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Archiv der Kategorie: dessert

Schokoladencrêpes (glutenfrei)

Morgen ist schon der 4. Advent. Ich habe nur eine Adventskerze, die sich immer schlechter anzünden lässt. Und die Christrose, die zu Dekozwecken daneben steht, lässt die Köpfchen hängen. Sie ist aber auch pflegeschwer. Erst war es ihr in der Küche zu kalt (dabei soll sie eigentlich draußen stehen). Dann habe ich sie ins Wohnzimmer gestellt, worauf sie den Hitzetod gestorben ist. Ich bin in Dekozwecken und was die Pflege von Christrosen angeht eine absolute Niete.

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Dafür habe ich eine tolle Idee, was Ihr Euren Kindern oder der Liebsten zum Frühstück servieren sollt! Schokoladencrêpes! Die sind wirklich sehr lecker und die Zutaten habt Ihr sicherlich auch daheim.

Am besten bereitet Ihr den Teig jetzt schon zu (als wenn irgendwer am Samstagabend diesen Post lesen wird), denn dann habt Ihr morgen früh überhaupt keinen Stress. Der Teig soll nämlich laut Rezept mindestens zwei Stunden ruhen.

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Ich mag mal arg bezweifeln, dass jemand Lust hat, früh morgens aufzustehen, um dann zwei Stunden Bügelwäsche zu beseitigen. Wenn ich zur Frühstückszeit wach werde, habe ich jedenfalls keine Lust mehr, 120 Minuten auf mein Essen zu warten. Bestimmt kann man die Ruhezeit auch verkürzen, aber ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob es sich negativ auf das Ergebnis auswirkt.

Ich habe bereits sehr viele Fuhren gebacken, um die Crêpes auch wirklich haudünn zu servieren. Irgendwann habe ich mir das Rezept dann noch mal genau durchgelesen (ich lese immer nur die Zutatenliste und davon auch nur die Hälfte). Da stand tatsächlich drin, das ein Crêpe ca. 1/4 cup entsprechend würde, was umgerechnet ca. 60 ml sind. Also habe ich ab dann tatsächlich die Menge abgewogen, da ich vorher immer schwungvoll den Teig in die Pfanne geschüttet habe. Das führte dazu, dass ich nur vier Crêpes statt acht auf dem Teller liegen hatte. Es ist schon erstaunlich was passiert, wenn man sich an das Rezept hält.

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Ich wünsche Euch, ob mit oder ohne Crêpes auf jeden Fall einen tollen, vierten Advent.

Schokoladencrêpes (glutenfrei)

  • 90 g Reismehl
  • 4 EL Speisestärke
  • 2 1/2 EL Kakao (kein Kaaba)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 300 ml Sojamilch
  • 1 TL Vanillaextrakt (kein Aroma)
  • Butter / Margarine zum Braten

In einer Schüssel das Mehl, das Salz, die Stärke und den Kakao gut vermischen. Ich habe die Zutaten vorher durch ein Sieb gemixt, damit es keine Klumpen gibt.  Nun die Eier hinzugeben, nach und nach die Milch und den Vanilleextrakt hinzugießen und währenddessen rühren. Die Masse so lange mixen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig abdecken und für zwei Stunden oder länger in den Kühlschrank stellen.

Das Rezept weist darauf hin, den Teig aus dem Kühlschrank zu nehmen und auf Zimmertemperatur zu bringen. Ich habe darauf verzichtet, weil ich nicht so lange warten kann. Zwei Stunden sind ja wohl schon lang genug.

In einer (Crêpe) Pfanne das Fett auf mittlerer Stufe erhitzen. Den Teig nach und nach (ca. 60 ml) in die Pfanne geben und jeweils 1-2 Minuten von jeder Seite braten.

Mit Staubzucker (Puderzucker), Zimt und Zucker, Marmelade, Nutella (für alle Schokofreaks) oder Früchten servieren.

Ergibt ca. 8-10 Crêpes.

Rezept abgewandelt aus dem Buch La Tartine Gorumade, Recipes for an inspired life

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Milchreis in Zimt und Apfelmus

Die Herbstmorgen sind auch hier in Portland, Oregan sehr kühl. Die Luft ist feucht, Nebel liegt über der Stadt. Alles wirkt gleich viel ruhiger und verschlafener.

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Perfekt, um langsam mit einem Tee und einer Schüssel Milchreis in den Tag zu starten.

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Ich mag Milchreis wirklich gerne und kann ihn eigentlich zu jeder Tageszeit essen. Passend zum Herbst habe ich ihn mit frischem Apfelmus und Zimt verfeinert.

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Durch das Apfelmus bekommt der Milchreis eine feine fruchtige Note, die jedoch nicht zu aufdringlich ist. Zimt und Ingwer geben dem Ganzen einen herbstlichen Touch. Da ich Vanille wirklich liebe, darf sie natürlich auch in diesem Milchreis nicht fehlen.

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Auch wenn ich nicht unbedingt ein Fan von braunem Zucker bin, passt er doch hervorragend zu dieser süßen Speise. Langsam schmilzt er auf dem warmen Reis. Die Körner, die nicht schnell genug schmelzen, knirschen herrlich im Mund.

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Auch wenn Milchreis optisch nich unbedingt zu den Gerichten gehört mit denen man einen Schönheitswettbewerb gewinnt, so ist er doch unglaublich lecker.

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Milchreis in Zimt und Apfelmus

  • 100 g Milchreis oder Risottoreis
  • 1/2l Sojamilch (Milch Deiner Wahl)
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Ingwer
  • 1 Vanilleschote, ausgekratzt

Apfelmus

  • 2 große Äpfel
  • , geschält, entkernt und in kleine Stückchen geschnitten

  • etwas Wasser
    Brauner Zucker zum Servieren

In einem großen Topf den Reis und die Milch samt Zimt, Ingwer, dem Vanillemark und der ausgekratzten Schote gut vermischen und zum Kochen bringen. Dabei immer mal wieder umrühren. Wenn die Milch kocht, die Hitze auf niedrigste Stufe reduzieren und ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit der Milchreis cremig wird. Sollte die Milch zu schnell verkochen oder der Reis am Ende etwas trocken sein, könnt Ihr einfach noch etwas Milch einrühren.

In der Zwischenzeit die Äpfel mit ein wenig Wasser (der Boden sollte bedeckt sein) zum Kochen bringen und kochen bis sie weich sind. Je nach Größe der Äpfel dauert es 7-15 Minuten. Die weichen Äpfel mit einem Zauberstaub pürieren.

Das Apfelmus unter den fertigen Milchreis rühren.

Den Milchreis in Schüsseln servieren und mit braunem Zucker bestreuen.

*Anmerkung: ich koche den Milchreis immer ohne Zucker, da ich ihn beim Essen lieber selber nachsüße.

 

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Zwetschgenkompott mit Brownies und Green Cup Coffee Espresso

Kennt Ihr eigentlich Green Cup Coffee?

Green Coffee Cup

Mir war der Name und das Konzept bis vor kurzem kein Begriff. Zu meinem Geburtstag wurde ich jedoch liebevoll von zwei Packungen Espresso überrascht.

Single Espresso Green Coffee Cup

Ich bin wahrlich kein Kaffeejunkie. Filterkaffee? Nein danke! Kaffeegetränke mit viel Sirup, Sahne und Streuseln oben drauf? Bitte nicht für mich. Ich schätze einen guten Espresso oder einen leckeren Sojalatte.

geeignet für

Für mich ist Kaffee viel mehr Genuss als reiner Konsum. Und genau das ist ein Bestandteil des Konzepts von Green Cup Coffee. Kaffee ist genau wie ein hochwertiger Rotwein voller Aromen. Und tatsächlich treffen die Beschreibungen auf der Verpackung den Geschmack des Kaffees sehr gut. Früher schmeckte Kaffee für mich eben wie Kaffee. Nussig oder gar schokoladig? Aber ich bitte Euch. Ich trinke doch Kaffee und esse keinen Kuchen. Das hat sich mit Green Cup Coffee auf jeden Fall geändert.

Zwetschgenkompott

Neben der unglaublichen Geschmacksexplosion fasziniert mich insbesondere die Rückverfolgung jeden Kaffees bis zur Kaffeeplantage. Wie cool ist es bitte, wenn man weiß, woher der Kaffee kommt? Ehrlich gesagt wundert es bis, dass bisher viele noch keinen Wert darauf legten. Woher die Eier und das Fleisch kommen, will jeder wissen, aber bei Kaffee? Ich find es prima und habe meinen ersten Espresso gleich mit einem Stückchen  Brownie und Zwetschgenkompott genossen!

Falls Ihr neugierig geworden seid, schaut doch mal auf der Seite von Green Cup Coffee vorbei.

Single Espresso and Brownie

Zwetschgenkompott mit Brownies

Zwetschgenkompott

  • 3 Hände voll Zwetschgen (ca. 300 g), entsteinen
  • 2 EL Wasser
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Vanillaextrakt

In einem Topf die Zwetschgen samt Wasser zum Kochen bringen. Wenn die Masse kocht, den Zucker und Vanillaextrakt hinzugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Sollte die Zwetschgen wider erwarten anbrennen, gebt noch etwas Wasser hinzu. Wem der Kompott zu säuerlich ist, gibt einfach noch etwas Zucker hinzu.

Brownies

  • 200 g dunkle Schokolad (70 % oder höher), im Wasserbad schmelzen
  • 200 g Butter / vegane Maragarine, geschmolzen
  • 2 TL Vanillaextrakt (kein Vanillearmoa!)
  • 160 g Zucker
  • 3 Eier
  • 140 g gemahlene Nüsse
  1. Den Backofen auf 180° C vorheizen und eine Backform mit Backpapier auslegen.
  2. Die Eier mit dem Zucker cremig rühren.
  3. Nun geschmolzene Butter, Schokolade und Vanillaextrakt hinzugeben.
  4. Am Ende rasch die gemhalenden Nüsse einrühren.
  5. Den Teig in die Form geben und je nach Ofen ca. 20-30 Minuten backen. Die Brownies auf keinen Fall überbacken. Sie sollten schon noch etwas „klebrig“ sein.

Mein Lieblingsrezept für Brownies wandel ich jedes Mal etwas ab. Verwendet einfach Eure Lieblingsnüsse, z. B. gemahlene Haselnüsse oder Mandeln. Ihr könnt die Nüsse auch mischen, oder beispielsweise 100 g Nüsse und 40 g Reismehl / Buchweizenmehl nehmen.

 

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Erdbeer-Kokosnuss-Eis am Stiel (ohne Eismaschine)

Stellt Euch vor, Ihr geht in Supermarkt und das gesamte Eis ist ausverkauf! Ich kaufe ja niemals Eis, außer gestern. Da wollte ich unbedingt den Langnese Flutschfinger haben! Scheinbar hatte die gesamte Nachbarschaft, plus alle Bewohner der anderen Stadteile, genau die gleiche Idee. Es gab einfach kein Eis mehr!

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Mein Supermarkt scheint den Einkauf für Eis wie für Schokolade nicht selbst zu tätigen . Das macht nämlich jemand von Niederegger, falls es irgendwen zufällig interessiert. Und zwar nicht nur für die Niedereggerschokolade! Die Hachez Schokolade ist übrigens immer ausverkauft. Ich hege den Verdacht, dass sie jetzt auch noch die Eistruhen befüllen.

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Wie dem auch sei. Bei der letzten Hitzwelle habe ich Erdbeer-Kokosnuss-Eis gemacht, dass ratz fast aufgeschleckt war. Ich wollte schon länger unbedingt mal Eis selber machen, hatte aber nie die klassischen Eisformen. Es ist natürlich klar, dass das Eis am Stil im Retrostyle viel besser schmeckt als aus kleinen Pappbechern oder anderen Behältnissen.

Man kann natürlich nicht einfach in irgendein Küchenfachgeschäft gehen und diese Förmchen kaufen. Nein, nein! Man muss die im Internet bestellen, wovon ich eigentlich kein Fan bin, weil ich dann niemals eine Geschichte dazu erzählen kann. Wenn mich jemand fragt, wo ich etwas her habe, berichte ich gerne ausführlich, in welcher kleinen Gasse ich beispielsweise die Weingläser in Paris gekauft habe. Außerdem muss ich immer alles anfassen, was im Internet ja nun nicht möglich ist.

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Ich habe, da keine andere Wahl, also doch die Eisformen bei Pearl, diesem Versandhaus, das meist nur Dinge verkauft, die die Welt nciht braucht, erstanden. Das Produktvideo – Moderatoren, die buntes Wassereis aus instabilen Behältnissen zerren und dabei nur Schwachsinn erzählen – hat mich ehrlich gesagt abgeschreckt, aber für rund 10,- Euro wollte ich nun auch keinen Affenaufstand machen.

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Und gut so! Das Eis ließ sich aus dem Formen ziehen und schmeckte leicht angetaut köstlich. Es ist natürlich nicht so cremig wie ein Eis vom Italiener, aber auch nicht so langweilig wässerig wie manches Sorbet.

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Ich wünsche Euch ein tolles und erholsames Wochenende mit hoffentlich ein paar Kugeln Eis!

Erdbeer-Kokosnuss-Eis am Stiel (ohne Eismaschine)

Rezept von Joy the Baker – minimal abgewandelt

  • 1/3 cup geraspelte Kokosnuss
  • 400 g frische Erdbeeren, Stiele entfernt
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Dose Kokosnussmilch (keine light), gut verrührt / geschüttelt
  • 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen echter VanillezuckerErgibt ca. 8-10 Eis
  1. Den Ofen auf 160° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Kokosraspeln darauf ausbreiten. Die Raspeln rösten, bis sie braun sind (das geht sehr schnell 3-5 Minuten; behalte es also gut im Auge). Die Raspeln aus dem Ofen nehmen und in einer Schüssel abkühlen lassen.
  2. Nun die Erdbeeren auf ein Backblech mit Backpapier geben und mit dem Olivenöl beträufeln. Ungefähr 20 Minuten backen lassen, bis sie weich sind und der Saft langsam aus den Früchten tritt.
  3. Die Erdbeeren aus dem Ofen nehmen und in einer Schüssel mit dem Zauberstab und 2 EL Zucker fein pürieren. Wer mag, kann einen Spritzer Limette oder Zitrone dazu geben, ich hatte nichts zur Hand.
  4. In einer kleinen Schüssel die Kokosmilch mit den Kokosraspeln, dem restlichen Zucker und dem Vanillezucker gut vermengen.
  5. Jede Eisform mit ca. 1/3 Erdbeerpüree und dann mit der Kokosmilch auffüllen. Für ca. 4-6 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

P.S. Die Fotos stammen noch vom Listen Trip nach Sylt. Strand, Eis und Sommer gehören für mich irgendwie zusammen.

 
 

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Saturday pancakes

Als ich neulich in der Bücherei war, habe ich mir unter anderem das Kochbuch von LEON „Natürlich Fast Food“ ausgeliehen. Ich habe mich total gefreut, dass es mir zufällig in die Hände fiel, da ich schon länger mit dem Buch liebäugelte.

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Das Rezept „Samstagspfannkuchen, für einen köstlichen weizenfreien Start ins Wochenende“, tut seinem Namen alle Ehre. LEON kennzeichnet alle Rezepte mit Symbolen, GF steht zum Beispiel für glutenfrei, MF für milchfrei. Warum das Pfannkuchenrezept nicht mit einem GF versehen worden ist, verstehe ich nicht. Es ist mir aber ehrlich gesagt auch ziemlich egal.

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Das Rezept ist sehr einfach und die Pfannkuchen sind ausgesprochen lecker. Buchweizen ist etwas herber bzw. nussiger im Geschmack, sodass man die Pfannkuchen sowohl süß als auch herzhaft genießen kann.

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Ich habe bewusst auf Zugabe von Zucker oder Honig verzichtet, da ich Mandelmilch verwendet habe. Außerdem esse ich meine Pfannkuchen immer im Ahornsirup, sodass zusätzlicher Zucker nicht notwendig ist.

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Gestärkt mit einer riesigen Portion Pancakes, bin ich dann in den Beauty Tag mit meinen Freundinnen gestartet. Was kann man besseres machen, als bereits zum Frühstück Leckeres zu Essen und sich dann im Spa bei winterlichem Wetter verwöhnen zu lassen? Schneit es bei Euch auch wieder?

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Ich wünsche Euch einen tollen Samstagabend und hoffe, dass Ihr alle etwas Schönes vorhabt.

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Samstagspfannkuchen

  • 2 Eier, trennen
  • 125 g Buchweizenmehl
  • 1 Prise glutenfreies Backpulver
  • 140 ml Mandelmilch (oder Milch Deiner Wahl)
  • Butter / Margarine zum Backen

Optional

  • Blaubeeren
  • Zitrone
  • Ahornsirup
  • Banane, in Scheiben schneiden und mit frischem Zitronensaft beträufeln
  1. Eier trennen. Eiweiß zu Eischnee schlagen.
  2. Eigelb in einer großen Schüssel mit dem Buchweizenmehl, Backpulver und der Milch verrühren.
  3. Das Eischnee unterheben.
  4. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, einen Klacks Margarine hineingeben und mit einem großen Löffel die Mischung vorsichtig hineingeben. Jeweils 2-3 Minuten pro Seite backen.

Rezept leicht abgewandelt aus Leon – Natürlich Fast Food.

Portionen 4
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Garzeit: 15 Minuten

 

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Grießpudding mit Himbeeren

Tschüss Januar und ein fröhliches hallo an den Februar. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie unglaublich froh ich bin, dass der Januar endlich vorbei ist. Er zeigte sich nicht gerade von der besten Seite.

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Wie jedes Jahr war er auch dieses Mal viel zu lang, zu grau und zu dunkel. Immer empfinde ich ihn als langweilig. Außerdem bin ich felsenfest davon überzeugt, dass die 31 Tage wesentlich länger sind, als die anderer Monate. Die Tage ziehen sich mühsam dahin. Kein Wunder, denn im Dezember hat man so unglaublich viel geboten bekommen! Kaffeekränzchen, Weihnachtsfeiern, Glühwein trinken, Weihnachtsmärkte, Weihnachtseinkäufe, Heiligabend und Silvester! Dazu überall eine ständig festliche Beleuchtung. Kein Wunder, dass der Januar dann öde, dunkel und trostlos wirkt.

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Januar, ich bin froh, dass Du vorbei bist. Zu aufregend schlug die Hiobsbotschaft ein, ein so erfolgreiches Projekt drohte fatal zu kippen, eine überraschend gestrichene Städtereise und am Ende noch Krankheit. Das war zu viel. Ein Gutes hat es jedoch auch! Denn jetzt kann nur noch Tolles kommen!

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Damit der Februar so richtig gut startet, habe ich Grießpudding gekocht. Grießpudding erinnert mich immer an Sommer, Ferien, Strand, Sonne, Urlaub und Kindheit. Ich glaube, es gibt keine schönere Süßspeise, die alle positiven Erinnerungen in einem vereint!

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Ich habe den Grießpudding mit Polenta, also Maisgrieß gekocht. Um es etwas cremiger zu machen, habe ich einen Klacks Margarine hinzugefügt. Sojamilch, Zucker, ein Eigelb und gemahlene Vanille gaben dem Ganzen den Geschmack und die wunderschöne gelbe Farbe! Am Ende rasch noch etwas Eischnee unterheben und fertig ist der Sommertraum!

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Grießpudding mit Himbeeren (glutenfrei)

  • 500 ml Sojamilch* (oder Milch Deiner Wahl)
  • 50 g Maisgrieß / feine Polenta
  • 1/2 TL gemahlene Bourbon Vanille
  • 25 g Zucker*
  • 20 g Butter / Margarine**
  • 1 frisches Ei, trennen – das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen
  • Himbeeren oder anderes Obst Deiner Wahl
  1. Das Eigelb und die Milch in einem Topf verrühren und zum Kochen bringen. Unter Rühren den Zucker, Vanille und Butter hinzugeben. Immer wieder umrühren, damit die Milch nicht am Topfboden ansetzt.
  2. Wenn die Milch aufkocht, den Maisgrieß einrühren und noch 1 Minute weiter rühren.
  3. Den Topf von der Herdplatte nehmen und umgehend den Eischnee in den Grießpudding einrühren. Den Pudding umgehend in Dessertschälchen oder Gläser füllen.
  4. Mit frischem Obst garnieren.

Der Grießpudding schmeckt sowohl warm als auch kalt. Ist der Pudding komplett erkaltet, im Kühlschrank aufbewahren. Den Pudding innerhalb von 24 Stunden verzehren.

* Ich nutze immer die frische Sojamilch von Alpro Soja. Diese enthält bereits Zucker, sodass ich bewusst nur wenig Zucker beigemengt habe. Nutzt Ihr eine andere Milch, die nicht so süß ist, erhöht die Zuckermenge auf 50-75 g.

** Ich nutze statt Butter immer die rein pflanzliche Margarine Alsan, da diese frei von Milchbestandteilen ist.

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P.S. Natürlich befindet sich auch die gemahlene Vanille im Zutaten Foto. Sie liegt unterhalb des Griffs des Messbechers. Ja ja, Ihr Kritiker wieder!

 
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Verfasst von - Februar 3, 2013 in dessert, gluten free / glutenfrei, snack

 

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Cremiges Apfelmus und eine Reise in die Neue Welt

Zu keiner anderen Jahreszeit schmeckt mir Apfelmus besser als zum Start der Apfelernte. Die Äpfel sind voller Saft, knackig und leicht säuerlich. Sie geben beim Kochen ein herrliches Aroma ob, sodass sich in der Wohnung innerhalb kürzester Zeit ein warmer und süßlicher Duft ausbreitet.

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Ein bisschen Wasser, ein paar geschälte Äpfel und eine viertel Stunde später hat man schon sein selbst gemachtes Apfelmus in den Händen. Ich mag übrigens kein Apfelmus mit Stückchen. Es muss ganz cremig und fein sein. Mein Apfelmus eignet sich übrigens auch für kleine Kinder oder Babys. Es stellt sämtliche Gläschen der Babynahrungshersteller in den Schatten, ohne mich jetzt selbst zu loben. Sollte jemand von Euch also ein kleines Kind daheim haben, verwöhnt es mit selbst gemachten Apfelmus.

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Apfelmus eignet sich übrigens nicht nur als Gläschenersatz oder Nachtisch, nein, es ist auch wunderbar zum Backen. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Ich habe es mir mit dem Apfelmus und einer Decke auf dem Fatboy gemütlich gemacht und mich dabei durch x Reiseführer von Nordamerika gewühlt! Nach tagelanger Entscheidung und Überlegungen habe ich endlich ein Ticket gekauft und meine Tasche gepackt.

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Ich nehme Euch mit auf eine Reise in die Neue Welt und freue mich, einen Teil der Eindrücke mit Euch zu teilen. Habt alle einen wundervollen Tag, es ist bald Wochenende. Und in der Zwischenzeit geht ein paar Äpfel kaufen (don’t forget buy local) und kocht Euch ein bisschen Apfelmus.

Take care everyone and post to you soon.
xoxo

Cremiges Apfelmus

  • 6 mittelgroße Äpfel, z. B. Cox Orange (ergibt geschält ca. 700 g)
  • 100 ml Wasser
  1. Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen. Grob schneiden.
  2. In einem großen Topf die Äpfel mit dem Wasser zum Kochen bringen und für ca. 10-15 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch einmal umrühren, damit nichts anbrennt.
  3. Die Äpfel mit dem Zauberstab pürieren.

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