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Archiv der Kategorie: snack

Schokoladencrêpes (glutenfrei)

Morgen ist schon der 4. Advent. Ich habe nur eine Adventskerze, die sich immer schlechter anzünden lässt. Und die Christrose, die zu Dekozwecken daneben steht, lässt die Köpfchen hängen. Sie ist aber auch pflegeschwer. Erst war es ihr in der Küche zu kalt (dabei soll sie eigentlich draußen stehen). Dann habe ich sie ins Wohnzimmer gestellt, worauf sie den Hitzetod gestorben ist. Ich bin in Dekozwecken und was die Pflege von Christrosen angeht eine absolute Niete.

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Dafür habe ich eine tolle Idee, was Ihr Euren Kindern oder der Liebsten zum Frühstück servieren sollt! Schokoladencrêpes! Die sind wirklich sehr lecker und die Zutaten habt Ihr sicherlich auch daheim.

Am besten bereitet Ihr den Teig jetzt schon zu (als wenn irgendwer am Samstagabend diesen Post lesen wird), denn dann habt Ihr morgen früh überhaupt keinen Stress. Der Teig soll nämlich laut Rezept mindestens zwei Stunden ruhen.

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Ich mag mal arg bezweifeln, dass jemand Lust hat, früh morgens aufzustehen, um dann zwei Stunden Bügelwäsche zu beseitigen. Wenn ich zur Frühstückszeit wach werde, habe ich jedenfalls keine Lust mehr, 120 Minuten auf mein Essen zu warten. Bestimmt kann man die Ruhezeit auch verkürzen, aber ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob es sich negativ auf das Ergebnis auswirkt.

Ich habe bereits sehr viele Fuhren gebacken, um die Crêpes auch wirklich haudünn zu servieren. Irgendwann habe ich mir das Rezept dann noch mal genau durchgelesen (ich lese immer nur die Zutatenliste und davon auch nur die Hälfte). Da stand tatsächlich drin, das ein Crêpe ca. 1/4 cup entsprechend würde, was umgerechnet ca. 60 ml sind. Also habe ich ab dann tatsächlich die Menge abgewogen, da ich vorher immer schwungvoll den Teig in die Pfanne geschüttet habe. Das führte dazu, dass ich nur vier Crêpes statt acht auf dem Teller liegen hatte. Es ist schon erstaunlich was passiert, wenn man sich an das Rezept hält.

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Ich wünsche Euch, ob mit oder ohne Crêpes auf jeden Fall einen tollen, vierten Advent.

Schokoladencrêpes (glutenfrei)

  • 90 g Reismehl
  • 4 EL Speisestärke
  • 2 1/2 EL Kakao (kein Kaaba)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 300 ml Sojamilch
  • 1 TL Vanillaextrakt (kein Aroma)
  • Butter / Margarine zum Braten

In einer Schüssel das Mehl, das Salz, die Stärke und den Kakao gut vermischen. Ich habe die Zutaten vorher durch ein Sieb gemixt, damit es keine Klumpen gibt.  Nun die Eier hinzugeben, nach und nach die Milch und den Vanilleextrakt hinzugießen und währenddessen rühren. Die Masse so lange mixen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig abdecken und für zwei Stunden oder länger in den Kühlschrank stellen.

Das Rezept weist darauf hin, den Teig aus dem Kühlschrank zu nehmen und auf Zimmertemperatur zu bringen. Ich habe darauf verzichtet, weil ich nicht so lange warten kann. Zwei Stunden sind ja wohl schon lang genug.

In einer (Crêpe) Pfanne das Fett auf mittlerer Stufe erhitzen. Den Teig nach und nach (ca. 60 ml) in die Pfanne geben und jeweils 1-2 Minuten von jeder Seite braten.

Mit Staubzucker (Puderzucker), Zimt und Zucker, Marmelade, Nutella (für alle Schokofreaks) oder Früchten servieren.

Ergibt ca. 8-10 Crêpes.

Rezept abgewandelt aus dem Buch La Tartine Gorumade, Recipes for an inspired life

 

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Veggie Sandwich mit Hummus

Während in Deutschland kaum einer Hummus kennt, findet man es hier in Amerika in jedem Supermarkt (in London ist es nicht anders). Ich habe Hummus neulich auch in einem Supermarkt in Hamburg gesehen, war aber nicht sonderlich davon angetan.

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Nun ja, grundsätzlich gewinnt man auch mit Hummus keinen Schönheitswettbewerb. Warum sind eigentlich alle Sachen, die gut schmecken, so unglaublich unfotogen?

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Hummus ist übrigens eine orientalische Spezialität und besteht hauptsächlich aus Kichererbsen.

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Daher packe ich meinem Sandwich sofort den Stempel super gesund drauf. Hihihihi! Der Ernänerungswissenschaftler wird jetzt sicherlich widersprechen, aber das ist mir egal.

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Ich habe, anders als beim klassischen Hummus, dieses Mal auf die Zugabe von Knoblauch verzichtet und es stattdessen mit Chili verfeinert.

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Ich liebe die Kombination von Hummus, Avocado, Tomate und Sandwichgurken. Es ist der perfekte Mittagssnack oder aber ein ideales Essen für einen Tag am Strand.

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Veggie Sandwich mit Hummus

    1 Dose Kichererbsen, abgewaschen und abgespült
    1/8 Cup Olivenöl
    1 EL Tahin
    1 TL Chilipulver
    1 Zitrone, ausgepresst
    Meersalz und Pfeffer zum abschmecken
    ggf. etwas heißes Wasser (mit einem EL starten, falls die Masse nicht cremig genug sein sollte)

Alle Zutaten in einer Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab zu einem feinem Brei mixen.

Sandwich

    Hummus
    Avocado, entkernt und in Scheiben geschnitten
    Tomaten, in Scheiben geschnitten
    Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
    Sandwichgurken
    Petersilie, fein gehackt
    (glutenfreies) Sandwich / Toastbrot

Rezept aus meinem roasted garlic lemon hummus

Je Sandwich werden zwei Scheiben Brot benötigt.
Das Brot toasten. Beide Scheiben mit Hummus bestreichen. Anschließend die eine Scheibe mit Tomaten, Gurken, Avocado und Petersilie belegen und am Ende die andere Scheibe oben drauf legen.

 
 

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Milchreis in Zimt und Apfelmus

Die Herbstmorgen sind auch hier in Portland, Oregan sehr kühl. Die Luft ist feucht, Nebel liegt über der Stadt. Alles wirkt gleich viel ruhiger und verschlafener.

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Perfekt, um langsam mit einem Tee und einer Schüssel Milchreis in den Tag zu starten.

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Ich mag Milchreis wirklich gerne und kann ihn eigentlich zu jeder Tageszeit essen. Passend zum Herbst habe ich ihn mit frischem Apfelmus und Zimt verfeinert.

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Durch das Apfelmus bekommt der Milchreis eine feine fruchtige Note, die jedoch nicht zu aufdringlich ist. Zimt und Ingwer geben dem Ganzen einen herbstlichen Touch. Da ich Vanille wirklich liebe, darf sie natürlich auch in diesem Milchreis nicht fehlen.

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Auch wenn ich nicht unbedingt ein Fan von braunem Zucker bin, passt er doch hervorragend zu dieser süßen Speise. Langsam schmilzt er auf dem warmen Reis. Die Körner, die nicht schnell genug schmelzen, knirschen herrlich im Mund.

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Auch wenn Milchreis optisch nich unbedingt zu den Gerichten gehört mit denen man einen Schönheitswettbewerb gewinnt, so ist er doch unglaublich lecker.

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Milchreis in Zimt und Apfelmus

  • 100 g Milchreis oder Risottoreis
  • 1/2l Sojamilch (Milch Deiner Wahl)
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Ingwer
  • 1 Vanilleschote, ausgekratzt

Apfelmus

  • 2 große Äpfel
  • , geschält, entkernt und in kleine Stückchen geschnitten

  • etwas Wasser
    Brauner Zucker zum Servieren

In einem großen Topf den Reis und die Milch samt Zimt, Ingwer, dem Vanillemark und der ausgekratzten Schote gut vermischen und zum Kochen bringen. Dabei immer mal wieder umrühren. Wenn die Milch kocht, die Hitze auf niedrigste Stufe reduzieren und ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit der Milchreis cremig wird. Sollte die Milch zu schnell verkochen oder der Reis am Ende etwas trocken sein, könnt Ihr einfach noch etwas Milch einrühren.

In der Zwischenzeit die Äpfel mit ein wenig Wasser (der Boden sollte bedeckt sein) zum Kochen bringen und kochen bis sie weich sind. Je nach Größe der Äpfel dauert es 7-15 Minuten. Die weichen Äpfel mit einem Zauberstaub pürieren.

Das Apfelmus unter den fertigen Milchreis rühren.

Den Milchreis in Schüsseln servieren und mit braunem Zucker bestreuen.

*Anmerkung: ich koche den Milchreis immer ohne Zucker, da ich ihn beim Essen lieber selber nachsüße.

 

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Knusprige Kürbisspalten mit cremigen Avocado Dip

Der Herbst kommt mit großen Schritten und mit ihm meine Lieblingsjahreszeit! Zumindest normalerweise. Aber irgendwie habe ich mich vom Sommer noch gar nicht verabschiedet. Meine Lieblingsfrüchte werden langsam von Pflaumen und Äpfeln verdrängt (könnt Ihr gerne haben, ich reiße mich nicht um die) und die Tage werden wieder kürzer.

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Inzwischen ist es sogar noch dunkel, wenn mein Wecker klingelt. Die lauen Sommerabende, an denen man an der Elbe sitzen und den Schiffen beim Auslaufen zuschauen konnte, zählen langsam zu schleichenden Erinnerungen.

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Ich mag sonnige und warme Herbsttage, an denen die bunten Blätter in leichtem Wind wehen. Rotwein schmeckt abends im Kerzenlicht bei Pasta oder Pizza hervorragend und man kann auch langsam wieder guten Gewissens einen Film schauen ohne draußen etwas zu verpassen.

Was ich am Herbst auf jeden Fall liebe, ist Kürbis. Letztes Jahr habe ich nach übermäßigen Konsum im Vorjahr zwar kaum etwas davon auf den Tisch gezaubert, jetzt jedoch habe ich ein neues Lieblingsessen.

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Knusprige Kürbisstreifen aus dem Ofen mit einem cremigen Avocado Dip! Ein perfektes Montag Abendessen nach einem langen Arbeitstag, das Wochenende noch in weiter Ferne. Statt Pommes breitet Ihr Kürbisstreifen auf dem Backblech aus.

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Ich habe den Kürbis zuvor in Petersilie, Knoblauch, ein wenig Chili und noch weniger Ingwer vermengt und mit Olivenöl beträufelt. Während die Streifen auf dem Backblech knusprig bräunen, wird der Avocado Dip gemixt. Ich bin ehrlich gesagt verwundert, warum die Deutschen so häufig Joghurt oder Crème fraîche unter die Avocado rühren. Glaubt mir, wenn Ihr die Avocado mit einem Zauberstaub püriert, habt Ihr ein wundervolles cremiges Ergebnis. Die Avocado rasch noch mit Tabasco, Knoblauch, Sojasoße, Zitrone und Sesamkernen abschmecken und fertig ist das Abendessen!

Knusprige Kürbisspalten mit cremigen Avocado Dip

  • 1 mittelgroßer Hokkaido Kürbis, entkernt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL glatte Petersilie gehackt
  • 1 Chili
  • 1/2 TL frisch geriebener Ingwer
  • Meersalz

Avocado Dip

  • 2 Avocado
  • 1 EL Heinz Hot Sauce Yellow Habanero oder Tabasco
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 TL Sojasoße
  • 1 Spritzer von einer frischen Zitrone
  • 1 EL Sesamkerne

Kürbisspalten

  1. Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Den Stiel (auch das untere Teil) entfernen, den Kürbis halbieren und die Kerne entfernen. Den Kürbis in schmale Streifen schneiden.
  3. In einer großen Schüssel den feingehackten Knoblauch, geriebenen Ingwer, sehr fein geschnittene Chilischote und Petersilie gut vermischen. Die Kürbisstreifen hinzugeben. Mit Olivenöl und Meersalz beträufeln.
  4. Die Kürbisspalten direkt auf ein Backblech geben. Sie sollten nicht übereinander liegen. Wenn Ihr nur ein Backblech habt, backt den Kürbis ggf. in zwei Fuhren. Damit sie knusprig werden, kein Backpapier verwenden.
  5. Die Kürbisstreifen ca. 10-15 Minuten backen, danach wenden und nochmals 10-15 Minuten backen, bis er leicht gebräunt ist. Achtung: den Kürbis nicht übermäßig durchbacken, er soll nicht matschig werden. Sollte der Kürbis das ganze Öl aufsaugen, beim Wenden nochmals vorsichtig beträufeln.

Avocacdodip

  • Schale und Kern der Avocados entfernen und das Fleisch in einer Schüssel pürieren. Mit Knoblauch, Sojasoße, Hot Sauce, einigen Spritzern Zitronensaft und Sesamkernen abschmecken.
 

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Nordseekrabben mit Dill auf Schwarzbrot

Ich und meine Erwartungen! Wenn ich welche habe, dann will ich natürlich auch, dass sie erfüllt werden. Denn ansonsten bräuchte ich ja keine.

Und so war es auch letzte Woche, als ich mit meiner Freundin beim TV Koch Thies Möller in St. Peter-Ordning essen war. Meine Erwartungen an einen TV Koch waren relativ groß. Nicht, dass ich jetzt einen zweiten Jamie Oliver erwartet hätte, aber ein bisschen mehr Kreativität und Leichtigkeit habe ich mir dann schon gewünscht.

Ich kannte Thies Möller übrigens nicht aus dem Fernsehen, was vor allen Dingen daran liegt, dass ich gar keinen Fernseher habe. Okay, alle, die ich kenne, kennen ihn auch nicht, was ich an dieser Stelle jedoch nicht überbewerten möchte.

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Vor dem Restaurant und auch im Restaurant selbst wird immer wieder mit dem Solgan „der TV-Koch oder bekannt aus dem Fernsehen“ geworben. Das hebt meine Erwartungshaltung natürlich immens an.

Thies bietet solide Norddeutsche Küche an, die in vielen Gasthäuser an Nord- und Ostsee serviert wird. Das er sich entschieden hat, fast ausschließlich regionale Küche auf seine Karte zu setzen, finde ich gut. Ein fancy Curry mit Ananas und Kängeruhfleisch hätte ich ehrlich gesagt  abschreckend gefunden.

Allerdings war ich doch über die Speisen, die Anrichtung und den Geschmack enttäuscht. Und das lag eben daran, dass ich etwas anderes erwartet habe. Wirbt einer mit TV Koch und zeigt zahlreiche Auszeichnungen vor, möchte ich ein bisschen Raffinesse und Leichtigkeit in den Speisen haben. Ein paar mehr Kräuter, ein ungewöhnliches Dressing, statt fettigen Bratkoffeln vielleicht einfach mal knusprig dünne Kartoffelscheiben aus dem Ofen. Mein Essen „Rumpsteak nach Gutsherrn Art“ hätte man sicherlich auch in gleicher Qualität in einem anderen Gasthaus entlag der Norddeutschen Küche erhalten. Es war nicht schlecht, aber für mein Empfinden langweilig und eben nicht das, was ich mir vom Namen erwartet habe. Denn wer tritt schon im Fernsehen mit einer alltäglichen Küche auf, die Oma oder Mama daheim mindestens genau so gut, wenn nicht noch besser macht? So viel jedenfalls zu meinen Erwartungen.

Passend zum Nordseetrip habe ich einen leichten Krabbensalat für Euch im Gepäck. Statt Mayonnaise harmonieren knackie Salatgurke mit roten Zwiebel und Dill hervorragend miteinander. Der Salat ist schnell gemacht und gibt auf dem Frühstückstisch auf jeden Fall viel her.

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Vielleicht ist es jetzt nicht gerade der Krabbensalat, den Ihr mit der Nordseeküste verbindet und erwartet habt. Ich bin jedoch davon ganz hin und weg, da es einfach mal etwas anderes ist, was man nicht an jeder Fischbude erhält.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag. Genießt ihn!

Nordseekrabben mit Dill auf Schwarzbrot

  • 100 g Nordseekrabben
  • 1/2 kleine rote Zwiebel, ganz fein gehackt
  • 1 kleines Stück Gurke, Fruchtfleisch entfernt und ich kleine Stücke geschnitten (ca. 60 g)
  • 1 Stengel Dill, ganz fein gehackt
  • 1 1/2 EL Rapsöl
  • 1/2 EL Weißer Balsamicoessig
  • Salz und Pfeffer
  1. Die Krabben unter kaltem Wasser abspülen und gut mit Küchenpapier trocken tupfen
  2. Essig und Öl in einem Becher gut verrühren.
  3. In einer Schüssel alle Zutaten mit einander vermengen und die Öl-Essigmischung rüber gießen. Erneut vermengen. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Krabbensalat auf (glutenfreien) Brot oder Brötchen servieren.

P.S. Ich möchte an dieser Stelle jedoch noch mal darauf hin weisen, dass insbesondere der Service bei Thies Möller hervorragend war! Wir wurden durchgehend sehr freundlich und aufmerksam bedient. Die Bratkartoffeln wurden mir sogar persönlich von Thies Möller an den Tisch gebracht! Wer norddeutsches Essen liebt, ist hier auf jeden Fall genau richtig!

Wer gerne mal selber dort Essen gehen möchte, kann sich vorab auf der Homepage informieren http://www.thiesmoeller-restaurant.de/index.php. Wir hatten übrigens eine andere Speisekarte als die aus dem Internet.

P.P.S. Die Sendung von Thies Möller läuft übrigens immer freitags um 17.30 Uhr bei SAT1 regional. ;-)

 

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Thunfischsalat auf getoastetem Brot

Hi! Es ist Sonntag und ich wollte Muffins backen. Aber irgendwer hat irgendwann die ganze Butter verbraucht. Es ist nur noch ein winziger Klecks da, der auf keinen Fall zum Backen reicht.

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Komischerweise haben die Geschäfte in Deutschland, im Gegensatz zu Schweden oder Finnland sonntags geschlossen. Na gut, der Lidl am Bahnhof hat geöffnet. Aber da ist es immer so brechend voll, das ich den gesamten Nachmittag in der Schlange stehen könnte. Sehr verlockend! Also keine Muffins.

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Darum esse ich jetzt gekauft Schokoladenkeksen. Sie schmecken, ich weiß auch nicht, komisch. Nach Zimt! Dabei ist überhaupt gar kein Zimt in den Keksen. Eigentlich ist überhaupt nichts in den Keksen, weil sie frei von sämtlichen Allergen sind (grundsätzlich sehr löblich). Sie sind sehr, sehr trocken, was mich wiederum an Helsinki erinnert. Da hat eine Frau ihr Knäckebrot in den Kaffee getunkt. Oder vielleicht auch in den Tee. Ich konnte das nicht so genau erkennen. Ich glaube, ich habe sie eh unverschämt frech angestarrt. Ich meine, wieso tunkt man Knäckebrot in Kaffee? Zum Glück war es nicht belegt. Stellt Euch mal vor, da ist so lecker Butter drauf.

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Da Muffins nun vielleicht auch nicht das ideale Mittagessen sind, habe ich Thunfischsalat gemacht.

Ich bin jetzt nicht so der große Fan von Thunfischsalaten. Häufig ist er voller Mayonnaise oder aber, man schmeckt nur den Thunfisch und keine anderen Zutaten mehr.  Dabei mag ich rohen Thunfisch sehr gerne. Thunfischsteak manchmal und Tunfisch aus der Dose nur mäßig gerne. Das liegt daran, dass er häufig wie Katzenfutter riecht oder aber voller Knochensplitter ist. Gut, letzteres ist mir nur einmal passiert, aber das fand ich ganz schrecklich. Erstens musste ich ihn wegschmeißen und zweitens gab es keinen Pizzabelag mehr. Ja ja, Butter alle, Thunfisch alle, nichts zu essen. Schlimmer Haushalt hier!

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Ich habe jetzt allerdings Thunfisch aus dem Glas entdeckt. Der schwimmt wirklich noch so richtig im eigenen Saft, sieht wesentlich appetitlicher aus als aus der Dose aus und schmeckt mir sehr gut. Anders als an dem Bruder aus der Dose, finde auch ich nun gefallen an gekochtem Thunfisch. Leider kostet das Glas auch das dreifache.

Während einige Thunfischsalat ja einfach so weg löffeln können, genieße ich ihn dann doch lieber dezent auf geröstetem Brot.

Er ist eine wunderbare Alternative zu Wurst oder Käse. Ich habe neben Ei, der Klassiker in jedem Thunfischsalat, noch Gurke, Tomate und Oliven beigemengt. Und natürlich ein ganz wenig Chili. Der Salat ist absolut nicht scharf, sondern hat eine ganz leichte, würzige Note. Ohne das Chili würde ich den Salat zu lasch empfinden (ich habe vorher nämlich probiert). Wer sich an Chili nicht ran traut, sollte ein wenig Senf in das Dressing rühren. Durch das Gemüse und   das Dressing ist der Salat wundervoll ausgewogen und liegt wirklich nicht schwer im Magen. Der perfekte Mittagssnack!

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Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag, trotz vielleicht Dauerregen.

Thunfischsalat

  • 1 Glas / Dose Thunfisch* im eigenen Saft, gut abtropfen lassen (ca. 140 g)
  • 1 kleines Stück Gurke (ca. 60 g)
  • 1 mittelgroße Zigan Tomate (das sind so ganz dunkelbraune, tief rote, fast schwarz)
  • 1 hart gekochtes Ei, in kleine Stücke schneiden
  • 1 kleine Schalotte, super fein gehackt
  • 2 EL fein gehackte glatte Petersilie
  • 1 EL Schwarze Oliven (ca. 6 Stück), fein gehackt
  • 1 1/2 EL Olivenöl
  • 2 TL weißer Balsamico
  • 2 Messerspitzen Chilipulver
  • frisch gemahlenes Meersalz und schwarzer Pfeffer zum Abschmecken
  • (glutenfreies) Brot
  • Olivenöl
  1. Die Gurke und Tomate halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen (ansonsten zieht der Salat zu viel Wasser). In ganz kleine feine Stücke schneiden.
  2. In einer großen Schüssel den gut abgetropften Thunfisch mit der Gurke, Tomate, Schalotte, Petersilie, Oliven und dem Ei vorsichtig vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. In einem Becher das Öl mit dem Essig und Chilipulver glatt verstreichen und unter den Thunfischsalat heben.
  4. Das Brot toasten, mit Olivenöl beträufeln und vorsichtig den Salat drauf schichten. Sofort servieren.

* Ich habe den Thunfisch von TONNINO gekauft.

P.S. Also die Kekse schmecken auch nicht besser, wenn man sie in den Tee tunkt. Vielleicht ein wenig. Aber der Tee sieht dann so komisch aus.

 
 

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Erdbeer-Kokosnuss-Eis am Stiel (ohne Eismaschine)

Stellt Euch vor, Ihr geht in Supermarkt und das gesamte Eis ist ausverkauf! Ich kaufe ja niemals Eis, außer gestern. Da wollte ich unbedingt den Langnese Flutschfinger haben! Scheinbar hatte die gesamte Nachbarschaft, plus alle Bewohner der anderen Stadteile, genau die gleiche Idee. Es gab einfach kein Eis mehr!

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Mein Supermarkt scheint den Einkauf für Eis wie für Schokolade nicht selbst zu tätigen . Das macht nämlich jemand von Niederegger, falls es irgendwen zufällig interessiert. Und zwar nicht nur für die Niedereggerschokolade! Die Hachez Schokolade ist übrigens immer ausverkauft. Ich hege den Verdacht, dass sie jetzt auch noch die Eistruhen befüllen.

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Wie dem auch sei. Bei der letzten Hitzwelle habe ich Erdbeer-Kokosnuss-Eis gemacht, dass ratz fast aufgeschleckt war. Ich wollte schon länger unbedingt mal Eis selber machen, hatte aber nie die klassischen Eisformen. Es ist natürlich klar, dass das Eis am Stil im Retrostyle viel besser schmeckt als aus kleinen Pappbechern oder anderen Behältnissen.

Man kann natürlich nicht einfach in irgendein Küchenfachgeschäft gehen und diese Förmchen kaufen. Nein, nein! Man muss die im Internet bestellen, wovon ich eigentlich kein Fan bin, weil ich dann niemals eine Geschichte dazu erzählen kann. Wenn mich jemand fragt, wo ich etwas her habe, berichte ich gerne ausführlich, in welcher kleinen Gasse ich beispielsweise die Weingläser in Paris gekauft habe. Außerdem muss ich immer alles anfassen, was im Internet ja nun nicht möglich ist.

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Ich habe, da keine andere Wahl, also doch die Eisformen bei Pearl, diesem Versandhaus, das meist nur Dinge verkauft, die die Welt nciht braucht, erstanden. Das Produktvideo – Moderatoren, die buntes Wassereis aus instabilen Behältnissen zerren und dabei nur Schwachsinn erzählen – hat mich ehrlich gesagt abgeschreckt, aber für rund 10,- Euro wollte ich nun auch keinen Affenaufstand machen.

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Und gut so! Das Eis ließ sich aus dem Formen ziehen und schmeckte leicht angetaut köstlich. Es ist natürlich nicht so cremig wie ein Eis vom Italiener, aber auch nicht so langweilig wässerig wie manches Sorbet.

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Ich wünsche Euch ein tolles und erholsames Wochenende mit hoffentlich ein paar Kugeln Eis!

Erdbeer-Kokosnuss-Eis am Stiel (ohne Eismaschine)

Rezept von Joy the Baker – minimal abgewandelt

  • 1/3 cup geraspelte Kokosnuss
  • 400 g frische Erdbeeren, Stiele entfernt
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Dose Kokosnussmilch (keine light), gut verrührt / geschüttelt
  • 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen echter VanillezuckerErgibt ca. 8-10 Eis
  1. Den Ofen auf 160° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Kokosraspeln darauf ausbreiten. Die Raspeln rösten, bis sie braun sind (das geht sehr schnell 3-5 Minuten; behalte es also gut im Auge). Die Raspeln aus dem Ofen nehmen und in einer Schüssel abkühlen lassen.
  2. Nun die Erdbeeren auf ein Backblech mit Backpapier geben und mit dem Olivenöl beträufeln. Ungefähr 20 Minuten backen lassen, bis sie weich sind und der Saft langsam aus den Früchten tritt.
  3. Die Erdbeeren aus dem Ofen nehmen und in einer Schüssel mit dem Zauberstab und 2 EL Zucker fein pürieren. Wer mag, kann einen Spritzer Limette oder Zitrone dazu geben, ich hatte nichts zur Hand.
  4. In einer kleinen Schüssel die Kokosmilch mit den Kokosraspeln, dem restlichen Zucker und dem Vanillezucker gut vermengen.
  5. Jede Eisform mit ca. 1/3 Erdbeerpüree und dann mit der Kokosmilch auffüllen. Für ca. 4-6 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

P.S. Die Fotos stammen noch vom Listen Trip nach Sylt. Strand, Eis und Sommer gehören für mich irgendwie zusammen.

 
 

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Pfirsich-Marillen-Marmelade mit frischem Laugengebäck

Guten Morgen und einen erfolgreichen Start in die neue Woche! Glaubt mir, mit dem richtigen Frühstück fängt ein Montagmorgen gleich viel besser an, auch wenn die Woche lang und stressig wird. Dabei kommt es gar nicht darauf an, wann Ihr genau frühstückt. Hauptsache Ihr genießt irgendwann ein Laugenbällchen mit oder ohne Marmelade. Oder Ihr esst nur die Marmelade. Eins von beiden wird Euch sicherlich munden.

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Die letzten Wochen waren anstrengend. Normalerweise heißt es immer, aus zwei mach eins, in diesem Fall ist es jedoch umgekehrt. Ich arbeite seit vielen Jahren in einem tollen Unternehmen in Hamburg. Es ist familiengeführt, innovativ und modern. Zwei Produktlinien wurden über die Jahre immer weiter entwickelt, die Anforderungen an die Märkte waren ganz unterschiedlich. Und so kam es, dass man sich entschied, dass Unternehmen in zwei unabhängige Betriebe aufzuteilen. Aus Unternehmersicht vielleicht ein Geniestreich, vielleicht auch nicht. Das mag ich nicht in Frage stellen oder gar be- bzw. verurteilen. Es ist nicht mein Unternehmen, nicht ich führe ein großartiges Team, sondern das machen andere.

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Die Menschen in unserem Unternehmen sind ganz unterschiedlich mit der Nachricht umgegangen. Es gab bereits Bereiche, die eindeutig der einen oder anderen Produktlinie zugeordnet waren. Für sie war diese Nachricht sicherlich leichter zu verkraften. Andere Bereiche, die sogenannten Grauen (übrigens erinnert mich dies immer an Momo und die grauen Herren) kamen mit der Nachricht vermutlich am schwierigsten klar. Die Grauen sind in den meisten Fällen die Dienstleister des Unternehmens, wie z. B. der Bereich Finanzen, HR, Einkauf oder IT. Ich arbeite in der IT und fühlte mich unglaublich benommen, als ich das erste Mal davon hörte. Denn die Teilung des Unternehmens bedeutet gleichzeitig auch die Teilung der grauen Bereiche. Mein neues Team ist viel kleiner, einen großen, sehr geliebten Teil muss ich nun also zurücklassen. Auch jetzt kommen mir schon wieder die Tränen, wenn ich ab dem 01.07.2013 nicht mehr mit meinen Jungs, die einen stets aufmuntern, mein Essen teilen kann (ich werde schrecklich dick werden, vielen Dank auch). Oder wenn ich mit den Mädels über Mode, Rezepte oder Wein klöne (oder natürlich die allerneusten Infos über Tratsch und Klatsch austausche).

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Ich komme mir vor wie ein kleines Kind, dessen Eltern sich haben scheiden lassen. Das ich nicht wählen durfte, ob ich lieber bei Mama oder Papa bleiben möchte, erleichtert mich etwas, denn wer will dem einen Elternteil schon weh tun? Aber warum müssen sich die Eltern überhaupt trennen? Es war doch alles so wunderbar schön!

Neben der Trennung gibt es in der IT natürlich viel zu tun, denn ab nächste Woche Montag laufen beide Betriebe ganz unabhängig voneinander weiter. Jedes Team hat dann seinen eigenen Internetauftritt, ERP System, Intranetauftritt, eben jedes Programm und System, dass genutzt und eingesetzt wird.

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Ich will versuchen, die letzte Woche ganz besonders intensiv zu genießen und alle noch einmal so kräftig zu drücken. Natürlich kann man sich auch nach Feierabend treffen, aber es ist eben nicht mehr das gleiche, wenn man den ganzen Tag gemeinsam verbringt und über User (wir haben einige sehr lustige) den Kopf schüttelt. Es war eine schöne Zeit, nicht nur mein eigenes, sondern das gesamte große Team war wundervoll. Ich werde Euch vermissen!

20130623-204610.jpgP.S.

Die Teilung des Unternehmens ist der Grund dafür, dass mir in den letzten Wochen einfach die Kraft und Lust fehlte, nach Feierabend noch fröhlich zu kochen, zu backen oder zu fotografieren. Ich war einfach zu müde, ausgebrannt und abgespannt und konnte kaum noch genießen. Ich wünsche mir sehr, dass die Zeiten sich wieder ändern, ich bin auf jeden Fall auf dem richtigen Weg!

Und nun genieße ich erst einmal eine süße Pfirsich-Marillen-Marmelade mit einem kleinen Laugenbällchen. Verzeiht mir meinen ausführlichen Bericht. Und für alle, denen das Wort Marillen fremd ist, so handelt es sich hierbei um Aprikosen. Das Wort Marille ist mir während meiner zahlreichen Österreichurlaube in meiner Kindheit so in Fleisch und Blut übergegangen. Außerdem tue ich mich mit der Aussprache von Aprikosen sehr schwer.

Pfirsich-Marillen-Marmelade

  • 500 g Marillen (Aprikosen) – entsteint
  • 500 g Pfirsich – entsteint
  • 1 Vanilleschote
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  1. Früchte waschen, entstielen und entsteinen. Insgesamt 1 kg abwiegen und gut zerkleinern.
  2. Früchte mit dem Gelierzucker und der Vanilleschote vermischen und 3-4 Stunden oder über Nacht ziehen lassen. Die Früchte mit einem Zauberstaub pürieren (Achtung: Schote vorher entfernen).
  3. Den Fruchtbrei und die Vanilleschote unter Rühren zum Kochen bringen. Bei starker Hitze unter Rühren 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.
  4. Heiß in Gläser füllen und sofort mit Schraubdeckeln verschließen.
  5. Die Marmelade am besten 24 Stunden an einem dunkeln Ort ruhen lassen.

Da ich schon so häufig Laugenrezepte geteilt habe (glaube ich zumindest), habe ich es jetzt nicht erneut aufgeschrieben. Bei Interesse einfach melden.

Hinweis:

Ich spüle die Gläser immer mit kochendem Wasser und einem ordentlichen Schuss rum vorher aus. Wasser mit Rum ins Glas, Schraubverschluss drauf und ordentlich schütteln, Wasser abgießen. Ich bilde mir ein, dass es zum desinfizieren hilft.

Ich bin nicht geduldig und habe die Marmelade bereits nach 4 Stunden probiert. Sie war daher sehr flüssig, aber flüssige Marmelade mag ich sowieso viel lieber. Ich hasse, ich wiederhole, ich hasse feste Marmelade. Gelee wiederum mag ich. Und ich mag auch keine Stücke in meiner Marmelade haben. Meine Mama weiß das inzwischen!

 

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Mandelkekse mit Kokosnuss- und Kokosraspeln

Knusprige Mandelkekse, umgeben von Schokolade und Kokosnuss! Genau die richtigen Kekse, um wieder gesund zu werden.

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In einer perfekten Welt würden die Kekse selbstverständlich der Abbildung aus dem Kochbuch gleichen, bei mir erinnern die kleinen Kugeln eher an Hackbällchen. Ähm ja! Das liegt nur daran, dass ich die Schokolade in der Küchenmaschine etwas zu fein gemahlen habe. Dennoch schmecken die Kekse unglaublich lecker, sind sie doch außen knusprig und innen fast weich.

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Wenn Ihr müde und schlapp seid, ist dies genau das richtige Rezept. Das Mixen der Zutaten geht rasch, dann muss der Teig erst einmal in den Kühlschrank. Perfekt für eine Pause oder kleinen Schlaf. Schnell formt man mit den Händen kleine Bällchen und innerhalb von ungefähr zehn Minuten holt man knuspriges Gebäck aus dem Ofen.

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Die kleinen Kugeln helfen gemeinsam mit Tee und warmen Kakao gegen eine fiese Erkältung, die pünktlich bei mir zum Wochenende erschienen ist. Dazu ein paar Filme im kuscheligen Bett und schon geht es gleich viel besser.

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Ich wünsche Euch wunderschöne Träume und einen guten Start in die neue Woche.

Mandelkekse mit Kokosnuss- und Kokosraspeln

  • 160 g gemahlene Mandeln
  • 65 g Kokosraspeln
  • 90 g brauner Zucker
  • 55 g fein gehackte Schokolade
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Meersalz
  • 1 TL Vanillaextrakt (kein Vanilliearoma)
  • 1 Ei
  • 3 EL geschmolzenes Kokosöl (entspricht ca. 45 g)
  1. Die Mandeln, braunen Zucker, Schokolade, Backpulver, Kokosraspeln und Meersalz in einer Schüssel vermischen.
  2. Das Ei, Vanillaextrakt und geschmolzene Öl unterrühren, bis alle Zutaten gut verrührt sind.
  3. Den Teig mindestens 30 Minuten oder über Nacht im Kühlschrank kühlen.
  4. Den Backofen auf 180° C vorheizen.
  5. Mit den Händen aus dem Teig kleine Kugeln formen und diese aufs Backblech legen.
  6. Je nach Ofen und Größe der Kekse 7-13 Minuten backen, bzw. bis der Rand golden wird.
  7. Auf einem Rost die Kekse abkühlen lassen.

Rezept aus dem Kochbuch The Sprouted Kitchen

 

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Coconut loaf

Letzte Woche habe ich mir endlich das Kochbuch von Sprouted Kitchen gekauft. Ich habe für diese Entscheidung auch nur ca. sechs Monate benötigt. Denn eigentlich habe ich ja schon so viele Kochbücher, aus denen ich so gut nie was direkt nach koche, sondern mich immer nur inspirieren lasse. Aber dann hab ich mich letztlich doch selbst überredet und mir gesagt, dass ich genau dieses Kochbuch noch brauche.

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Ich bereue es nicht. Zunächst bin ich absolut vom Design des Buches angetan. Es ist nämlich fast quadratisch und nicht so riesig. Die Aufnahmen sind ein Traum und auch die Aufteilung der unterschiedlichen Kapitel (Start in den Tag, Salate und Beilagen, Hauptgerichte, Snacks, Happy Hours und Leckereien) gefallen mir ausgesprochen gut.

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Als ich heute Morgen überlegte, was ich gerne frühstücken würde, bin ich beim Coconut loaf hängen geblieben. Es ähnelt meinem Coconut Banana Bread stark, schmeckt jedoch ganz anders. Klar, ist ja auch ohne Banane. Ich habe das erste Mal seit langer Zeit endlich wieder einen Guss für einen Kuchen gemacht, ist er doch das Wichtigste am ganzen Backwerk. Wer den Geschmack von Kokosnuss nicht mag, wird mit diesem Rezept natürlich nicht glücklich werden. Für alle anderen ist es ein Traum.

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Das Rezept ist im Original übrigens nicht glutenfrei. Ich habe es einfach umgewandelt und war absolut begeistert. Meistens endet eine 1:1 Adaption ja eher im Desaster.

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Immerhin erinnert das Coconut loaf ein wenig an den verschwundenen Sommer, nun gut Frühling! Als ich gestern Morgen aufwachte, waren nur noch eisige 15,4 ° C in meinem Badezimmer. Die exakte Temperatur kann ich übrigens deshalb so gut wiedergeben, da ich für einen Moment, als ich auf die Badezimmeruhr schaute, mich entspannte und dachte „hach cool, Mitte April“. Im nächsten Moment irritierte mich jedoch die zweite Anzeige, die auf den 24.5. hinwies. Hmpf! Was soll’s. Das Wetter kann man nicht ändern. Dafür kann man sich aber mit den schönsten Leckereien verwöhnen.

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Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende!

Coconut loaf (gluten free / glutenfrei)

Rezept abgewandelt aus dem Kochbuch von The Sprouted Kitchen – a tastier take on whole foods / sligthly adapted from The Sprouted Kitchen – a tastier take on whole foods

  • 50 ml geschmolzenes Kokosöl
  • 150 g ungesüßte Kokosraspeln
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 TL Vanillaextrakt (kein Vanillearoma)
  • 2 Eier
  • 120 g Reismehl
  • 90 g Buchweizenmehl
  • 35 g Tapiocastärke
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Meersalz (kein Jodsalz)
  • 1 cup Puderzucker
  • 1 Zitrone
  • Erdbeeren oder andere Früchte zum Naschen
  1. Die Kokosraspeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech goldbraun rösten. Das dauert je nach Ofen ca. 4-8 Minuten. Behaltet die Raspeln auf jeden Fall im Auge, denn auf einmal geht es super schnell. Eine kleine Portion (ca. 1/2 Tasse = gehäufte EL) beiseite stellen.
  2. In einer Schüssel die Mehlsorten mit der Stärke, den Backtriebmitteln und dem Salz mischen. Beiseite stellen.
  3. In einer anderen Schüssel die Eier mit 250 ml Kokosmilch, dem braunen Zucker und dem Kokosöl gut vermischen. Die Mehlmischung und die gerösteten Kokosraspeln unterrühren.
  4. Den Teig in eine gefettete Backform geben und im vorgeheizten Ofen ca. 30-50 Minuten backen (oder bis zur erfolgreichen Stäbchenprobe = Zahnstocher sollte ohne Teigreste aus dem Kuchen kommen).
  5. Den Kuchen auf einem Rost komplett auskühlen lassen.
  6. Zuckerguss (optional) – ich habe den Zuckerguss „frei Schnauze“ angerührt. 2 EL Kokosmilch, Saft einer halben Zitrone und ca. 1 Cup Puderzucker gut verrühren. Den Guss auf den Kuchen träufeln und mit den restlichen Kokosraspeln bestreuen.
  7. Wer mag, kann die Scheiben auch toasten.

original recipe (contains gluten)

  • 1/4 cup coconut oil
  • 2 cups unsweetened shredded coconut
  • 3/4 turbinado sugar
  • 3/4 unbleached all-purpose flour
  • 1 cup whole wheat pastry flour
  • 1/2 teaspoon freshly grated nutmeg
  • 1 1/2 teaspoons baking powder
  • 1/2 teaspoon baking soda
  • 1/2 teaspoon sea salt
  • 2 eggs
  • 1 can coconut milk
  • 1 teaspoon vanilla extract
  • 1 cup powdered sugar
  • 2 cups fresh blackberries to serve
 

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