr viel Süße ab. Wer das ganze wie ich, gerne noch mit Staubzucker toppt, bekommt am Ende einen Zuckerschock. Dennoch empfehle ich allen Naschkatzen unter Euch, die Zuckermenge einfach von 60 g auf 100 g zu erhöhen, wenn Ihr besonders gerne süß esst.

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Apropos Staubzucker. Hier in Norddeutschland sagt man Puderzucker. Die Menschen machen sich lustig über einen, wenn man Staubzucker sagt. Ja ja, ich weiß wovon ich spreche. „Staubzucker, was soll das denn sein?“ Ja, was wohl! Manche Menschen sind aber auch sehr begriffsstutzig. Tztztztz! Dabei finde ich den Begriff sehr passend und nutze ihn gerne.

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Zu den Engelsaugen passt übrigens ein Espresso oder aber Schwarztee. Denn beides bildet einen herrlichen Kontrast zu dem süßen Keks, der tatsächlich himmlisch lecker ist. Vielleicht heißen die Engelsaugen auch deshalb so.

Ich wünsche Euch einen wundervollen Start in die neue Woche, es ist die letzte vor Weihnachten. Jeppi!

Engelsaugen (glutenfrei)

  • 80 g Reismehl
  • 70 g glutenfreies Hafermehl (aus glutenfreien Haferflocken mahlen)
  • 40 g gemahlene Mandeln
  • 20 g Braunhirsemehl
  • 20 g Kartoffelstärke
  • 60 Zucker
  • 1 1/2 TL Xantan Gum
  • 100 g Butter / Margarine, kalt
  • 1 Ei
  • Lieblingsmarmelade oder Gelee zum Füllen, ich habe Johannisbeere gewählt
  • Staubzucker / Puderzucker zum Bestäuben (optional)

Alle Zutaten (bis auf die Marmelade und den Staubzucker) mit dem Händen rasch und gut verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in einem Gefrierbeutel / in Folie eingepackt für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen (geht auch über Nacht).

Aus dem Teig kleine Kugeln formen (so etwas zwischen Haselnuss und Walnuss, Hauptsache alle Kekse haben die gleiche Größe) und jeweils mit dem Daumen eine Mulde in den Teig drücken.

Nun mit einen Gefrierbeutel nehmen, das Gelee einfüllen und mit einer Schere ein kleines Loch an ein Zipfelende schneiden. Das Gelee in die Kekse füllen.

Die Kekse bei 180° C ca. 10-15 Minuten backen (je nach Backofen).

Auf einem Rost komplett auskühlen lassen und vor dem Servieren ggf. mit Staubzucker bestreuen. Die Kekse in einer luftdichten Dose aufbewahren.

 

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Unwetterwarnungen, Tannenbaumkauf und Double Chocolate Chip Chili Cookies

Ich überlege, ob ich einen kleinen Tannenbaum kaufen gehe. Und zwar jetzt. Also nach Feierabend. Denn dann soll es ja ganz doll schneien.

 

Chocolote Chip Chillie Cookies

 

Bereits gestern haben wir uns im Büro ausgiebig über die Wetterwarnungen ausgetauscht. Bis zu zehn Meter hohe Wellen soll es auf dem Meer geben, was dazu führte, dass ich mich selbst sofort beglückwünschte, nicht auf dem Ozean auf einem Kreuzfahrtschiff zu hocken. Nicht, dass ich das vorhätte. Aber ich bin dennoch froh, weder Kapitän noch Fischer zu sein.

 

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Ich finde Unwetterwarnungen immer sehr spannend, weil ich mich frage, wie man sie genau ermittelt. Überhaupt finde ich es aufregend, dass man gegen das Wetter tatsächlich nichts unternehmen kann. Nicht, dass ich Sturmfluten, Erdbeben oder andere Naturkatastrophen jeglicher Art irgendwem wünsche und mich freue, wenn tausende von Menschen ihre Bleibe oder gar Leben verlieren. Überhaupt nicht. Aber mich fasziniert, dass der Mensch eben nicht alles kontrollieren kann.

 

Zugegebenermaßen missfällt mir dieser ganze Orkan sehr, da ich nämlich überlegt habe, am Wochenende einen Abstecher nach Sylt zu machen. Dort muss es jetzt sehr, sehr leer sein, was ich toll finde. Die Hamburger Innenstadt und Einkaufszentrum kann man momentan ja leider nicht betreten, außer man möchte sich in großen Menschenmassen quasi stehend fortbewegen.

 

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Jedenfalls geistert mir seit ein paar Tagen die Weihnachtsbaumfrage durch den Kopf. Das kommt vor allen Dingen daher, dass ich bei Facebook die Bäume meiner amerikanischen Freunde bewundert habe (und natürlich die einiger Blogger). Viele Amerikaner holen ihre Weihnachtsbäume nämlich direkt an dem Wochenende nach Thanksgiving, was ich schon recht cool finde. Früher hatte ich dafür ja kein Verständnis, da ich zu Hause den Baum immer erst an Heilig Abend sehen durfte. Allerdings hat sich meine Sicht darauf etwas verändert.

Warum sollte man sich nicht einfach den gesamten Monat an dem Baum erfreuen, der hübsch geschmückt in der Stube steht?

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Die Bäume gefielen mir alle unglaublich gut, auch wenn ich mir nicht jeden davon in mein Apartment stellen würde. Würde ja auch albern aussehen, wenn fünf Bäume nebeneinander stehen. Ein Baum war z. B. weiß und  sehr bunt geschmückt. Vielleicht sehnt man sich in den Südstaaten einfach nach einer schneebedeckten Winterlandschaft. Normalerweise würde ich so etwas ja als Kitsch bezeichnen, aber tatsächlich sah der Baum toll aus.

 

Inspiriert von all den Bäumen möchte ich nun eine eigene kleine, buschige Tanne kaufen. Am liebsten wenn es schneit. Allerdings und das ist echt doof, ist der Baum dann ja nass und meine Wohnung auch.
Außerdem brauche ich noch einen Tannenbaumständer und ein bisschen Weihnachtsschmuck. Eine kleine Kugel lag heute bereits in meinem Adventskalender. Ich sage Euch, dass ist ein Zeichen.

 

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Wenn das Unwetter wirklich so gewaltig über uns einschlägt, backt Euch unbedingt diese super leckeren Double Chocolate Chip Chili Cookies. Wer kein Chili mag, lässt es einfach weg. Es gibt wohl keinen besseren Keks, mit dem man es sich eingekuschelt unter der Decke gemütlich machen kann und draußen dem Schneetreiben zu schaut oder dem Sturm lauscht.

 

Habt einen tollen Donnerstag, ich denke derweilen über meinen Weihnachtsbaumkauf nach und esse dazu einfach noch einen Keks. Denn die schmecken auch ohne Unwetter hervorragend gut!

 

Double Chocolate Chip Chili Cookies

  • 150 – 200 g Zartbitterschokolade 70% Kakaoanteil, 100 g davon im Wasserbad schmelzen
  • 2 Eier
  • 110 g Butter / Margarine
  • 90 g Zucker
  • 1 TL Vanillaexktrakt (kein Aroma)
  • 190 g gemahlene Haselnüsse
  • 20 g Kakao (kein Kaba oder so was, sonder echten Kakao)
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Meersalz (optional)
  • 1/4 TL Chilipulver (optional)
  1. Den Backofen auf 180° C (Ober- / Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
  2. 100 g der Schokolade im Wasserbad schmelzen.
  3. Je nach Schokoliebhabergrad die restlichen 50-100 g Schokolade in Stückchen hacken – ich habe 50 g genommen.
  4. In einer Schüssel die Butter mit den Eiern, dem Zucker und Vanillaextrakt cremig rühren und langsam die geschmolzene Schokolade einrühren. Anschließend den Kakao mit unterheben.
  5. Nun die gemahlenen Haselnüsse, das Natron, Salz und Chilipulver in den Teig geben und sehr gut verrühren.
  6. Am Ende die gehackte Schokolade in den Teig geben.
  7. Mit zwei Teelöffeln Teigkleckse auf das Backblech geben und die Kekse 8-10 Minuten backen. Die Kekse sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen. Sie sollen nicht knusprig gebacken werden. Die Kekse auf einem Rost komplett auskühlen lassen und in einer luftdichten Dose verpacken.

P.S. An dieser Stelle möchte ich mich ganz lieb für die Schokolade von der Freundin (C.R.) meiner Mama aus Berlin bedanken! Vielen Dank, das war wirklich spitze!

 

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Müsli to go oder die gesündesten Kekse der Welt

Das erste Müsli to go, das ganz ohne Milch oder Joghurt auskommt. Wie praktisch ist das denn bitte?

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Statt in der Bahn sitzend mit einem Schälchen Milch oder hochkonzentriert Müsli in den Joghurt rührend, könnt Ihr nun Euer Müsli im handlichen und garantiert kleckerfreien Format mitnehmen. Die anderen Fahrgäste werden Euch sehr dankbar sein.
 

Als ich neulich im Supermarkt stand, überkam mich die Idee, unbedingt mal wirklich gesunde Kekse zu backen. Ich stand geschlagene fünf Minuten vor dem Trockenobst und verglich die getrockneten Früchte. Nebenbei musste ich natürlich die anderen Kunden beobachten, die durchaus interessante Gespräche führten. Ich kann mich einfach nicht auf meine Einkäufe konzentrieren, wenn andere Kunden um mich herum sind. Mütter, die ihren Kindern sagen, dass man keine Milchschnitte, Fruchtzwerge oder Würstchen bräuchte. Ältere Damen, die immer, aber wirklich immer, Buttergebäck kaufen. Und Ehepaare, die über das Abendessen diskutieren.

 
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Ich stand also vor dem Trockenfrüchteregal und sah mich mit einer neuen Herausforderung konfrontiert. Sollte ich nun geschwefelte oder umgeschwefelte Aprikosen nehmen. Und wieso gibt es da überhaupt Unterschiede? Ich konnte mir nicht vorstellen, das Schwefel jetzt so gesund sei, da ich es nicht gerne riechen mag. Auch wenn ich mir sicher bin, dass man den Schwefel nicht schmecken wird, habe ich mich also für die schwefelfreie und somit hässlichen Aprikosen entschieden. Was heißt hässlich. Jeder verbindet Aprikosen mit einem zarten orange oder, um es treffend zu sagen, apricot. Die getrockneten Früchte behalten, so meine Vermutungen, ihre Farbe nur, wenn man sie schwefelt. Ungeschwefelte Aprikosen sehen hingegen wie getrockneten Pflaumen aus. Paradox.
 
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Neben den Aprikosen habe ich Honig unter die Haferflocken und gemahlenen Nüssen gerührt. Das gibt den Keksen eine leichte Süße, die Schokotröpfchen runden das Bild perfekt ab. Wer es lieber süßer mag, kann einfach ein wenig mehr Honig in den Teig tröpfeln lassen. Nehmt einfach eine Kostprobe von dem Teig und entscheidet selbst, ob er Euch süß genug erscheint. Übrigens sind die Kekse wirklich sehr wandelbar. Wer keine Zartbitterschokolade mag, ersetzt diese durch Vollmilch- oder Weißeschokolade (oder lässt sie ganz weg). Die Aprikosen können auch durch anderes Trockenobst ersetzt werden.
 
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Die Kekse sind ein toller Start in den Tag und machen erst mal etwas satt. Meine Mama, die wirklich gerne Kekse isst (und vor allen Dingen viele), genügte einer vollkommen. Weniger ist mehr!

Müsli to go oder die gesündesten Kekse der Welt

  • 110 g Butter
  • 65 g Honig (ich habe flüssigen genommen)
  • 1 Ei
  • 90 (glutenfreie) Feinblatt Haferflocken
  • 60 g Reismehl
  • 40 g gemahlene Mandel
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 5 getrocknete Aprikosen, in kleine Stücke geschnitten.
  • 50 g Schokotröpfchen (Zartbitter, Vollmilch oder weiße Schokolade, ganz nach Geschmack)
  1. Den Backofen auf 180° C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. In einer Schüssel die Butter mit dem Honig und dem Ei cremig rühren.
  3. Nun die Feinblatthaferflocken, Reismehl, gemahlene Mandeln, Backpulver und Meersalz in den Teig geben und gut verrühren. Am Ende die kleinen Aprikosenstückchen samt Schokotröpfchen unterheben.
  4. Mit einem Esslöffel den Teig portionieren. Ich habe jeweils eine Kugel mit den Handflächen geformt und diese dann platt gedrückt. Ihr könnt auch einfach mit zwei Teelöffeln den Teig auf dem Backblech portionieren. Es ist nur wichtig, dass alle Kekse gleich groß sind / gleiche Form haben, damit sie gleichmäßig backen und aus dem Ofen genommen werden können.
  5. Die Kekse im Ofen 8-10 Minuten backen oder bis der Rand goldbraun wird.
  6. Die Kekse auf einem Rost auskühlen lassen und in einer Dose aufbewahren.
 

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Hokkaido Kürbis Muffins mit Streuseln

Mein neuer Lieblingssnack sind diese Pumpkin Muffins mit Haferflockenstreusel.  Streusel machen das Leben einfach besser!

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Ich weiß ich weiß. Jeder hat inzwischen x Rezepte mit Kürbis gepostet, sodass es einem langsamen zum Halse raus hängt. Kürbissuppe hier, Kürbisrisotto dort, geröstete Kürbiskerne, Kürbispizza, Kürbisbrot usw.

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Was ich jedoch an diesem Rezept schätze ist, dass sich die Muffins ganz schnell zu bereiten lassen, sie nicht zu süß sind und sich hervorragend als Snack für unterwegs einpacken lassen.

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Passend zur Jahreszeit habe ich die Muffins mit ein wenig Ingwer und Zimt verfeinert. Ganz dezent natürlich, da ich selbst kein großer Fan von überwürzten Kuchen bin. Ich mag beispielsweise vieles Weihnachtsgebäck nicht sehr gerne, da es mir zu stark nach Zimt und anderen Gewürzen wie Nelken und Kardamon schmeckt.

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Wenn ich verreise, nehme ich gerne ein paar Muffins mit.  Natürlich kann man sich auch ein Stück Kuchen in seine Brotdose legen, aber dieser kann im Gegensatz zu einem Muffin viel schneller austrocknen. Kuchen esse ich am liebsten frisch abgeschnitten. Ganz fürchterlich sind die Scheiben, die bereits stark angetrocknet sind. Die eignen sich nur noch, um sie in den Kaffee zu tunken, was ich allerdings niemals mache.

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Es erinnert mich immer an meine Oma, die gerne einen Keks in den Kaffee tunkte. Ob ihr der Keks besser schmeckte, sie ihn besser kauen konnte oder es eine Modeerscheinung ihrer Jugendzeit war, die sie in wunderbaren Erinnerungen schwelgen ließ, werde ich leider nicht mehr erfahren.

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Die Muffins sind auf Grund des Kürbispürees wunderbar saftig und halten sich in einer Dose mehrere Tage.

Blumen Kaffeetasse

Ich wünsche Euch einen wundervollen Samstag, bis bald!

Hokkaido Kürbis Muffins mit Streuseln

  • 2 Eier
  • 90 g Zucker
  • 100 g Butter / Margarine, geschmolzen
  • 200 g Kürbispürre*
  • 60 g gemahlene Haselnüsse
  • 40 g Reismehl
  • 40 g Buchweizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL gemahlenen Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1 Prise Salz

Optional Streusel

  • 60 kalte Butter
  • 60 Zucker
  • 90 g Feinblatthaferflocken (glutenfrei)
  1. Die Zutaten rasch mit den Händen vermengen und zu einem Streuselteig kneten. Es bleibt auf jeden Fall Teig übrig, der sich einige Tage im Kühlschrank hält. Man kann z. B. herrlich Obst im Ofen mit den restlichen Streuseln überbacken.
  1. Den Backofen auf 180° C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
  2. In einer großen Schüssel die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Die geschmolzene Butter und das Kürbispüree einrühren.
  3. In einer anderen Schüssel die Mehlsorten, gemahlene Haselnüsse, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer und Salz gut vermengen und anschließend in die Kürbismasse rühren.
  4. Die Muffinformen mit dem Teig füllen, ggf. die Streusel über die Muffins bröseln und ca. 17-25 Minuten backen lassen (Stäbchenprobe).

* Ich koche mein Kürbispüree immer aus frischem Hokkaido Kürbis. Der Kürbis muss übrigens nicht geschält werden. Einfach den Kürbis (etwas mehr als 200 g) in kleine Stückchen schneiden und mit etwas Wasser (der Boden des Kochtopfs sollte bedeckt sein) ca. 15 Minuten kochen oder bis die Stücke weich sind. Mit einem Zauberstab zu feinem Mus (stückchenfrei) pürrieren.

 

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Gruselige Halloweenkekse

Der 31. Oktober steht quasi vor der Tür und mit ihm Halloween. Auch ich wollte wie so viele andere Blogger unbedingt mit vorzeigemässigen, unglaublich schönen Keksen und der passenden Deko dazu auftrumpfen.

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Hahaha! Sehr witzig! Es ging natürlich komplett in die Hose, wenn es zumindest um die schönsten Kekse geht. Betrachtet man jedoch den Anlass, nämlich Halloween, so muss es schaurig, hässlich und gruselig sein. Und siehe da, wer belegt den 1. Platz? Ich!

Ich habe mich dafür aber auch mächtig ins Zeugs gelegt. Es war total anstrengend, weil ich ja eigentlich an diesem Schönheitswettbewerb teilnehmen wollte. Ich sollte endlich mal lernen, dass das nichts für mich ist.

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Jedenfalls habe ich von meiner lieben Freundin Halloweenkonfetti (oder wie auch immer das heißt) geschenkt bekommen. Extra für den Blog und den passenden Sweettabel.

Lebensmittelfarbe hatte ich reichlich. Ich bin extra los gegangen, um orange zu kaufen, weil ich vergessen hatte, dass ich noch welche hatte damit mir die Farbe nicht ausgeht. Orange ist die hässlichste eine schöne Farbe, die man außer für Kürbise höchstens noch für Müllwagen oder Straßenbauarbeiter verwenden kann. Passend zum Tag des Mülls, der am 18. Januar stattfindet, kann ich damit dann auftrumpfen.

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Die Ausstechförmchen, die ich bereits im letzten Jahr gekauft habe, funktionieren wirklich wunderbar. Leider sind die Motive so detailliert, dass sie für mich als Grobmotoriker nicht geeignet sind. Insbesondere dann, wenn man nicht das richtige Werkzeug hat. Mein Papa würde mich jetzt tadeln, denn nur mit dem richtigen Werkzeug kommt man zum Erfolg.

Die Glasur klebte an mir, auf dem Tisch und an Teilen von Keksen, wo sie nicht hingehörte. Die Hälfte der Kekse habe ich einfach so in den Zuckerguss getunkt und direkt aufgegessen. Das war lecker.

Und die restlichen Kekse habe ich wundervoll schaurig und halbfertig glasiert. Die Katze wurde übrigens vom Gespenst mit einer Motorsäge zerlegt. Ja ja, Halloween. Da passieren unglaubliche Geschichten.

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P.S. Ich habe die Mehlmischung von Schär (glutenfreier Mehlmix C) genutzt und das Rezept nach deren Anleitung gemacht.

Zutaten
250g „Kuchen&Kekse“ Mix C Schär
100g Butter / Margarine
110g Zucker
2 Eier

Das Rezept ist etwas unpräzise. Ich habe beide Eier in den Teig gegeben, vielleicht soll da aber auch nur eins rein.

Alle Zutaten zügig zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten und eine Stunde lang im Kühlschrank rasten lassen. Den Teig ausrollen und mit Keksformen ausstechen. Diese mit verquirltem Eigelb bestreichen und bei 180° C so lange backen, bis sie eine goldgelbe Farbe annehmen.

Den Zuckerguss habe ich aus Puderzucker, Zitronensaft und Speisefarbe angerührt.

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