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Archiv der Kategorie: vegan

Aloo Gobi – scharfes Blumenkohl-Kartoffel-Curry

Aloo Gobi oder Blumenkohl-Kartoffel-Curry zählt definitiv zu einem meiner Lieblingsessen. Ich habe das Gericht mindestens schon fünf Mal für den Blog gekocht und unzählige Male mehr einfach nur zum Abendessen.

20140126-ZAJ_3887Aloo Gobi

Curry ist im allgemeinen eines der Gerichte, die zwar super lecker sind, aber meist nicht sonderlich appetitlich aussehen. Allerdings dachte ich mir, dass Ihr Euch vielleicht auf mein Urteil verlasst, wenn ich Euch sage, das es wirklich köstlich ist. Zugegebenermaßen sollte man der indischen Küche generell aufgeschlossen sein.

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Das letzte Mal, als ich Aloo Gobi beim Inder hier in Hamburg bestellte, war ich arg enttäuscht. Es war salzig! Ich meine, so richtig salzig. Scharf würde ich ja verstehen, aber salzig?

Jedenfalls habe ich beschlossen, dass ich Aloo Gobi fortan lieber selber koche. Es ist super simple. Einzig und allein die Gewürze sind etwas exotisch, weshalb ich den Kauf tatsächlich nur empfehle, wenn man gerne indisch isst und Freude am Kochen hat.

20140126-ZAJ_3890Aloo Gobi

Anders als in der Thai Küche ist Aloo Gobi ein trockenes Curry. Das bedeutet, dass es mit wenig Flüssigkeit gekocht wird. Ich war anfangs absolut skeptisch und habe daher unglaublich viele Rezepte gelesen. Anfangs hielt ich es für Übersetzungsfehler meinerseits, da ich ausschließlich auf englischsprachigen Seiten surfte, da ich die Rezepte hier für authentischer als bei Mein Kochclub hielt. Aber was soll ich sagen, es funktioniert.

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Das Curry wärmt insbesondere an kalten Wintertagen wunderbar und bietet einen herrlichen Kontrast zu dem grauen Winterhimmel. Und wenn man nicht aufpasst, hat man auch gleich noch eine gelbe Küche und gelbe Fingernägel. Kurkuma lautet das Zauberwort, das alles gelb erleuchten lässt. Hübsch, oder? Ich gehe dann mal die Küche putzen und wünsche Euch einen tollen Wochenstart.

Aloo Gobi – Blumenkohl-Kartoffel-Curry mit Basmatireis

  • 1 mittlere Blumenkohl (ca. 400 g), putzen und in kleine Rosetten zurecht schneiden
  • 7 kleine Kartoffeln, geschält und in kleine Würfel geschnitten
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 EL frisch geriebener Ingwer (entspricht ungefähr einem 2 cm langen Stück)
  • 6 Cherrytomaten
  • 1 Jalapeno
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 TL gemahlener Cumin
  • 1/2 TL  gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL Kurkuma (Achtung: das färbt sehr stark – am besten mit einem Metalllöffel direkt in den Topf geben)
  • ca. 150 ml heißes Wasser
  • 1 EL Olivenöl / vegane Butter
  • Meersalz zum Abschmecken
  • frischer Koriander zum Bestreuen
  • optional: 1 Tasse TK Erbsen
  • 1/2 Tasse Basmati Reis nach Anleitung kochen
  1. In einem großen Topf das Fett herhitzen und zunächst die Gewürze (Kreuzkümmelsamen, gemahlenen Ingwer, Kurkuma und Cumin) einrühren.
  2. Anschließend die Zwiebel, Kartoffeln, Tomaten, Jalpeno und geriebenen frischen Ingwer hinzugeben und gut mit den Gewürzen vermischen. Sobald das Fett aufgesogen ist, einen Schuss heißen Wasser (ca. 50 ml) hinzugeben, kurz umrühren und den Deckel auf den Topf geben. Ca. 7-10 Minuten bei mittlere Hitze köcheln lassen. Hin und wieder umrühren. Sollte die Masse ansetzen, 50 ml Wasser hinzugeben.
  3. In der Zwischenzeit den Reis nach Packungsbeilage kochen.
  4. Nun die kleine Blumenkohlrosen und den Knoblauch unter die Masse rühren (es sollten wirklich nur die Rosen, ohne die langen, dicken Stiele sein).
  5. weitere 7-10 Minuten köcheln lassen, bis der Blumenkohl noch bissfest ist. Die Kochzeit variiert je nach Größe der Blumenkohlröschen. Ggf. noch mal etwas Wasser (50 ml) hinzugeben. Optional: kurz vor Ende ein Tasse Tiefkühlerbsen hinzugeben.
  6. Das Curry mit frischem Koriander und Reis servieren.
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Gefüllte Aubergine mit Kichererbsen, Quinoa und Tahini Soße

Januar, ich mag Dich einfach nicht. So sehr ich mich auch bemühe, wir beide werden einfach nicht warm miteinander. Jeden Morgen starre ich auf den Kalender, sehe das gleiche Foto und denke enttäuscht „Mist, immer noch Januar!“. Mir kommt es vor, als wenn der erste Monat des Jahres mehr Tage hat, als die restlichen elf. Das ist natürlich Quatsch.

20140118-ZAJ_3793Gefüllte Aubergine

Die grauen, dunklen Januartage bringen mich fast um den Verstand. Ich bin lustlos, müde und gelangweilt.

Ständig nieselt oder regnet es, Sonnenstunden sind rar.

20140118-ZAJ_3763Gefüllte Aubergine

Umso wichtiger sind mir schöne, gemütliche Abende mit Freunden, lange Spaziergänge wenn die Sonne sich dann mal blicken lässt und ausgewogenes Essen.

20140118-ZAJ_3769Gefüllte Aubergine

Mein Favorit ist momentan gefüllte Aubergine mit Kichererbsen und Quinoa. Eigentlich mag ich keine Aubergine, weil sie so eine merkwürdige Konsistenz und unbeschreiblichen Geschmack hat. Dabei finde ich sie rein äußerlich wunderschön. Dieses tiefe lila spricht mich immer wieder an. Meine bisherigen Versuche, Auberginen raffiniert und köstlichen zu zubereiten, sind bisher immer misslungen.

20140118-ZAJ_3787Gefüllte Aubergine

Als ich kürzlich durch Zufall auf den Blog von AndreaDishing up the Dirt“ gestossen bin, war ich von der Vielfalt der veganen Gerichte absolut begeistert! Während in vegetarischen Gerichten immer der Käse ein Gericht toppt, letztlich der Geschmacksträger ist und das Gemüse meist blass erscheinen lässt, sind in veganen Gerichten die Gewürze und die Kombination der unterschiedlichen Gemüsesorten die Stars! Ich liebe Käse, vertrage diesen aber leider so gut wie gar nicht mehr, sodass ich über jede vegane Inspiration dankbar bin.

20140118-ZAJ_3805Gefüllte Aubergine

Glaubt mir, dieses Gericht ist so toll! Es sättigt ungemein ohne das man sich dabei vollgestopft oder schwer fühlt. Die Soße, die über die gefüllte, warme Aubergine geträufelt wird, sorgt für eine absolute Geschmacksexplosion! Mit einem Glas Rotwein im Kerzenschein ist es das perfekte Abendessen gegen verregnete und graue Tage.

20140118-ZAJ_3791Gefüllte Aubergine

Happy Saturday!

Gefüllte Aubergine mit Kichererbsen, Quinoa und Tahini Soße

Rezept leicht abgewandelt von Dishing up the Dirt

  • 1 große Aubergine
  • Olivenöl
  • 60 g Quinoa
  • 1 Dose Kichererbsen, gut gewaschen und abgetropft
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 4-6 kleine Cocktailtomaten
  • Chiliflocken
  • Meersalz und Pfeffer
  • glatte Petersilie
  1. Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech bereit stellen.
  2. Die Aubergine von dem Strunk befreien und längs halbieren. Mit einem Esslöffel das Fruchtfleisch rauskratzen und beiseite legen. Es läuft sofort braun an, was allerdings nicht den Geschmack beeinträchtigt. Die Auberginenhälften leicht mit Meersalz und frisch gemahlenen Pfeffer bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Auberginenhälften mit der Schnittseite auf das Backblech legen und ca. 15-25 Minuten backen lassen, bis sie weich sind und braun sind. Achtung: gut im Auge behalten, da sie auch schnell verbrennen können.
  3. In der Zwischenzeit das Quinao nach Packungsbeilage kochen.
  4. Eine Pfanne mit Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln glasig anbraten. Nach und nach das geschnittene Fruchtfleisch der Aubergine, den Knoblauch und die Kichererbsen hinzugeben. Ein paar Chiliflocken (ca. 1/2 TL) drüber streuen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor Ende die Tomaten hinzugeben.
  5. Die gebackenen Auberginenhälften mit der Quinoamischung füllen, viel Petersilie drüben streuen und mit der Tahinisoße beträufeln.

Tahini Soße

  • 1/4 cup Tahini (ist eine Paste aus gemahlenen Sesamkörnern und gibt es z. B. beim türkischen Gemüsehändler oder auf dem Wochenmarkt)
  • 2 EL frischer Zitronensaft  oder Limonensaft
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1/4 Wasser
  • Meersalz und Chiliflocken zum Abschmecken

Alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben und solange mixen, bis eine helle Soße entsteht.

 

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Champagner Granatapfel Cocktail

Hey!

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Ich habe für Euch Champagner mit Granatapfelkernen gemixt. Okay, es ist Sekt, aber ich nenne immer alles Champagner, was sprudelt und prickelt. Ich mag das Wort einfach sehr gerne.

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Das ist übrigens die zweite Runde des Cocktails. Es war nämlich so. Ich hatte eigentlich nur eine Piccoloflasche gekauft, da ich nicht vorhatte, 0,75 l gegen Mittag ganz alleine zu trinken. Findet mal auf die Schnelle jemanden, der kurz zum Austrinken vorbeikommen kann. Ich frage mich, was die anderen Blogger mit ihren ganzen Cocktails machen. Ob sie die wohl alleine trinken?

Jedenfalls öffnete ich also die kleine Flasche, schüttele sie noch mal ordentlich, damit der Sekt auch schön aus der Flasche raus läuft und was sehe ich? Die Flasche hatte nur einen Schraubverschluss. Gott denke ich! Wie billig ist das denn? (Gut, der Sekt war auch wirklich billig). Ich habe mir dann überlegt, auf den Korken zu verzichten und richte also alles her.

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Die Aufnahmen waren mässig, weil es an dem Tag stark bedeckt war. Um es anders zu sagen, der Himmel glänzte in einem deprimierenden grau.

Der Cocktail übrigens auch. Er war zwar nicht grau, aber schmeckte deprimierend. Ich sage Euch, dass kommt davon, wenn man billig kauft. Geld sparen ist eben nicht immer alles.

Ich goss also den Cocktail in den Ausguss, warf einen Blick auf die Saftpackung und las:

„Granatapfel-Cranberry-Saft. Fuck! Du hast vergessen, die Granatapfelkerne in den Champagner zu geben!“

Ich war so auf die Flasche und das Sprudeln fixiert, dass ich tatsächlich die zweit wichtigste Zutat vergessen hatte, nämlich die Granatapfelkern.

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Also musste ich das Fotoshooting wiederholen. Das zweite Mal habe ich vernünftigen Sekt gekauft. Ich habe die Flasche wirklich gut geschüttelt, auch noch mal im geöffneten Zustand, aber bildet Euch bloß nicht ein, dass da überhaupt etwas raus sprudelte. Ganz, ganz wenig. Das nächste Mal hole ich mir einen Fußballer oder Formel 1 Fahrer ins Haus. Die haben da mehr Erfahrung. Ob es dafür wohl Trainingseinheiten gibt? Ich meine, ich habe noch nie jemanden auf ein Siegertreppchen stehen sehen, der eine Flasche Champagner nicht in eine sprudelnde Fontäne verwandelt hat. Es würde mich interessieren. Bitte findet es doch für mich raus, danke!

 

Ich würde es selber machen, aber ich muss noch rasch ein paar Leckereien für heute Abend zaubern. Ich wünsche Euch eine fantastische Silvesternacht, ganz egal wo und wie Ihr auf der Welt feiert. Habt Spaß, rutscht gut rein und bis im nächsten Jahr!

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Cheers!

Champagner Granatapfel Cocktail 

  • 1 Flasche Lieblings Sekt oder Champagner
  • 1 Granatapfel, den Apfel aufschneiden, die Kerne entnehmen und bereit halten
  • Granatapfelsaft

Die Gläser mit Sekt füllen, jeweils einen kleinen Schuss Granatapfelsaft hinzugeben und ein paar Kerne ins das Glas fallen lassen.

 
3 Kommentare

Verfasst von - Dezember 31, 2013 in Drink, gluten free / glutenfrei, vegan

 

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Veggie Sandwich mit Hummus

Während in Deutschland kaum einer Hummus kennt, findet man es hier in Amerika in jedem Supermarkt (in London ist es nicht anders). Ich habe Hummus neulich auch in einem Supermarkt in Hamburg gesehen, war aber nicht sonderlich davon angetan.

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Nun ja, grundsätzlich gewinnt man auch mit Hummus keinen Schönheitswettbewerb. Warum sind eigentlich alle Sachen, die gut schmecken, so unglaublich unfotogen?

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Hummus ist übrigens eine orientalische Spezialität und besteht hauptsächlich aus Kichererbsen.

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Daher packe ich meinem Sandwich sofort den Stempel super gesund drauf. Hihihihi! Der Ernänerungswissenschaftler wird jetzt sicherlich widersprechen, aber das ist mir egal.

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Ich habe, anders als beim klassischen Hummus, dieses Mal auf die Zugabe von Knoblauch verzichtet und es stattdessen mit Chili verfeinert.

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Ich liebe die Kombination von Hummus, Avocado, Tomate und Sandwichgurken. Es ist der perfekte Mittagssnack oder aber ein ideales Essen für einen Tag am Strand.

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Veggie Sandwich mit Hummus

    1 Dose Kichererbsen, abgewaschen und abgespült
    1/8 Cup Olivenöl
    1 EL Tahin
    1 TL Chilipulver
    1 Zitrone, ausgepresst
    Meersalz und Pfeffer zum abschmecken
    ggf. etwas heißes Wasser (mit einem EL starten, falls die Masse nicht cremig genug sein sollte)

Alle Zutaten in einer Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab zu einem feinem Brei mixen.

Sandwich

    Hummus
    Avocado, entkernt und in Scheiben geschnitten
    Tomaten, in Scheiben geschnitten
    Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
    Sandwichgurken
    Petersilie, fein gehackt
    (glutenfreies) Sandwich / Toastbrot

Rezept aus meinem roasted garlic lemon hummus

Je Sandwich werden zwei Scheiben Brot benötigt.
Das Brot toasten. Beide Scheiben mit Hummus bestreichen. Anschließend die eine Scheibe mit Tomaten, Gurken, Avocado und Petersilie belegen und am Ende die andere Scheibe oben drauf legen.

 
 

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Knusprige Kürbisspalten mit cremigen Avocado Dip

Der Herbst kommt mit großen Schritten und mit ihm meine Lieblingsjahreszeit! Zumindest normalerweise. Aber irgendwie habe ich mich vom Sommer noch gar nicht verabschiedet. Meine Lieblingsfrüchte werden langsam von Pflaumen und Äpfeln verdrängt (könnt Ihr gerne haben, ich reiße mich nicht um die) und die Tage werden wieder kürzer.

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Inzwischen ist es sogar noch dunkel, wenn mein Wecker klingelt. Die lauen Sommerabende, an denen man an der Elbe sitzen und den Schiffen beim Auslaufen zuschauen konnte, zählen langsam zu schleichenden Erinnerungen.

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Ich mag sonnige und warme Herbsttage, an denen die bunten Blätter in leichtem Wind wehen. Rotwein schmeckt abends im Kerzenlicht bei Pasta oder Pizza hervorragend und man kann auch langsam wieder guten Gewissens einen Film schauen ohne draußen etwas zu verpassen.

Was ich am Herbst auf jeden Fall liebe, ist Kürbis. Letztes Jahr habe ich nach übermäßigen Konsum im Vorjahr zwar kaum etwas davon auf den Tisch gezaubert, jetzt jedoch habe ich ein neues Lieblingsessen.

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Knusprige Kürbisstreifen aus dem Ofen mit einem cremigen Avocado Dip! Ein perfektes Montag Abendessen nach einem langen Arbeitstag, das Wochenende noch in weiter Ferne. Statt Pommes breitet Ihr Kürbisstreifen auf dem Backblech aus.

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Ich habe den Kürbis zuvor in Petersilie, Knoblauch, ein wenig Chili und noch weniger Ingwer vermengt und mit Olivenöl beträufelt. Während die Streifen auf dem Backblech knusprig bräunen, wird der Avocado Dip gemixt. Ich bin ehrlich gesagt verwundert, warum die Deutschen so häufig Joghurt oder Crème fraîche unter die Avocado rühren. Glaubt mir, wenn Ihr die Avocado mit einem Zauberstaub püriert, habt Ihr ein wundervolles cremiges Ergebnis. Die Avocado rasch noch mit Tabasco, Knoblauch, Sojasoße, Zitrone und Sesamkernen abschmecken und fertig ist das Abendessen!

Knusprige Kürbisspalten mit cremigen Avocado Dip

  • 1 mittelgroßer Hokkaido Kürbis, entkernt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL glatte Petersilie gehackt
  • 1 Chili
  • 1/2 TL frisch geriebener Ingwer
  • Meersalz

Avocado Dip

  • 2 Avocado
  • 1 EL Heinz Hot Sauce Yellow Habanero oder Tabasco
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 TL Sojasoße
  • 1 Spritzer von einer frischen Zitrone
  • 1 EL Sesamkerne

Kürbisspalten

  1. Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Den Stiel (auch das untere Teil) entfernen, den Kürbis halbieren und die Kerne entfernen. Den Kürbis in schmale Streifen schneiden.
  3. In einer großen Schüssel den feingehackten Knoblauch, geriebenen Ingwer, sehr fein geschnittene Chilischote und Petersilie gut vermischen. Die Kürbisstreifen hinzugeben. Mit Olivenöl und Meersalz beträufeln.
  4. Die Kürbisspalten direkt auf ein Backblech geben. Sie sollten nicht übereinander liegen. Wenn Ihr nur ein Backblech habt, backt den Kürbis ggf. in zwei Fuhren. Damit sie knusprig werden, kein Backpapier verwenden.
  5. Die Kürbisstreifen ca. 10-15 Minuten backen, danach wenden und nochmals 10-15 Minuten backen, bis er leicht gebräunt ist. Achtung: den Kürbis nicht übermäßig durchbacken, er soll nicht matschig werden. Sollte der Kürbis das ganze Öl aufsaugen, beim Wenden nochmals vorsichtig beträufeln.

Avocacdodip

  • Schale und Kern der Avocados entfernen und das Fleisch in einer Schüssel pürieren. Mit Knoblauch, Sojasoße, Hot Sauce, einigen Spritzern Zitronensaft und Sesamkernen abschmecken.
 

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Pikanter Kartoffeleintopf in Tomatensoße

Back to the roots! oder: Iss‘ was G’scheits!“ ist eine Rubrik in Noras Blog Seelensachen. Die Idee, etwas Vernünftiges zu kochen, fand ich prima. Der Satz „Iss‘ was G’scheits“ poppt jetzt immer wieder in meinem Kopf auf und ermuntert mich, auch gerne mal etwas Neues auszuprobieren.

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Um so besser ist es, wenn man sich von anderen inspirieren lässt! Denn tagtäglich Neues auf den Tisch zu bringen, schaffe ich beim besten Willen nicht. Was bietet sich besser an, als auf anderen Blogs zu stöbern oder aber in die Ferne zu schweifen? Da bekommt man die besten Ideen!

Im Urlaub habe ich in einem kleinen Bistro in meinem Lieblingsviertel von Helsinki ein unglaublich leckeres Mittagessen gegessen. Kichererbsen, rote Bohnen und Kartoffeln in einer würzigen Tomatensoße. Dazu ein wenig Reis und Salat!

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In dem kleinen Café konnte man sich bunte Salate mit acht verschiedenen Dressing zusammenstellen lassen (ich schwöre auf Basilikum). Außerdem boten sie neben dem vegetarischen Kartoffeltopf noch zusätzlich Lasagne und ein Fleischgericht an. Das war’s. Mehr gab es nicht und ich fand es perfekt. Somit war auch eine Speisekarte überflüssig. Dabei hätte ja zu gerne gewusst, wie das Gericht auf Finnisch heißt. Vielleicht „peruna kidneypapuja ja kikherneet kanssa tomaattikastiketta“.

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Ich war von dem Kartoffelgericht absolut fasziniert und habe es daheim sofort nachgekocht. Natürlich schmeckt es nicht ganz so wie in Helsinki, aber ich bin mit dem Ergebnis dennoch zufrieden. Am meisten bin ich darüber begeistert, dass das Gericht vegan und dennoch voller Geschmacksexplosionen ist. Faden Gerichten kann ich gar nichts abgewinnen. Ihr könnt den Schärfegrad übrigens selbst bestimmen. Ich mag es ja nicht so gerne lasch, also habe ich stolz meine neue Heinz Hot Sauce Yellow Habanero ausprobiert. Alternativ könnt Ihr auch Tabasco oder ein wenig Chilipulver nehmen.

Ich wünsche Euch noch eine schöne restliche Woche! Heute ist ja schon Mittwoch und damit haben wir quasi schon fast wieder Wochenende! High Five!

Pikanter Kartoffeleintopf in Tomatensoße

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt oder gepresst
  • 5 kleine Kartoffeln, ggf. schälen und in kleine Würfel schneiden
  • 1 TL frischer geriebener Ingwer
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Dose rote Bohnen (Kidneybohnen)
  • 1 Flasche  (330 g)Tomatensoße bzw. eine Packung passierte Tomaten (wenn’s mehr als 330 g sind, ist es auch nicht schlimm. Mutig rein damit in den Topf)
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL Currypulver
  • 1/2 TL Turmic (Achtung: das färbt alles gelb ein)
  • 1 TL Tabassco
  • 100-200 ml heißes Wasser
  • glatte Petersilie zum Bestreuen
  • Optional: Reis (nach Packungsanweisung zubereiten)
  1. In einem großen Topf das Öl erhitzen. Die Zwiebeln und die Gewürze hinzugeben und andünsten.
  2. Nun die Kartoffeln und Tomatensoße hinzugeben. Gut verrühren und einen Schuss heißes Wasser hinzugeben. Den Deckel auf den Topf geben und hin und wieder umrühren. Ca. 15 Minuten kochen lassen; ggf. immer wieder einen Schuss Wasser nachgeben, falls die Kartoffeln drohen anzubrennen.
  3. Die Kichererbsen und Bohnen abgießen und mit Wasser abspülen. Gemeinsam mit dem Knoblauch zu den Kartoffeln geben und nochmals 15 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen.
  4. Das Essen ist fertig, wenn die Kartoffeln gar sind.
  5. Mit Petersilie bestreuen und in Schüsseln servieren. Dazu passt Reis und ein grüner Salat.

P.S. Ich habe meinen Basmatireis mit einem halben TL Turmic gekocht. Dadurch wurde er so herrlich gelb.

 

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Erdbeer-Kokosnuss-Eis am Stiel (ohne Eismaschine)

Stellt Euch vor, Ihr geht in Supermarkt und das gesamte Eis ist ausverkauf! Ich kaufe ja niemals Eis, außer gestern. Da wollte ich unbedingt den Langnese Flutschfinger haben! Scheinbar hatte die gesamte Nachbarschaft, plus alle Bewohner der anderen Stadteile, genau die gleiche Idee. Es gab einfach kein Eis mehr!

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Mein Supermarkt scheint den Einkauf für Eis wie für Schokolade nicht selbst zu tätigen . Das macht nämlich jemand von Niederegger, falls es irgendwen zufällig interessiert. Und zwar nicht nur für die Niedereggerschokolade! Die Hachez Schokolade ist übrigens immer ausverkauft. Ich hege den Verdacht, dass sie jetzt auch noch die Eistruhen befüllen.

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Wie dem auch sei. Bei der letzten Hitzwelle habe ich Erdbeer-Kokosnuss-Eis gemacht, dass ratz fast aufgeschleckt war. Ich wollte schon länger unbedingt mal Eis selber machen, hatte aber nie die klassischen Eisformen. Es ist natürlich klar, dass das Eis am Stil im Retrostyle viel besser schmeckt als aus kleinen Pappbechern oder anderen Behältnissen.

Man kann natürlich nicht einfach in irgendein Küchenfachgeschäft gehen und diese Förmchen kaufen. Nein, nein! Man muss die im Internet bestellen, wovon ich eigentlich kein Fan bin, weil ich dann niemals eine Geschichte dazu erzählen kann. Wenn mich jemand fragt, wo ich etwas her habe, berichte ich gerne ausführlich, in welcher kleinen Gasse ich beispielsweise die Weingläser in Paris gekauft habe. Außerdem muss ich immer alles anfassen, was im Internet ja nun nicht möglich ist.

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Ich habe, da keine andere Wahl, also doch die Eisformen bei Pearl, diesem Versandhaus, das meist nur Dinge verkauft, die die Welt nciht braucht, erstanden. Das Produktvideo – Moderatoren, die buntes Wassereis aus instabilen Behältnissen zerren und dabei nur Schwachsinn erzählen – hat mich ehrlich gesagt abgeschreckt, aber für rund 10,- Euro wollte ich nun auch keinen Affenaufstand machen.

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Und gut so! Das Eis ließ sich aus dem Formen ziehen und schmeckte leicht angetaut köstlich. Es ist natürlich nicht so cremig wie ein Eis vom Italiener, aber auch nicht so langweilig wässerig wie manches Sorbet.

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Ich wünsche Euch ein tolles und erholsames Wochenende mit hoffentlich ein paar Kugeln Eis!

Erdbeer-Kokosnuss-Eis am Stiel (ohne Eismaschine)

Rezept von Joy the Baker – minimal abgewandelt

  • 1/3 cup geraspelte Kokosnuss
  • 400 g frische Erdbeeren, Stiele entfernt
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Dose Kokosnussmilch (keine light), gut verrührt / geschüttelt
  • 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen echter VanillezuckerErgibt ca. 8-10 Eis
  1. Den Ofen auf 160° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Kokosraspeln darauf ausbreiten. Die Raspeln rösten, bis sie braun sind (das geht sehr schnell 3-5 Minuten; behalte es also gut im Auge). Die Raspeln aus dem Ofen nehmen und in einer Schüssel abkühlen lassen.
  2. Nun die Erdbeeren auf ein Backblech mit Backpapier geben und mit dem Olivenöl beträufeln. Ungefähr 20 Minuten backen lassen, bis sie weich sind und der Saft langsam aus den Früchten tritt.
  3. Die Erdbeeren aus dem Ofen nehmen und in einer Schüssel mit dem Zauberstab und 2 EL Zucker fein pürieren. Wer mag, kann einen Spritzer Limette oder Zitrone dazu geben, ich hatte nichts zur Hand.
  4. In einer kleinen Schüssel die Kokosmilch mit den Kokosraspeln, dem restlichen Zucker und dem Vanillezucker gut vermengen.
  5. Jede Eisform mit ca. 1/3 Erdbeerpüree und dann mit der Kokosmilch auffüllen. Für ca. 4-6 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

P.S. Die Fotos stammen noch vom Listen Trip nach Sylt. Strand, Eis und Sommer gehören für mich irgendwie zusammen.

 
 

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